3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 9. Spieltag
19:09 - 39. Spielminute

Tor 1:0
Granatowski
Rechtsschuss
Meppen

19:12 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
M. Wagner
Meppen

19:48 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Puttkammer
Meppen

19:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Danneberg
für Heider
Osnabrück

19:48 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
St. Tigges
für A. Arslan
Osnabrück

20:01 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Falkenberg
Osnabrück

20:01 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Kremer
für Kleinsorge
Meppen

20:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Hyseni
für M. Wagner
Meppen

20:03 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Kristo
für Savran
Osnabrück

20:05 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Alvarez
Osnabrück

20:06 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Ballmert
für Granatowski
Meppen

20:17 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Posipal
Meppen

MEP

OSN

Osnabrück nutzt seine Chancen im zweiten Durchgang nicht

Granatowski schießt Meppen zum Derbysieg

Nico Granatowski

Erzielte die Meppener Führung: Nico Granatowski. imago

Meppens Coach Christian Neidhart wechselte nach dem 2:2 gegen Carl Zeiss Jena auf drei Positionen: Jesgarzewski, Posipal und Senninger ersetzten Ballmert, Vidovic und Vrzogic.

Osnabrücks Trainer Joe Enochs tauschte nach der 0:1-Niederlage gegen Rot-Weiß Erfurt zwei Akteure: Arslan und Alvarez starteten für Danneberg und Reimerink.

Vor ausverkauftem Haus neutralisierten sich beide Mannschaften in den ersten Minuten. Klare Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Osnabrück war zunächst um sauberen Spielaufbau und Dominanz bemüht, Meppen stand bisweilen sehr tief, schaltete nach Ballgewinn blitzschnell um.

Girths Abseitstor zählt nicht

Nach elf Minuten kamen die Hausherren zur ersten richtigen Chance des Spiels: Granatowski prüfte VfL-Keeper Gersbeck mit einem Schuss vom linken Strafraumeck. Die Gäste waren im Anschluss zwar bemüht, den Aufsteiger zu beschäftigen und sich selbst Torchancen zu erspielen. Doch Angriffe der Enochs-Elf endeten meist mit einfach Ballverlusten in der Nähe des Meppener Strafraums. Stattdessen zappelte der Ball in der 25. Minute erstmals im Tor des VfL, doch Girths Kopfballtreffer in den Winkel fand aufgrund einer Abseitsstellung keine Anerkennung.

Nun wurde die Partie mit jedem Zweikampf ruppiger und umkämpfter. Meppen schien damit besser umgehen zu können - und ging sechs Minuten vor der Pause doch noch in Führung. Gersbeck wehrte einen Freistoß etwas unglücklich vor die Füße von Granatowski ab, der fasste sich aus 22 Meter linker Position ein Herz, und jagte die Kugel zum viel umjubelten 1:0 in die Maschen (39.).

3. Liga, 9. Spieltag

Nach dem Pausenpfiff dauerte es 18 Sekunden, ehe der SVM seine erste Chance im zweiten Durchgang bekam: Granatowski zielte neben den rechten Pfosten (46.). Auf der Gegenseite versuchte Groß, den weit vor seinem Tor stehenden Domaschke zu überraschen, doch dieser eilte zurück und fing den Ball ab (52.).

Osnabrück mit schwacher Chancenverwertung

Meppen zog sich mit fortlaufender Spieldauer tief in die eigene Hälfte zurück, auch weil Osnabrück nun immer mehr die Spielkontrolle übernahm. Angetrieben vom auffälligen Iyoha drängte der VfL auf den Ausgleich. Iyoha (68., 72.) und Savran (71.) ließen allerdings gute Chancen liegen. Den Lila-Weißen lief nun die Zeit weg, auch weil Meppen durch Nadelstiche für Entlastung sorgen konnte. In der Schlussviertelstunde musste Domschake gleich zweimal sein ganzes Können gegen Iyoha aufbieten und zwei Schlenzer aus dem Winkel fischen (78., 82.). Der VfL-Angreifer scheiterte darüber hinaus mit einer Direktabnahme am Pfosten (82.). So blieb es beim knappen 1:0-Sieg der Gastgeber.

Meppen reist am kommenden Sonntag (14 Uhr) nach Unterhaching, gleichzeitig empfängt der VfL Osnabrück die Kickers aus Würzburg und kann für die Derbyniederlage Wiedergutmachung betreiben.