3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 9. Spieltag
19:25 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Erdmann
Magdeburg

19:31 - 30. Spielminute

Gelbe Karte
St. Schäfer
Magdeburg

20:18 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Herzenbruch
Paderborn

20:19 - 62. Spielminute

Tor 1:0
Beck
Rechtsschuss
Vorbereitung Niemeyer
Magdeburg

20:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Bertels
für Zolinski
Paderborn

20:35 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Rother
Magdeburg

20:36 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Sowislo
für Erdmann
Magdeburg

20:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
van der Biezen
für Ritter
Paderborn

20:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
T. Chahed
für Schwede
Magdeburg

20:41 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Handke
für Rother
Magdeburg

20:43 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Soyak
für Krauße
Paderborn

FCM

SCP

Heimmacht FCM siegt im Topspiel gegen Paderborn

Magdeburgs Becks durchbricht zwei Serien

Magdeburgs Trainer Jens Härtel rotierte nach dem 1:3 beim FSV Zwickau zurück und stellte gleich viermal um: Kapitän Beck, Erdmann, Schäfer und Schwede standen für Handke, Lohkemper, Sowislo und Düker (alle Bank) in der Startformation.

Drei Änderungen nahm Paderborns Coach Steffen Baumgart nach dem 2:1-Sieg über Preußen Münster vor: Kapitän Strohdiek rückte nach überstandener Virus-Erkrankung für Wimmer in die Abwehrreihe, Antwi-Adjej lief für Bertels auf und Ritter ersetzte Srbeny (starke Prellung) im Sturm.

"Wir fahren mit breiter Brust nach Magdeburg", hatte Paderborns Mittelfeldspieler Zolinski erklärt, nach sieben Siegen in Folge nicht verwunderlich. Und die Gäste traten auch von Beginn an so auf. Die Ostwestfalen machten die Räume eng und hatten mehr Ballbesitz - was fehlte waren echte Torchancen. Der FCM agierte zu fahrig und kam in der Offensive nicht zur Geltung. Torwart Glinker suchte bei seinen Abschlägen immer wieder vergeblich einen freien Mann.

3. Liga, 9. Spieltag

Ritter hätte den SCP in Führung bringen können, doch Glinker brachte beim Schuss des Offensivmannes noch die Fingerspitzen an den Ball, ehe dieser an den Querbalken krachte (26.). Im Gegenzug ergab sich nach einer Ecke die Schusschance für Türpitz, doch SCP-Keeper Zingerle konnte per Fußabwehr den Einschlag verhindern. Die Partie blieb intensiv, die Zweikämpfe wurden etwas giftiger, doch Tore wollten vor der Pause trotz der Chancen von Paderborns Ritter (41.) und Magdeburgs Erdmann (45.) nicht fallen.

Ritter frech - Beck eiskalt

Paderborn übernahm auch in Durchgang zwei zunächst das Kommando. Magdeburg, lautstark angetrieben von seinen Fans, gab aber keinen Zentimeter Boden preis und bot dem Tabellenführer die Stirn. Ein frecher Versuch von Ritter aus der Distanz (55.), der über Glinker hinweg aber auch knapp am Tor vorbeiging, war die einzige Ausbeute für die optisch überlegenen Gäste. Die mussten in der 62. Minute dann einen Nackenschlag hinnehmen: Niemeyer spielte Beck klasse frei, der markierte mit seinem ersten Saisontor das 1:0.

Michel scheitert an Glinker

Das Spiel war in der Folge offen. Magdeburg verteidigte geschickt, Paderborn fand kaum Lücken. Außer in der 70. Minute, als Michel mit einem Pass in die Schnittstelle auf die Reise geschickt wurde, aber an FCM-Torwart Glinker scheiterte. Viele Wechsel hemmten den Spielfluss, was wiederum dem FCM in die Karten spielte. Der kämpfte aufopferungsvoll um jeden Zentimeter Boden und durfte am Ende über drei Punkte jubeln.

Zum Abschluss der englischen Woche gastiert Magdeburg am Sonntag (14 Uhr) beim VfR Aalen. Der SC Paderborn spielt bereits am Freitagabend um 19 Uhr gegen Hansa Rostock.