3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 5. Spieltag
14:11 - 11. Spielminute

Gelbe Karte
Hilßner
Rostock

14:14 - 14. Spielminute

Tor 0:1
Hüsing
Kopfball
Vorbereitung Holthaus
Rostock

14:16 - 16. Spielminute

Gelbe Karte
Baumann
Würzburg

14:28 - 27. Spielminute

Rote Karte
Jopek
Würzburg

14:44 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Ziemer
Rostock

14:45 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Br. Henning
Rostock

15:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Alibaz
für Bouziane
Rostock

15:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Rankovic
für Riedel
Rostock

15:17 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Bytyqi
für Ademi
Würzburg

15:17 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
F. Müller
für Baumann
Würzburg

15:30 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Rankovic
Rostock

15:32 - 74. Spielminute

Tor 0:2
S. Benyamina
Rechtsschuss
Vorbereitung Hilßner
Rostock

15:34 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Väyrynen
für Ziemer
Rostock

15:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
K. Wagner
für Ahlschwede
Würzburg

15:39 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
S. Neumann
Würzburg

15:40 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Alibaz
Rostock

15:42 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Syhre
Würzburg

15:47 - 89. Spielminute

Tor 0:3
S. Benyamina
Linksschuss
Vorbereitung Väyrynen
Rostock

WÜR

ROS

Hansa Rostock weiter ohne Gegentor in der Fremde

3:0 - Eiskalte Kogge jubelt dank Benyamina

Oliver Hüsing

Machs's mit Köpfchen: Rostock-Spielführer Oliver Hüsing erzielt das 1:0 per Kopf. imago

Würzburgs Trainer Stephan Schmidt wechselte nach der 0:3-Niederlage im DFB-Pokal gegen Werder Bremen doppelt: Baumann und Debütant Ademi durften von Beginn an ran und verdrängten Taffertshofer und Bytyqi auf die Reservebank.

Rostocks Coach Pavel Dotchev veränderte sein Team im Vergleich zur 0:2-Niederlage im DFB-Pokal gegen Hertha BSC auf zwei Positionen: Owusu nahm nach grippalem Effekt zunächst auf der Bank Platz, Bischoff fehlte nach Rotsperre. Beide wurden durch Bouziane und Benyamina ersetzt.

Kickers legen munter los

Die Kickers zeigten sich vom Anpfiff weg präsent, interpretierten ihre 4-2-3-1-Formation durchaus offensiv und zwangen die Gäste aus Rostock durch aggressives Pressing zu leichten Abspielfehlern. Mit dem hohen Tempo der Hausherren überfordert, offenbarte der FCH defensive Unsicherheiten und ließ frühe Chancen durch Baumann, der im Eins-gegen-eins an Blaswich scheiterte (5.), und Debütant Ademi (12.) zu.

Aus dem Nichts: Rostock geht in Front

Von der Kogge kam quasi nichts - bis zu einem Eckball in der 14. Minute: Holthaus‘ Standard landete auf dem Kopf von Hüsing, der aus fünf Metern wuchtig einköpfte. Von dem Rückstand überhaupt nicht geschockt, legte Würzburg weiter den Vorwärtsgang ein und hatte in Person von Baumann kurz darauf den Ausgleich auf dem Fuß (15.). Doch der 22-jährige Angreifer fand, wie auch in Minute 17, als er einmal mehr im Eins-gegen-eins an Blaswich scheiterte, im Rostocker Schlussmann seinen Meister.

3. Liga, 5. Spieltag

Platzverweis für Jopek

Noch dicker kam es für den Zweitliga-Absteiger in der 27. Minute, als Schiedsrichter Justus Zorn Jopek wegen groben Foulspiels mit glatt Rot des Feldes verwies - eine harte Entscheidung. Würzburg agierte in Unterzahl ein wenig zurückhaltender, ließ aber dennoch immer wieder Gefahr in der Offensive aufblitzen und hatte durch Göbel (35./37.) Gelegenheiten auf den Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel sah man weiter nur engagiert anlaufende Würzburger, die sich jedoch, analog zu Durchgang eins, enorm abschlussschwach präsentierten: Baumann (53.), Ademi (58.) sowie Müller und Nikolaou mit einer Doppelchance (65.) brachten den Ball nicht im Gehäuse des starken Gästekeepers unter.

Rostock erhöht - Alupech für Göbel

In der 71. Minute hätte die Kogge den Deckel drauf machen können, Ziemer blieb jedoch an Neumann hängen. Doch nur drei Minuten später sorgte die Dotchev-Elf dann für die Vorentscheidung, als Benyamina einen von Ziemer und Hilßner initiierten Konter zum 2:0 vollendete (74.). In der Folge war die Luft raus - der Gegentreffer hatte den Kickers endgültig den Zahn gezogen. Dennoch kamen die Würzburger dem Gehäuse noch einmal gefährlich nahe, aber Göbels Freistoß aus 19 Metern klatschte nur an den Pfosten (88.).

Schlusspunkt durch Benyamina

Den Schlusspunkt setzten letztlich die Rostocker, als der eingewechselte Väyrynen nach Wannenwetsch-Flanke zunächst noch am Pfosten scheiterte, Benyamina aber den Abstauber zum 3:0 in die Maschen schoss (89.).

Am nächsten Spieltag ist Würzburg sonntags bei Zwickau zu Gast (14 Uhr). Zur gleichen Zeit spielt Rostock vor heimischem Publikum gegen Preußen Münster.