2. Bundesliga 2017/18, 13. Spieltag
13:53 - 24. Spielminute

Tor 1:0
Ducksch
Rechtsschuss
Vorbereitung Lewerenz
Kiel

14:42 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Kreuzer
Dresden

14:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
L. Röser
für Lambertz
Dresden

14:52 - 65. Spielminute

Foulelfmeter
Drexler
verschossen
Kiel

14:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Berko
für Hauptmann
Dresden

14:57 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Kinsombi
Kiel

15:10 - 83. Spielminute

Tor 2:0
Lewerenz
Linksschuss
Vorbereitung Ducksch
Kiel

15:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Markkanen
für Mlapa
Dresden

15:13 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Heidinger
für Lewerenz
Kiel

15:15 - 88. Spielminute

Tor 3:0
Ki. Schindler
Rechtsschuss
Vorbereitung Kinsombi
Kiel

15:16 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Seydel
für Ki. Schindler
Kiel

15:16 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Hoheneder
für Ducksch
Kiel

KIE

SGD

Holstein mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen

3:0! Kiel bleibt weiter dick im Geschäft

Kieler Torjubel

Gewohntes Bild in dieser Saison: Marvin Ducksch lässt sich für seinen Treffer zum 1:0 feiern. imago

Kiels Trainer Markus Anfang vertraute der selben Startformation, die beim 1:1 in Darmstadt einen Zähler entführte.

Auf der Gegenseite wechselte Dresdens Coach Uwe Neuhaus im Vergleich zum 1:1 gegen Eintracht Braunschweig einmal und brachte Kreuzer anstelle von Möschl (Bank).

Zu Beginn war wenig zu sehen vom Kieler Offensivfußball. Dresden bot defensiv ebenso wenig an wie die Hausherren, beide Teams gingen früh drauf und hielten den Gegner vom eigenen Tor fern. Erst nach einer Viertelstunde schaffte es die KSV, sich spielerische Lösungen nach vorne zu erarbeiten: Drexler entwischte auf der linken Seite und schob aus spitzem Winkel am rechten Pfosten vorbei (17.).

Stürmende Störche

Es war der Beginn einer Drangphase der Hausherren, Dynamo hatte nun Probleme mit der schnellen Offensive um das Trio Schindler, Drexler und Ducksch. Diese drei Akteure waren für eine Handvoll brenzliger Szenen vor dem Gästetor verantwortlich, doch Ducksch (18./19.) und Schindler (21.) ließen weitere Chancen liegen. Dann war es jedoch soweit: Dresdens Abwehr stand unsortiert, Drexler lief auf die letzte Kette zu. Im richtigen Moment bediente er Lewerenz links im Strafraum, der direkt abzog. Schwäbe parierte, doch Ducksch stand goldrichtig und staubte ab - sein zehnter Saisontreffer (24.).

In der Folge blieb Kiel die dominante Mannschaft, ohne so zwingend wie vor dem Treffer zu agieren. Ducksch und Schindler kreierten eine weitere Halbchance (34.), Dresden tat sich derweil extrem schwer, nach vorne zu spielen. Gegen das enge Abwehrnetz fand Dynamo kein Durchkommen, lediglich nach einem ruhenden Ball kamen die Gäste durch Kreuzer zu einer Torannäherung (41.), ehe es mit dem 1:0 in die Pause ging.

2. Bundesliga, 13. Spieltag

Kiel startete den zweiten Durchgang druckvoll, schob an und ging auf den zweiten Treffer. Weil Dresden sich zu Beginn aber nach Kräften wehrte, blieben die Störche-Angriffe zunächst ohne Durchschlagskraft. Das sollte sich bald ändern, doch zunächst hatte Duljevic die vielversprechendste Chance (54.).

Anschließend wurde Kiel aber immer stärker. Bei nassem norddeutschen Herbstwetter brachte Kiel die Gäste ins Schwimmen: Erst scheiterte Lewerenz aus der Distanz (58.), dann vergab Ducksch eine Hundertprozentige aus zwölf Metern (60.). Als dann Drexler auch noch einen Foulelfmeter (Kreuzer an Drexler) an den Querbalken setzte, konnte man so langsam von Chancenwucher reden (65.).

Showdown im Regen

In der Schlussviertelstunde witterten die Gäste ihre Chance auf einen Punktgewinn, es wurde ein offener Schlagabtausch: Herrmann (75.) und Ducksch (80.) ließen weitere Chancen liegen, Mlapa (78.) und Hauptmann (81.) bestraften die KSV dafür nicht. Damit hatten die Gäste ihr Pulver aber verschossen, es spielte nur noch der Gastgeber: Duckschs Torschuss wurde zur Vorlage für Lewerenz, der die Entscheidung besorgte (83.). Das Spiel war entschieden, doch Kiel hatte noch nicht genug und legte sogar noch den dritten Treffer durch Schindler nach, der nach Kinsombis Vorarbeit nur noch einschieben musste (88.).

Spieler des Spiels

Steven Lewerenz Mittelfeld

2
Spielnote

Kiel dominierte die Partie, machte es durch Drexlers verschossenen Strafstoß aber zu lange spannend.

3
Tore und Karten

1:0 Ducksch (24', Rechtsschuss, Lewerenz)

2:0 Lewerenz (83', Linksschuss, Ducksch)

3:0 Ki. Schindler (88', Rechtsschuss, Kinsombi)

Kiel

Kronholm 2,5 - Herrmann 3, D. Schmidt 2,5, Czichos 2, van den Bergh 3 - Kinsombi 3,5 , Ki. Schindler 2,5 , Mühling 3, Drexler 3, Lewerenz 2 - Ducksch 3

Dresden

Schwäbe 2 - Seguin 4, J. Müller 4, Ballas 4,5, Fa. Müller 5 - Konrad 4, Lambertz 4,5 , Hauptmann 4 - Kreuzer 4,5 , Mlapa 4 , Duljevic 4

Schiedsrichter-Team

René Rohde Rostock

3,5
Spielinfo

Stadion

Holstein-Stadion

Zuschauer

10.487

Die KSV holt somit den fünften Sieg aus den jüngsten sechs Begegnungen und verkürzt den Rückstand auf Spitzenreiter Düsseldorf auf einen Punkt. Dynamo bleibt dagegen auch im vierten Ligaspiel in Serie ohne Dreier und hängt tief im Abstiegskampf. In zwei Wochen ist Kiel am Samstag (13 Uhr), dem 18. November, in Nürnberg zu Gast. Dresden empfängt am Montag darauf (20.30 Uhr) den 1. FC Kaiserslautern.