2. Bundesliga 2017/18, 11. Spieltag
21:05 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Zander
St. Pauli

21:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
Karl
für Linsmayer
Sandhausen

21:36 - 49. Spielminute

Gelbe Karte
Paqarada
Sandhausen

21:43 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Schneider
für Nehrig
St. Pauli

21:50 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
Sukuta-Pasu
für Derstroff
Sandhausen

21:55 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
Daghfous
für Ibrahimaj
Sandhausen

22:03 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Dudziak
für Möller Daehli
St. Pauli

22:09 - 82. Spielminute

Tor 1:0
Stiefler
Rechtsschuss
Sandhausen

22:11 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Buballa
St. Pauli

22:13 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Schoppenhauer
für Flum
St. Pauli

22:15 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Daghfous
Sandhausen

22:16 - 90. Spielminute

Tor 1:1
Schneider
Rechtsschuss
Vorbereitung Allagui
St. Pauli

SAN

STP

Stieflers Führungstreffer reicht dem SV Sandhausen nicht

Schneiders Premierentor sorgt für ein spätes Remis

Nehrig scheitert an Schuhen

Die beste Chance im ersten Durchgang: St. Paulis Nehrig (M.) scheitert aus kurzer Distanz an Sandhausens Keeper Schuhen (re.). imago

Sandhausens Trainer Kenan Kocak nahm nach dem 0:2 in Bochum sechs Veränderungen vor. Seegert, Paqarada, Stiefler, Ibrahimaj und Förster begannen für Kister (5. Gelbe Karte), Jansen (Gehirnerschütterung), Höler (Muskelfaserriss), Karl, Daghfous und Wright (alle Bank).

St. Paulis Trainer Olaf Janßen tauschte nach dem 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern zwei Akteure aus: Dudziak (Bank) und Cenk Sahin (Innenbandanriss) wurden durch Buballa und Möller Daehli ersetzt.

Beide Mannschaften begannen in einer 4-2-3-1-Grundformation und waren durch geordnetes Pass- und Positionsspiel um Torchancen bemüht. Nachdem der SVS in den Anfangsminuten mehr Ballbesitz hatte und Derstroff (6.) und Paqarada (9.) zu ersten Annäherungen kam, übernahmen die Gäste die Spielkontrolle.

Buchtmann hat die erste Chance

Nach elf Minuten tauchte der FC St. Pauli erstmals gefährlich vor dem Tor der Sandhäuser auf: Allagui verlängerte eine Sobota-Flanke vor die Füße von Buchtmann. Der tauchte frei vor Schuhen auf, schlug aber, statt abzuziehen, noch einen Haken und wurde dann vom zurückeilenden Klingmann im entscheidenden Moment gestört. St. Pauli blieb danach die aktivere Mannschaft und kam durch Allagui (19.), Buchtmann (24.) und Möller Daehli (44.) zu weiteren Chancen.

Kurz vor der Pause hatte Nehrig die beste Möglichkeit der ersten Hälfte: Nach einer Ecke prallte der Ball von Sandhausens Förster vor die Füße des defensiven Mittelfeldmanns, der aus fünf Metern abzog, aber am aus seinem Tor herausstürzenden Schuhen scheiterte (45.). Der SVS kam bis zur Pause nur noch durch Vunguidica (15.) und Knipping zu gefährlichen Aktionen (39.).

2. Bundesliga, 11. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel hatten die Sandhäuser die erste Möglichkeit: Förster prüfte Himmelmann mit einem satten Flachschuss aus der Distanz (51.). Auf der Gegenseite hatte Schuhen mit einem unplatzierten Sobiech-Kopfball keine Mühe (57.).

St. Pauli aktiver - Stiefler trifft für Sandhausen

Die Partie spielte sich nun auf mäßigem Niveau ab, wobei St. Pauli den aktiveren Part inne hatte, in dieser Phase aber nur durch Avevor (65.), Buchtmann (71.) und Dudziak (78.) zu Halb-Chancen kam. Sandhausen zog sich tiefer zurück und lauerte auf Umschaltsituationen. Eine solche schloss Klingmann nach Zuspiel von Sukuta-Pasu mit einem Schuss an das Außennetz ab (70.).

Besser machte es Stiefler, der nach einem verunglückten Klärungsversuch Avevors im Anschluss an eine Ecke an den Ball kam, Allagui umkurvte und aus 18 Metern ins rechte Eck traf (80.). Die durchaus schmeichelhafte Führung für den SVS wurde von zwei kniffligen Strafraumszenen auf der Gegenseite eingerahmt: Erst räumte Schuhen mit grenzwertigem Einsatz Mitspieler Knipping und St. Paulis Sobiech ab (79.), zwei Minuten später ließ Förster Dudziak heftig auflaufen (81.). Beide Male entschied Schiedsrichter Schmidt auf weiterspielen.

Schneider trifft spät zum verdienten Ausgleich

Die letzten Minuten waren von Spannung geprägt. St. Pauli drängte nun auf den Ausgleich und wurde in der 90. Minute belohnt. Sobota bediente den eingewechselten Dudziak im Strafraum. Der folgende Querpass landete beim ebenfalls ins Spiel gekommenen Schneider, der aus der Drehung sein erstes Zweitliga-Tor erzielte und damit den späten, aber verdienten Ausgleich markierte. Karl und Klingmann hatten bei der Torentstehung nicht gut ausgesehen. In den folgenden fünf Minuten Nachspielzeit wagte sich Sandhausen noch einmal nach vorne, mehr als zwei unplatzierte Versuche von Klingmann (90.+3) und Vunguidica (90+5) sprangen aber nicht mehr heraus.

Spieler des Spiels

Manuel Stiefler Mittelfeld

2
Spielnote

Eine temporeiche und kampfbetonte Partie, die am Ende richtig dramatisch wurde

3
Tore und Karten

1:0 Stiefler (82', Rechtsschuss)

1:1 Schneider (90', Rechtsschuss, Allagui)

Sandhausen

Schuhen 2,5 - Klingmann 3, M. Seegert 3, Knipping 3, Paqarada 3 - Linsmayer 3 , Stiefler 2 , Ibrahimaj 5 , P. Förster 4, Derstroff 5 - Vunguidica 4

St. Pauli

Himmelmann 3 - Zander 4 , Sobiech 2,5, Avevor 3, Buballa 3,5 - Flum 3,5 , Nehrig 3,5 , Möller Daehli 3,5 , Buchtmann 3, Sobota 3 - Allagui 4

Schiedsrichter-Team

Markus Schmidt Stuttgart

2,5
Spielinfo

Stadion

BWT-Stadion am Hardtwald

Zuschauer

8.514

Für Sandhausen geht es in der Liga am Samstag (13 Uhr) in Fürth weiter. Der weiterhin punktgleiche FC St. Pauli empfängt bereits am Freitag (18.30 Uhr) Erzgebirge Aue.