2. Bundesliga 2017/18, 6. Spieltag
14:05 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Fa. Müller
Dresden

14:36 - 48. Spielminute

Tor 0:1
Horvath
Rechtsschuss
Vorbereitung Fa. Müller
Dresden

14:39 - 51. Spielminute

Tor 0:2
Aosman
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Horvath
Dresden

14:39 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Knoll
Regensburg

14:42 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Gimber
Regensburg

14:44 - 56. Spielminute

Gelbe Karte
Mar. Hartmann
Dresden

14:47 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Vrenezi
für George
Regensburg

14:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Stolze
für Gimber
Regensburg

14:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
L. Röser
für Mlapa
Dresden

14:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Benatelli
für Duljevic
Dresden

15:04 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Nietfeld
für Adamyan
Regensburg

15:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Hauptmann
für Lambertz
Dresden

REG

SGD

Regensburg bleibt vor heimischer Kulisse sieglos

Doppelschlag: Horvath und Aosman führen Dresden zum Sieg

Dresdens Aosman trifft

Dresdens Aosman (m.) erzielt gegen Regensburgs Pentke das vorentscheidende 2:0. imago

Regensburgs Trainer Achim Beierlozer nahm nach dem 3:1-Sieg in Heidenheim eine Veränderung in seiner Startelf vor: Mees ersetzte Vrenezi, der auf der Bank Platz nahm.

Dresdens Coach Uwe Neuhaus tauschte nach dem 1:1 in Fürth drei Akteure in seiner ersten Elf aus. Fabian Müller, Lambertz und Mlapa, der sein Startelf-Debüt gab, begannen für Heise (Muskelfaserriss), Benatelli und Röser (beide Bank).

Dresden spielte in einem 4-3-3-System, in dem sich beim Spielaufbau die Außenverteidiger Seguin und Fabian Müller weit nach vorne schoben. Lambertz oder Hartmann ließen sich dafür zwischen die Innenverteidiger Jannik Müller und Ballas fallen, um das Spiel von hinten und wenn möglich mit steilen Vertikalpässen aufzubauen. Mlapa agierte dafür als eine Art Zielspieler in der Spitze, um Bälle festzuklemmen und weiterzuleiten. Regensburg trat in einer 4-2-2-2-Formation auf und suchte den Weg über die Außenbahnen nach vorne. Es fehlte dem Jahn aber viel zu häufig an der nötigen Präzision.

Dresden mit den ersten Chancen

Die erste Chance des Spiels resultierte aus einer Unsicherheit von Jahn-Torhüter Pentke. Der Keeper spielte unbedrängt einen schlampigen Pass in den Fuß des Ex-Regensburgers Aosman, der freie Bahn hatte, den Ball aber über Pentke und das Tor chippte (5.). Eine Minute später zielte Duljevic um wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei (6.), dann war es Segiun, dessen Versuch aus spitzem Winkel Pentke erst im Nachfassen hatte (14.). Regensburg tat sich in der Anfangsphase schwer, kam einzig durch Grüttner zu einem ersten Abschluss (9.).

Nach einer Viertelstunde entwickelte sich eine taktisch geprägte Partie. Regensburg schob seine erste Pressinglinie immer wieder mal nach vorne und setzte Dresden in der eigenen Hälfte unter Druck. Gelang es der Neuhaus-Elf mal, mehrere Jahn-Akteure zu überspielen, spielte sie diese Situationen zu fahrig aus. Bis zum Pausenpfiff versprühte nur noch ein Flachschuss von Duljevic etwas Torgefahr (34.).

Doppelschlag nach der Pause

2. Bundesliga, 6. Spieltag

Im zweiten Durchgang begann Dresden mit mehr Schwung und belohnte sich schon nach drei Minuten: Der starke Duljevic verzögerte im Laufduell mit Sörensen auf dem linken Flügel kurz das Tempo, spielte dann einen Querpass zum aufgerückten Fabian Müller, dessen Ablage Horvath freistehend zentral vor dem Kasten ins Tor schob (48.). Der Jahn war gedanklich noch mit dem Gegentreffer beschäftigt, als Nachreiner von Horvath ins Laufduell gezwungen wurde und diesen mit einem Foul stoppte. Schiedsrichter Günsch hatte das Foul im Strafraum gesehen und zeigte nach kurzem Zögern auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Aosmann (51.).

Dynamo verwaltet clever - Regensburg einfallslos

Danach verteidigte Dresden clever, wurde von den harmlosen Regensburgern aber auch nicht vor Probleme gestellt. Die Sachsen verzeichneten phasenweise über 60 Prozent Ballbesitz und schafften es ab und an, durch Vorstöße für Entlastung zu sorgen. Zog sich die SGD tief in die eigene Hälfte zurück, fand der SSV so gut wie kein Durchkommen und verlor den Ball im letzten Drittel. Die einzige Chance bekamen die Hausherren in der 85. Minute, als Grüttner nach einem Eckstoß über das Tor köpfte und hatten kurz vor dem Schlusspfiff Glück, dass Röser das 0:3 aus Regensburger Sicht liegen ließ (89.).

Regensburg, das bislang alle seine Punkte auswärts geholt hat, spielt am Mittwoch (18.30 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf. Dresden empfängt dann zur gleichen Zeit Arminia Bielefeld.