Bundesliga 2017/18, 28. Spieltag
15:50 - 18. Spielminute

Tor 0:1
Holtby
Linksschuss
Vorbereitung Waldschmidt
HSV

16:16 - 44. Spielminute

Tor 1:1
Ginczek
Rechtsschuss
Vorbereitung Thommy
Stuttgart

16:36 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Akolo
für M. Kaminski
Stuttgart

16:36 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
van Drongelen
für S. Ambrosius
HSV

16:45 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Aogo
Stuttgart

16:47 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Jung
HSV

16:49 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Ito
für Gouaida
HSV

17:02 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Hahn
für Steinmann
HSV

17:07 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Bruun Larsen
für Thommy
Stuttgart

17:18 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Mangala
für Aogo
Stuttgart

VFB

HSV

Korkut bleibt ungeschlagen

Ginczek macht es Holtby nach

Holtby staubt zum 0:1 ab

Die Führung für den HSV: Lewis Holtby staubt aus fünf Metern zum 1:0 ab. imago

Stuttgarts Trainer Taifun Korkut ersetzte gegenüber dem 2:1-Auswärtssieg beim SC Freiburg den gelbgesperrten Beck durch Kaminski, der in die Innenverteidigung rückte und Pavard nach außen verschob.

Hamburgs Trainer Christian Titz hatte im Vergleich zur 1:2-Pleite gegen Hertha BSC drei Neue an Bord: Für van Drongelen, Ito und Arp kamen Ambrosius (Bundesligadebüt) sowie Gouaida und Waldschmidt zum Zug.

Gut geordnete und kompakte Defensivreihen "verursachten" in Stuttgart eine zähe Anfangsphase. Weil wenig Tempo im Spiel war, konnte sich kein Team offensiv so recht in Szene setzen.

Holtby staubt ab

Ein Ballverlust von Pavard nach schon abgefangenem Vorstoß der Gäste mündete in die erste Chance - und die Führung: Waldschmidt drehte sich links am Sechzehner mit einer guten Bewegung um Kaminski herum und schloss flach ab. Zieler konnte nicht festhalten, Holtby stand goldrichtig und bugsierte die Kugel aus fünf Metern ins Netz (18.).

Gegen das dichte Abwehrnetz der zweikampfstarken Hamburger taten sich die Schwaben in der Folge schwer, überhaupt ins letzte Drittel vorzustoßen. Nennenswerte Torannäherungen der sehr statischen Korkut-Elf blieben schlichtweg Fehlanzeige. Umgekehrt brachte der unaufgeregte HSV die besseren Ansätze (Douglas Santos, 33., Waldschmidt, Abseitstor, 42.) und großes Engangement auf den Platz, zur Pause hatten die Gäste über fünf Kilometer mehr Laufleistung auf dem Tacho.

Auch Pollersbeck kann nicht festhalten

Dies nutzte aber alles nichts, weil Stuttgart seinen besten Angriff auch gleich in den Ausgleich ummünzte: Nach Aogos Flankenwechsel nahm Insua den Ball stark mit und flankte. Ambrosius köpfte unglücklich Thommy vor die Füße, der aus 13 Metern abzog. Pollersbeck konnte den leicht abgefälschten Ball nicht festhalten, Ginczek war da und schoss aus vier Metern am Keeper vorbei ins linke Eck (44.).

Bundesliga, 28. Spieltag

Beide Trainer tauschten mit Wiederanpfiff einmal Personal aus: Akolo kam beim VfB für Kaminski (Gentner spielte nun rechts hinten, Pavard rückte in die Innenverteidigung), während van Drongelen beim HSV Ambrosius eins zu eins ersetzte. Stuttgarts Joker gehörte auch die erste Aktion, als seine Direktabnahme in Pollersbecks Arme flog (51.), der auch bei Ginczeks Kopfball richtig stand (54.).

Thommy schlenzt vorbei und zu hoch

Thommy erhöhte das Chancenplus der Gastgeber (60.), ehe sich die optisch überlegene Titz-Elf im zweiten Durchgang anmeldete: Kostic und Sakai prüften Zieler binnen Sekunden (62.), wenig später auch Waldschmidt (67.). In der nun offenen Partie ließ es zwischenzeitlich Gomez wie kurz zuvor erneut an der Ballkontrolle fehlen und verpasste eine gute Schusschance, Thommy hatte mit seinem zweiten Schlenzer ebenfalls kein Glück (65.).

Nach kurzweiligen Minuten verflachte die Partie. Bei den Hamburgern ließen die Kräfte in der Schlussphase nach, strukturierte Offensivbemühungen blieben Mangelware. Für den VfB näherten sich Akolo (76.) und Ginczek (81.) dem 2:1 noch einmal an, mehr passierte danach nicht mehr.

Für die Schwaben, unter Korkut weiterhin ungeschlagen (5/3/0), geht es am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) bei Borussia Dortmund weiter, der HSV, für den der Punkt im Abstiegskampf wohl zu wenig ist, empfängt bereits am Samstagabend (18.30 Uhr) Schalke 04.

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Bilder zur Partie VfB Stuttgart - Hamburger SV