Bundesliga 2017/18, 28. Spieltag
21:36 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Didavi
für Osimhen
Wolfsburg

21:52 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Selke
für Ibisevic
Hertha

21:59 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
R. Steffen
für Brekalo
Wolfsburg

22:00 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Duda
für Maier
Hertha

22:11 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Verhaegh
Wolfsburg

22:15 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Origi
für Dimata
Wolfsburg

22:14 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Schieber
für Kalou
Hertha

22:15 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Duda
Hertha

22:22 - 90. + 1 Spielminute

Gelb-Rote Karte
Guilavogui
Wolfsburg

BSC

WOB

Hertha-Serien haben Bestand - Wolfsburg wartet weiter

Guilavogui bringt spät Farbe in Berliner Nullnummer

Umkämpftes Duell: Berlins Stark im Zweikampf mit Dimata (r.).

Umkämpftes Duell: Berlins Stark im Zweikampf mit Dimata (r.). imago

Herthas Trainer Pal Dardai wechselte nach dem 2:1-Erfolg über den Hamburger SV zweimal: Für Plattenhardt (Gelb-Sperre) und Lazaro (Infekt) spielten Kalou und Leckie. Mittelstädt rückte auf die linke Seite der Viererkette.

Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia tauschte im Vergleich zur 0:1-Heimpleite gegen Schalke 04 ebenfalls auf zwei Positionen: Camacho und Osimhen verdrängten Bazoer und Didavi auf die Bank.

Nach einer kurzen Berliner Druckphase entwickelte sich im Olympiastadion eine ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften ihr Hauptaugenmerk auf der Defensive hatten. Hüben wie drüben war das Zentrum zu, sodass auf beiden Seiten offensiv meist nur der Weg über die Flügel blieb. Allgemein investierte die Alte Dame etwas mehr und setzte dabei häufig auf Diagonalpässe, während die Wolfsburger den Vertikalpass nach Ballgewinn bevorzugten.

Bundesliga, 28. Spieltag

Echte Gefahr kam dennoch nicht auf - und das hatte einen Grund: In den jeweiligen Offensivreihen schlichen sich immer wieder technische Unsauberkeiten ein, sodass nennenswerte Abschlüsse Mangelware blieben. Bezeichnend: Die beiden besten Chancen in Hälfte eins waren eine unmittelbare Folge von verunglückten Abwehraktionen: Zuerst lenkte Wolfsburgs Camacho nach einem Kopfball von Leckie den Ball an den eigenen Pfosten (5.), dann machte es im Stark auf der Gegenseite selbiges nach (19.).

Ansonsten passierte in diesem umkämpften, spielerisch aber wenig unterhaltsamen Duell recht wenig. Lediglich Kalou sorgte nach einer individuellen Aktion für etwas Aufregung (37.). Folglich ging es auch torlos in die Pause. Labbadia wollte seiner Elf frisches Leben einhauchen und brachte zum Seitenwechsel Didavi für Osimhen. Am Geschehen auf dem Rasen änderte sich dennoch nichts: Auch Durchgang zwei kam etwas zäh daher. Beide Teams spielten viel quer und verließen nur selten ihre defensive Komfortzone. Für Aufregung sorgte zunächst nur ein Stockfehler von Hertha-Schlussmann Jarstein, der dann gegen den nachsetzenden Dimata retten musste (50.).

Spielunterbrechung nach der Pause - Platzverweis in der Nachspielzeit

Schlechte Sicht: Rauchschwaden in Berlin.

Schlechte Sicht: Rauchschwaden in Berlin. imago

Kurz darauf sah sich Schiedsrichter Deniz Aytekin gezwungen, das Spiel für knapp zwei Minuten zu unterbrechen. Der Grund: Nachdem einige Unverbesserliche Feuerwerkskörper gezündet hatten, sorgte eine dichte Rauchwolke für besonders schlechte Sicht. Und man musste warten, bis es wieder aufklarte. Danach ging es in demselben Trott weiter: Offensiv lief hüben wie drüben wenig zusammen. Erst ein Eckball führte zu einer vielversprechenden Möglichkeit: Casteels parierte gegen Mittelstädt, der aus 16 Metern abgezogen hatte (61.).

Beide Trainer reagierten: Dardai brachte Selke für Ibisevic (62.) sowie Duda für Maier (70.), Labbadia Steffen für Brekalo (69.). Doch es half nichts. Zwar bemühten sich die abstiegsbedrohten Niedersachsen in der Schlussphase etwas mehr, kamen aber über Halbchancen durch Didavi (73./75.) nicht hinaus.

Kurz vor Schluss verhalf Dardai dem wiedergenesenen Schieber nach über einjähriger Verletzungspause zum Comeback. Der bullige Angreifer kam für Kalou (83.), konnte den Bock aus Berliner Sicht aber auch nicht mehr umstoßen. So blieb es beim unter dem Strich leistungsgerechten Unentschieden, das weder der Hertha noch den Wölfen wirklich weiterhilft.

Spieler des Spiels

Niklas Stark Abwehr

3
Spielnote

Eine von Taktik und Vorsicht geprägte Partie, die über weite Strecken langweilte und so gut wie keine Höhepunkte bot.

5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Hertha

Jarstein 4 - Weiser 4, Stark 3, Rekik 3, Mittelstädt 3,5 - Maier 4 , Lustenberger 3,5, Leckie 4, Darida 5, Kalou 4,5 - Ibisevic 4,5

Wolfsburg

Casteels 3 - Verhaegh 3,5 , Bruma 3, Knoche 4, William 4 - Camacho 3, Guilavogui 4 , Arnold 3,5, Osimhen 5 , Brekalo 5 - Dimata 4,5

Schiedsrichter-Team

Deniz Aytekin Oberasbach

2
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

34.765

Für die Hauptstädter geht es am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Gladbach weiter, der VfL gastiert zur gleichen Zeit in Freiburg und wird dort ohne Guilavogui auskommen müssen. Der Franzose sah in der Nachspielzeit noch unnötigerweise die Gelb-Rote Karte (90.+1).

Bilder zur Partie Hertha BSC - VfL Wolfsburg