Bundesliga 2017/18, 28. Spieltag
15:52 - 23. Spielminute

Tor 1:0
Gnabry
Linksschuss
Hoffenheim

16:35 - 47. Spielminute

Tor 2:0
Gnabry
Rechtsschuss
Hoffenheim

16:44 - 56. Spielminute

Tor 3:0
Uth
Rechtsschuss
Vorbereitung Rupp
Hoffenheim

16:45 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Pizarro
für Bittencourt
Köln

16:45 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Cordoba
für Osako
Köln

16:48 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Nordtveit
für B. Hübner
Hoffenheim

16:49 - 61. Spielminute

Tor 4:0
Rupp
Rechtsschuss
Vorbereitung Uth
Hoffenheim

16:53 - 65. Spielminute

Tor 5:0
Uth
Linksschuss
Vorbereitung N. Schulz
Hoffenheim

16:53 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Zuber
für Kramaric
Hoffenheim

16:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Zulj
für Rupp
Hoffenheim

16:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Sörensen
für Hector
Köln

17:01 - 72. Spielminute

Tor 6:0
Zuber
Linksschuss
Vorbereitung Uth
Hoffenheim

17:04 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Zulj
Hoffenheim

HOF

KOE

Hoffenheim feiert achten Heimsieg in dieser Saison

6:0! Uth und Gnabry nehmen Köln komplett auseinander

Er versalzte den Kölnern früh die Suppe: Hoffenheims Serge Gnabry.

Er versalzte den Kölnern früh die Suppe: Hoffenheims Serge Gnabry. imago

TSG-Coach Julian Nagelsmann stellte seine Mannschaft nach dem 3:3 in Gladbach vor der Länderspielpause auf zwei Positionen um: Rupp und Uth kamen neu ins Team, Polanski und Amiri saßen vorerst nur auf der Bank.

Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck vertraute auf die gleiche Elf, die zuletzt den 2:0-Derbysieg über Bayer Leverkusen eingetütet hatte.

Immer wieder Gnabry

Mit der Statistik von 10:3 Torschüssen ist über die ersten 45 Minuten bereits viel gesagt: Hoffenheim gab den Takt vor, Köln agierte zu passiv und wurde eigentlich nur über Standards gefährlich. Speziell Gnabry bekamen die Gäste überhaupt nicht in den Griff, sein Zuspiel verpasste Kramaric nach nicht einmal 60 Sekunden nur knapp. Wenig später verlangte Gnabry Kölns Keeper Horn alles ab (5.). In der siebten Minute war es dann fast passiert: Uth nahm die Kugel volley, Gnabry rutschte am zweiten Pfosten hauchzart vorbei.

Höger nickt drüber

Was war eigentlich mit Köln los? Das zuletzt euphorisierte Kellerkind agierte zu zaghaft, kam kaum aus der eigenen Hälfte raus. Und trotzdem wäre der Tabellen-17. fast in Führung gegangen: Risse fand mit einer Ecke Höger, der völlig blank über den Querbalken köpfte (18.). Fünf Minuten später drückte Gnabry dem Spiel endgültig seinen Stempel auf, mit seinem Dribbling ließ er Jorge Meré und Maroh alt aussehen und nagelte die Kugel unter die Latte - 1:0. Kurz darauf drückte der U-21-Europameister das Leder nach einer Ecke am zweiten Pfosten über die Linie, stand aber im Abseits (25.).

Nur Risse-Standards helfen

Gnabry blieb Hauptgesprächsthema, scheiterte nach Uth-Zuspiel aus spitzem Winkel aber erneut an Horn (29.). Nach der schwachen ersten halben Stunde wachte Köln so langsam auf, versprühte dennoch nur über Standards Gefahr: Risse fand Heintz, der Baumann zu seiner ersten Glanztat zwang (38.). So ging es mit dem für die Gäste fast etwas schmeichelhaften 1:0 in die Pause.

1899 macht schnell alles klar

Bundesliga, 28. Spieltag

Nach dem Wechsel gab Hoffenheim direkt wieder Gas, um keine Zweifel am achten Heimsieg in dieser Saison aufkommen zu lassen. Gnabry durfte durchs Mittelfeld marschieren und aus der Distanz unbedrängt abziehen - 2:0 (47.). Keine 60 Sekunden später hätte Kramaric zwingend erhöhen müssen, doch der Kroate nickte das Leder aus kurzer Distanz kläglich vorbei. Doch der TSG-Hunger war längst noch nicht gestillt: Rupp spitzelte Maroh den Ball weg, Uth ließ sich aus spitzem Winkel nicht zweimal bitten und stellte auf 3:0 (56.).

Uth übernimmt die Hauptrolle

In der Folge wirkte Köln weiter überfordert, die eingewechselten Pizarro und Cordoba (57.) konnten auch keinen frischen Wind bringen. Und die Kraichgauer machten gnadenlos weiter: Diesmal legte Uth für Rupp auf, der ohne Bedrängnis vollstrecken durfte - 4:0 (61.). Vier Minuten später war es wieder Uth, der sich für die schöne Schulz-Flanke mit dem 5:0 bedankte.

Den für die Kölner bitteren Schlusspunkt setzte Hoffenheims Joker Zuber, der ein feines Uth-Zuspiel veredelte (72.). Die letzten zehn Minuten musste die TSG dann zu zehnt bestreiten, weil Gnabry verletzungsbedingt runter musste und Nagelsmann bereits dreimal gewechselt hatte. Dennoch blieb es beim hochverdienten 6:0, durch das die Hoffenheimer auf Rang zwei der Heimtabelle vorrückten.

Spieler des Spiels

Serge Gnabry Mittelfeld

1
Spielnote

Extrem einseitige Partie, dennoch sehenswert, da reich an Toren.

2
Tore und Karten

1:0 Gnabry (23', Linksschuss)

2:0 Gnabry (47', Rechtsschuss)

3:0 Uth (56', Rechtsschuss, Rupp)

4:0 Rupp (61', Rechtsschuss, Uth)

5:0 Uth (65', Linksschuss, N. Schulz)

6:0 Zuber (72', Linksschuss, Uth)

Hoffenheim

Baumann 2,5 - Akpoguma 2,5, Vogt 2, B. Hübner 2,5 - Kaderabek 3,5, Grillitsch 2, N. Schulz 2, Rupp 2 , Kramaric 3 , Gnabry 1 - Uth 1

Köln

T. Horn 4 - Jorge Meré 6, Maroh 5,5, Heintz 5 - Risse 5, Hector 4,5 , Höger 4, Koziello 6, Osako 5 , Bittencourt 5 - Zoller 5,5

Schiedsrichter-Team

Robert Hartmann Wangen

2
Spielinfo

Stadion

Wirsol Rhein-Neckar-Arena

Zuschauer

30.150 (ausverkauft)

Für die siegreiche TSG geht es am nächsten Sonntag (18 Uhr) bei Eintracht Frankfurt weiter, Köln ist bereits tags zuvor (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Mainz im nächsten Abstiegsendspiel gefordert.

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - 1. FC Köln