Bundesliga 2017/18, 27. Spieltag
15:55 - 25. Spielminute

Tor 1:0
Douglas Santos
Linksschuss
Vorbereitung Kostic
HSV

16:03 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Lazaro
Hertha

16:11 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
van Drongelen
HSV

16:35 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Kraft
Hertha

16:43 - 56. Spielminute

Tor 1:1
Lazaro
Rechtsschuss
Vorbereitung Plattenhardt
Hertha

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Kalou
für Mittelstädt
Hertha

16:50 - 63. Spielminute

Tor 1:2
Kalou
Rechtsschuss
Vorbereitung Maier
Hertha

16:52 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Wood
für Holtby
HSV

16:55 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Plattenhardt
Hertha

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Jatta
für Ito
HSV

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Selke
für Ibisevic
Hertha

17:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Waldschmidt
für Arp
HSV

17:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Skjelbred
für Maier
Hertha

HSV

BSC

Premierentreffer von Douglas Santos reicht nicht

Joker Kalou sticht mitten ins HSV-Herz

Douglas Santos tunnelt Jarstein

Das 1:0 für den HSV: Douglas Santos tunnelt Hertha-Keeper Jarstein. Getty Images

Der neue HSV-Coach Christian Titz stellte im Vergleich zum 0:6 beim FC Bayern München fünfmal um: Für Mathenia stand Pollersbeck im Tor, des Weiteren rückten Steinmann (Ligadebüt), Holtby, Ito und Arp für Papadopoulos, Diekmeier, Walace und Schipplock ins Team.

Berlins Trainer Pal Dardai hatte gegenüber der Nullnummer gegen den SC Freiburg zwei Neue an Bord: Für Pekarik und Kalou durften Mittelstädt und Darida ran.

Es dauerte nur Sekunden bis zur ersten guten HSV-Kombination, doch Hunt konnte im Zentrum den Ball nicht kontrollieren. Dies blieb in der Anfangsphase einer der wenigen flüssigen Angriffszüge - ganz eng gestaltete die Hertha die Räume und erschwerte den offensivwilligen Gastgebern, die optisch leicht überlegen waren, den Weg zum Tor. Einzig über den quirligen Ito auf der linken Seite ergaben sich noch Ansätze, die Flanken des Japaners kamen allerdings nicht an.

Ibisevic vs. Pollersbeck, die I.

Nach einer Viertelstunde wurden die Aktionen der Berliner griffiger. Der Ball lief besser durch die Reihen der Gäste, die gleich zweimal dicht vor der Führung standen: Erst parierte Pollersbeck bei Daridas Flachschuss famos (18.), dann stand Sakai bei Ibisevics Direktschuss im Weg (23.).

Douglas Santos schließt cool ab

Das Tor fiel aber auf der anderen Seite, weil der HSV den diesmal früh pressenden Kontrahenten mit einer Direktkombination überraschte, Douglas Santos nach Kostics Steilpass frei vor Jarstein cool blieb und den Keeper tunnelte - erstes Ligator des Brasilianers (25.).

Ibisevic vs. Pollersbeck, die II.

Die Dardai-Elf kam aus dem Tritt, geriet unittelbar nach dem Rückstand mehrmals in Bedrängnis, auch wenn die ganz große Möglichkeit zum 2:0 für die Hamburger ausblieb. Stattdessen mündete eine der in dieser Phase seltenen Gegenattacken der Hauptstädter in Ibisevics zweite große Chance - wieder blieb Pollersbeck Sieger (39.). Im direkten Gegenzug wiederum verpasste Kostic das mögliche zweite Tor (40.), ehe es in die Kabine ging.

Hertha nach Wiederanpfiff druckvoll: Lazaro macht's

Bundesliga, 27. Spieltag

Durchgang zwei startete mit viel Ballbesitz der Gäste gegen tief gestaffelte Hanseaten, die in kompakter Ordnung die Suche nach einer Lücke für die Dardai-Schützlinge zu schließen suchten. Dies ging nicht allzu lange gut: Plattenhardt flankte aus dem linken Halbfeld. Van Drongelen kam nicht ran, dahinter lief Lazaro ein und drückte das Leder vor Douglas Santos aus fünf Metern ins linke Eck (56.).

Kalou ohne Anlaufzeit

Der Abstiegskandidat hatte offensiv den Faden verloren - und fand ihn nicht wieder, sah sich stattdessen weiterhin dominanten Berlinern gegenüber. Und die schlugen ein zweites Mal zu: Maier zog halbrechts gegen drei Gegenspieler das Tempo bis in den Strafraum an, sein Pass in die Mitte erreichte punktgenau den kurz vorher eingewechselten Kalou, der aus sieben Metern mit seinem ersten Ballkontakt unter die Latte einschoss (63.).

Der HSV musste reagieren, Titz tat dies, indem er sein Wechselkontingent bis zur 78. Minute komplett ausschöpfte. Trotz allen Engagements blieb Torgefahr für den Vorletzten aber ein Fremdwort. Zwar blieb es spannend bis zum Schluss, weil Ibisevic auch den letzten Teil des Privatduells mit Pollersbeck verlor (70.). Doch gegen die stabile Defensive rannten am Ende entkräftete Titz-Schützlinge letztlich vergeblich an. Der Sturz von Joker Waldschmidt beim Strafraumduell mit Maier reichte für Referee Dr. Robert Kampka nicht für einen Elfmeterpfiff (87.) - es blieb beim 1:2.

Für den HSV geht es am nächsten Spieltag (31. März, 15.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart weiter. Die Hertha empfängt fünf Stunden später zu ungewohnter Anstoßzeit den VfL Wolfsburg.

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Bilder zur Partie Hamburger SV - Hertha BSC