Bundesliga 2017/18, 24. Spieltag
16:44 - 57. Spielminute

Tor 1:0
Kramaric
Rechtsschuss
Hoffenheim

16:46 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Kath
für Terrazzino
Freiburg

16:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Rupp
für Zulj
Hoffenheim

16:54 - 66. Spielminute

Tor 1:1
Petersen
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Petersen
Freiburg

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Uth
für Szalai
Hoffenheim

17:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Ravet
für Höler
Freiburg

17:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
N. Schulz
für Akpoguma
Hoffenheim

17:11 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Haberer
Freiburg

17:16 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Geiger
Hoffenheim

17:19 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Kleindienst
für Haberer
Freiburg

HOF

SCF

Die TSG verschenkt einmal mehr Punkte nach eigener Führung

Petersen kontert Kramarics klasse Freistoß

Andrej Kramaric

Der Jubel nach dem Freistoß: Andrej Kramaric freut sich über das zwischenzeitliche 1:0. Picture Alliance

TSG-Coach Julian Nagelsmann tauschte nach der 1:2-Niederlage auf Schalke viermal Personal: Akpoguma, Gnabry, Geiger und Zulj verdrängten das Quartett Bicakcic, Schulz, Amiri und Uth auf die Bank.

Bei den Gästen aus Südbaden sah Trainer Christian Streich gegenüber dem 1:0-Erfolg gegen Bremen keinen Grund für einen Wechsel.

Fußball-Schach ohne Risiko

Im Duell der zwei laufstärksten Mannschaften der Bundesliga war die TSG schon zu Beginn auf viel Ballbesitz und ein geordnetes Kurzpassspiel ausgerichtet. Freiburg wollte die Kraichgauer derweil nicht unbedrängt ins Spiel kommen lassen und lief seine Gegenspieler frühzeitig im Aufbau an. Dementsprechend hatte Hoffenheim anfangs zwar deutlich mehr Ballbesitz, wusste aber noch nicht so viel damit anzufangen.

Auch die TSG presste gegen den Spielaufbau des Sport-Clubs, sodass dieser häufiger auf das Stilmittel des Querpasses zurückgriff. Auf ernsthafte Abschlüsse mussten die Zuschauer noch warten: Nach 25 Minuten prüfte Haberer Baumann aus spitzem Winkel, der Ex-Freiburger nahm die Kugel aber sicher auf.

Bundesliga, 24. Spieltag

Schwolow klasse gegen Geiger

Ansonsten neutralisierten sich die 22 Akteure weitgehend - in den Strafräumen passierte überhaupt nichts. Bis in die 42. Minute: Gnabry setzte sich auf dem linken Flügel klasse durch und legte anschließend von der Grundlinie für Geiger ab. Schwolow parierte den Schuss des Hoffenheimers klasse. Da Kaderabek einen Günter-Fehler kurz vor dem Pausenpfiff nicht nutzen konnte, ging es torlos in die Kabinen.

Am Spielstand von 0:0 änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nichts. Zwar versuchte es Gnabry, der kurz zuvor noch an der Schulter behandelt werden musste (47.), gleich zweimal. Aber zunächst scheiterte der Nationalspieler an einem tollen Schwolow-Reflex (51.), ehe er nach der folgenden Ecke volley aus 17 Metern über das Tor schoss (52.).

Die Standards: Erst Kramaric ...

Die Nagelsmann-Elf war nun am Drücker, Freiburg dagegen fast ausschließlich in der Defensive gefordert. Ein TSG-Tor kündigte sich nicht nur an, es fiel auch: per Freistoß! Kramaric zirkelte den Ball aus etwa 25 Metern an der Mauer vorbei ins rechte Eck und ließ Schwolow nicht den Hauch einer Chance (57.).

... dann Petersen

Für die Freiburger war der Rückstand kein Beinbruch, schließlich hatten sie vor der Partie schon 13 Punkte nach Rückstand eingefahren. Umgekehrt hatte Hoffenheim auch schon 22 Zähler nach Führung verspielt. Und diese Trends setzten sich auch diesmal fort: Denn nach einem schlampigen Akpoguma-Zuspiel auf Grillitsch schaltete der Sport-Club blitzschnell um - mit dem Resultat eines Foulelfmeters: Vogt kam gegen Petersen zu spät. Freiburgs Goalgetter ließ sich die Gelegenheit aus elf Metern nicht entgehen und glich souverän aus (66.).

Nils Petersen

Die Ruhe vom Punkt: Nils Petersen gleicht aus elf Metern aus. Imago

Hoffenheim musste sich erst einmal schütteln und den Ausgleichstreffer verdauen. Nagelsmann setzte mit der Hereinnahme von Uth für Szalai einen frischen Impuls, doch für eine erneute Torannäherung war Kaderabek verantwortlich: Der Tscheche köpfte die Kugel auf die Latte (75.).

Es war der Beginn einer offensiven Schlussphase, in der Grillitsch an Schwolow scheiterte, Geiger links Strafraum verzog (beides 84.). Ansonsten aber geriet das Freiburger Tor trotz drückender Hoffenheimer nicht mehr in Gefahr.

Spieler des Spiels

Alexander Schwolow Tor

2,5
Spielnote

Ein unterdurchschnittliches Bundesligaspiel, weil Hoffenheim zu selten in den Strafraum kam und Freiburg offensiv kaum stattfand.

4,5
Tore und Karten

1:0 Kramaric (57', direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:1 Petersen (66', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Petersen)

Hoffenheim

Baumann 3 - Akpoguma 4 , Vogt 5, B. Hübner 3,5 - Grillitsch 3,5, Kaderabek 3,5, Gnabry 2,5, Zulj 4 , Geiger 3 - Szalai 5 , Kramaric 2,5

Freiburg

Schwolow 2,5 - P. Stenzel 4,5, Gulde 2,5, Söyüncü 3, Günter 4,5 - R. Koch 3,5, Abrashi 4, Höler 5 , Terrazzino 4,5 , Haberer 4 - Petersen 2,5

Schiedsrichter-Team

Christian Dingert Gries

2
Spielinfo

Stadion

Wirsol Rhein-Neckar-Arena

Zuschauer

30.150 (ausverkauft)

Hoffenheim gastiert am Samstag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg. Freiburg beschließt den nächsten Spieltag am Sonntag (18 Uhr) gegen den FC Bayern.

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - SC Freiburg