18:04 - 4. Spielminute

Tor 1:0
Malli
Rechtsschuss
Vorbereitung Gomez
Wolfsburg

18:25 - 25. Spielminute

Tor 2:0
Didavi
Linksschuss
Vorbereitung Malli
Wolfsburg

18:31 - 31. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Cuisance
für Jantschke
Gladbach

18:46 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (Gladbach)
Zakaria
Gladbach

19:21 - 61. Spielminute

Gelbe Karte (Gladbach)
Elvedi
Gladbach

19:22 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
William
für L. Itter
Wolfsburg

19:30 - 71. Spielminute

Tor 3:0
Guilavogui
Rechtsschuss
Wolfsburg

19:32 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Ntep
für Didavi
Wolfsburg

19:42 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Drmic
für T. Hazard
Gladbach

19:42 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Bobadilla
für Raffael
Gladbach

WOB

BMG

Bundesliga

Malli leitet Wolfsburger Heimsieg ein

Gladbach agiert über 90 Minuten glücklos

Malli leitet Wolfsburger Heimsieg ein

Yunus Malli

Torschütze und Vorbereiter: Yunus Malli traf zum 1:0 und legte den zweiten Treffer auf. imago

Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt wechselte im Vergleich zur 1:2-Auswärtsniederlage in Augsburg dreimal: Uduokhai, Itter und Gerhardt ersetzten Arnold (Rotsperre), Tisserand (grippaler Infekt) und Knoche (Bank).

Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking sah sich nach dem 2:1-Heimsieg gegen den FC Bayern gezwungen, zwei neue Akteure zu bringen: Kramer (Schädelprellung) und Herrmann (Muskelfaserriss) mussten durch Jantschke und Grifo ersetzt werden.

Spieler des Spiels
Wolfsburg

Yunus Malli Mittelfeld

1,5
Spielnote

Ein munterer Schlagabtausch mit vielen Torszenen auf beiden Seiten.

2,5
Tore und Karten

1:0 Malli (4', Rechtsschuss, Gomez)

2:0 Didavi (25', Linksschuss, Malli)

3:0 Guilavogui (71', Rechtsschuss)

Wolfsburg
Wolfsburg

Casteels 2 - Verhaegh 3, Uduokhai 3, Brooks 3,5, L. Itter 4 - Guilavogui 2 , Gerhardt 3, Origi 4, Didavi 2 , Malli 1,5 - Gomez 3

Gladbach
Gladbach

Sommer 3,5 - Jantschke 4 , Elvedi 5 , Vestergaard 4, Wendt 3,5 - Ginter 5, Zakaria 3,5 , T. Hazard 3,5 , Grifo 4 - Stindl 3,5, Raffael 4,5

Schiedsrichter-Team
Benjamin Cortus

Benjamin Cortus Röthenbach a. d. Pegnitz

3,5
Spielinfo

Stadion

Volkswagen-Arena

Zuschauer

24.265

Wolfsburg erwartete die Gäste mit einem 4-2-3-1 in der eigenen Hälfte und verzichtete auf ein aggressives Pressing. Im Umschaltspiel setzten die Wölfe auf Tempo - und das sollte sich bereits mit dem ersten Angriff bezahlt machen: Von Gomez schön bedient, erzielte Malli aus zwölf Metern das frühe 1:0 (4.). Um ein Haar hätte Wolfsburg durch eine nahezu identische Situation das zweite Tor nachgelegt, aber Malli setzte Gerhardts Vorarbeit freistehend am Gladbacher Gehäuse vorbei (8.).

Bundesliga, 14. Spieltag

Didavi erhöht mit Traumtor

Obwohl die Schmidt-Elf nach dem Führungstreffer durchaus selbstbewusst den Ball in den eigenen Reihen wandern ließ, fand die Borussia peu à peu in die Partie hinein und suchte im 4-4-2 den Weg in die Spitze. Ein Ginter-Abschluss (7.) und vor allem ein Freistoß von Grifo (14.) sorgten für erste Gefahr vor dem Tor von VfL-Schlussmann Casteels. Insgesamt agierten die Fohlen jedoch zu zaghaft und legten vor allem in der Defensive zu viel Passivität an den Tag. Die logische Folge: das 0:2. Von Malli mit einem Chip schön in Szene gesetzt, lupfte Didavi das Leder über den herausgeeilten Sommer in die Maschen - ein sehenswerter Treffer (25.).

Gladbachs doppelter Abseits-Treffer

Wolfsburg war in der ersten halben Stunde stets darum bemüht gewesen, das Spiel zu entzerren und somit Lücken im an diesem Abend nicht gerade sattelfesten Abwehrverbund der Rheinländer zu reißen. Allerdings ließen sich die Hausherren nun mit der Führung im Rücken tiefer in die eigene Hälfte fallen und überließen den Gästen das Feld. Die witterten nun ihre Chance und brachten den Ball vor der Pause zweimal im Tor von Wölfe-Schlussmann Casteels unter - das Problem: Sowohl Hazards (37.) als auch Stindls (39.) vermeintliche Treffer wurden wegen Abseits zurecht nicht anerkannt.

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die Niedersachsen durch Abschlüsse von Origi (46.) und Malli (47.) zurück, übergaben die Spielkontrolle dann aber sogleich wieder an Mönchengladbach. Die Borussia rannte an, hatte in Person von Stindl eine gute Chance (49.), prallte jedoch zumeist an der gut organisierten VfL-Abwehrkette ab.

Guilavogui macht den Deckel drauf

Wolfsburg beschränkte sich auf die Defensive und fuhr nur noch vereinzelt überfallartige Gegenstöße. Während Origi in der 56. Minute gegen Sommer nur zweiter Sieger blieb, machte es Guilavogui in der 71. Minute besser und vollstreckte unter Mithilfe von Zakaria, der entscheidend abfälschte, aus 22 Metern zum 3:0. Mit neuem Selbstverständnis und -bewusstsein nahmen die Wölfe nun wieder aktiv am Spielgeschehen teil und hatten gegen geschockte, aber dennoch weiter tapfer kämpfende Fohlen durchaus die Chance, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten (Malli, 79.).

Bayern-Mythos geistert weiter umher

Gladbach gab sich nicht auf, jedoch sollten Abschlüsse von Wendt (80.), Ginter (82.) und Stindl (87.) nicht den Weg in das Wolfsburger Gehäuse finden. Letztlich gewannen die Wölfe verdient und kletterten durch den Dreier auf den elften Tabellenplatz. Durch die Gladbacher Niederlage verpassten die Fohlen das, was zuvor neun anderen Bundesligisten schon nicht gelungen war: Nach einem Sieg gegen Bayern München einen Dreier einzufahren.

Wolfsburg spielt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim Hamburger SV. Mönchengladbach empfängt am Vorabend (18.30 Uhr) Schalke 04.

Bilder zur Partie VfL Wolfsburg - Bor. Mönchengladbach