Bundesliga 2017/18, 13. Spieltag
15:37 - 6. Spielminute

Tor 1:0
Akpoguma
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung Douglas Santos
HSV

15:59 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Vogt
Hoffenheim

16:46 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Amiri
für Gnabry
Hoffenheim

16:51 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Uth
Hoffenheim

16:52 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Szalai
für Demirbay
Hoffenheim

16:53 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Kramaric
für Zuber
Hoffenheim

17:03 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Grillitsch
Hoffenheim

17:04 - 75. Spielminute

Tor 2:0
Kostic
Linksschuss
HSV

17:04 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
van Drongelen
für Hunt
HSV

17:11 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Schipplock
für Wood
HSV

17:17 - 88. Spielminute

Tor 3:0
Jung
Rechtsschuss
Vorbereitung Diekmeier
HSV

17:20 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Waldschmidt
für Arp
HSV

HSV

HOF

Zweiter Heimsieg in Folge für den Hamburger SV

Pechvogel Akpoguma - Kostic kurios

Pechvogel: Hoffenheims Kevin Akpoguma (l.) trifft ins eigene Netz.

Pechvogel: Hoffenheims Kevin Akpoguma (l.) trifft ins eigene Netz. imago

HSV-Coach Markus Gisdol beließ es nach dem 0:2 auf Schalke bei einem Wechsel: Wood verdrängte Ito auf die Bank.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann konnte hingegen wieder auf Wagner, der beim 1:3-Europa-League-Aus in Braga krank gefehlt hatte, zurückgreifen. Der Sturmtank fand sich ebenso neu in der Startelf wieder wie Akpoguma, Gnabry und Uth. Nordtveit, Geiger, Amiri und Kramaric mussten weichen.

Das Europapokal-Aus steckte den Kraichgauern augenscheinlich noch in den Knochen. Zwar hatte die TSG durch Gnabry die erste Chance der Partie (2.), doch das war dann auch für eine lange Zeit die einzige nennenswerte Offensivszene der Hoffenheimer, die dann auch noch vom Pech erwischt wurden, als Akpoguma eine Hereingabe von Douglas Santos ins eigene Netz beförderte (6.).

HSV überzeugt defensiv

13. Spieltag

Hoffenheim trat in Hamburg erschreckend mutlos auf und war entsprechend harmlos. Spielzüge über mehrere Stationen waren bei den Gästen praktisch nicht zu sehen. Ganz anders der HSV, dem die Führung Sicherheit gab und der über weite Strecken des ersten Durchgangs Ball und Gegner kontrollierte. Gerade defensiv überzeugten die Rothosen, die sich die Räume gut aufteilten, früh störten und dem Gegner keine Freiräume gestatteten.

Nach vorne lief es aber nicht ganz so berauschend. Zwingend waren die Hanseaten nämlich nicht: Zwar kam der HSV zu mehreren Ecken und ein paar Halbchancen, nennenswerte Abschlüsse sprangen dabei aber nicht heraus. Die beste Gelegenheit hatte noch Kostic mit seinem Distanzversuch, den 1899-Schlussmann Baumann parierte (39.). In der Schlussphase des ersten Durchgangs wurden die Hoffenheimer zwar etwas besser, konnten HSV-Keeper Mathenia aber nicht auf die Probe stellen. So überraschte es nicht, dass sich am Pausenstand nichts änderte.

Hoffenheimer Total-Aussetzer sorgt für die Vorentscheidung

Handlungsschnell: Filip Kostic.

Handlungsschnell: Filip Kostic. imago

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen auf dem Rasen nicht allzu viel. Die Hoffenheimer blieben bemüht, zugleich aber auch ideenlos. Mehr Gefahr strahlten die Hamburger aus, die bei Woods Pfostentreffer Pech hatten (49.) und über Arp (53.) sowie Kostic (61.) zu weiteren Abschlüssen kamen. Nach etwas mehr als einer Stunde erhöhte Nagelsmann das Risiko, brachte mit Kramaric und Szalai zwei weitere Stürmer und ließ seine Elf fortan im 4-3-3 agieren. Eine Maßnahme, die optisch zumindest etwas fruchtete. Dennoch agierten die Gäste wie schon zuvor zu oft zu hektisch, die Ruhe am Ball fehlte.

Dennoch wurde die Partie insgesamt lebhafter, weil Hamburg gefährlich konterte (69./Arp) und die Gäste ihrerseits auch den einen oder anderen Akzent setzten (71./Schulz). Eine Viertelstunde vor Schluss fiel schließlich die Vorentscheidung, weil die Hoffenheimer schlichtweg in Gedanken nicht bei der Sache waren. Während Hamburgs van Drongelen eingewechselt wurde, wurde der Ball freigegeben. Kostic sah die Chance und schloss aus etwa 30 Metern ab - die Mauer hatte sich noch gar nicht positioniert - und überwand dann auch noch Baumann mit einem tückischen Aufsetzer - ein Gegentor der Kategorie: "Das darf einfach nicht passieren!"

Schipplock im Pech - Jungs Premiere

Danach probierten es die Hoffenheimer mit wütenden Angriffen, bissen sich aber an den aufmerksamen Hanseaten letztlich doch die Zähne aus und mussten sogar noch das 0:3 schlucken. Nachdem der eingewechselte Schipplock noch an die Latte geköpft hatte, landete der Ball nur Sekunden später über Kostic und Diekmeier bei Jung, der in seinem 59. Bundesligaspiel sein allererstes Tor erzielte (88.).

Spieler des Spiels

Filip Kostic Mittelfeld

1,5
Spielnote

Intensiv und temporeich mit vielen Zweikämpfen.

2,5
Tore und Karten

1:0 Akpoguma (6', Eigentor, Rechtsschuss, Douglas Santos)

2:0 Kostic (75', direkter Freistoß, Linksschuss)

3:0 Jung (88', Rechtsschuss, Diekmeier)

HSV

Mathenia 2,5 - Diekmeier 2,5, K. Papadopoulos 2, Mavraj 3, Douglas Santos 2,5 - Jung 2 , G. Sakai 2, Hunt 3,5 , Wood 3 , Kostic 1,5 - Arp 2,5

Hoffenheim

Baumann 4,5 - Akpoguma 5 , Vogt 4,5 , Posch 4 - Zuber 4,5 , N. Schulz 4, Grillitsch 4,5 , Demirbay 3,5 , Gnabry 4,5 - Wagner 5, Uth 4

Schiedsrichter-Team

Bastian Dankert Rostock

1,5
Spielinfo

Stadion

Volksparkstadion

Zuschauer

46.470

Die TSG musste die Heimreise folglich mit leeren Händen antreten, wo sie sich nun auf das bevorstehende Duell gegen Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) vorbereiten muss. Gegen die Sachsen wird 1899 aber ohne Vogt auskommen müssen, der Gelb-gesperrt pausieren wird. Tags zuvor sind die Hamburger in Freiburg (20.30 Uhr) gefordert.

Bilder zur Partie Hamburger SV - TSG Hoffenheim