Bundesliga 2017/18, 9. Spieltag
15:49 - 19. Spielminute

Tor 0:1
Sahin
Linksschuss
Vorbereitung Bartra
Dortmund

16:07 - 37. Spielminute

Spielerwechsel
Salcedo
für Chandler
Frankfurt

16:11 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Gacinovic
Frankfurt

16:15 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Weigl
Dortmund

16:45 - 57. Spielminute

Tor 0:2
Philipp
Linksschuss
Vorbereitung M. Götze
Dortmund

16:47 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Zagadou
für Weigl
Dortmund

16:47 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Kagawa
für Castro
Dortmund

16:46 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
K.-P. Boateng
Frankfurt

16:47 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Hrgota
für Russ
Frankfurt

16:52 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Bürki
Dortmund

16:52 - 64. Spielminute

Tor 1:2
Haller
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Rebic
Frankfurt

16:56 - 68. Spielminute

Tor 2:2
M. Wolf
Rechtsschuss
Vorbereitung Gacinovic
Frankfurt

17:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Tawatha
für M. Wolf
Frankfurt

17:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Sancho
für Philipp
Dortmund

17:21 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Bartra
Dortmund

SGE

BVB

Chancenfestival: Frankfurt und Dortmund trennen sich 2:2

Wolf hat das letzte Wort - Hasebe heldenhaft

Keinen Sieger gab es im Duell zwischen Frankfurt und Dortmund. imago

Frankfurts Trainer Niko Kovac genügte im Vergleich zum 2:1-Sieg in Hannover ein personeller Wechsel: Willems ersetzte Tawatha (Bank).

Auf der anderen Seite wirbelte Dortmunds Coach Peter Bosz seine Startelf gegenüber dem 1:1 gegen APOEL Nikosia in der Champions League kräftig durcheinander: Subotic (erster BVB-Einsatz seit März 2016), Toljan, Sahin, Castro und Philipp durften für Sokratis (Rotsperre), Schmelzer (nicht im Kader), Toprak (Zerrung im Oberschenkel), Kagawa und Yarmolenko (beide Bank) ran.

Von der ersten Minute an lieferten sich die Kontrahenten eine intensive Partie, die sich eher durch kernige Zweikämpfe als spielerische Glanzpunkte auszeichnete. Wenn der Ball in der Anfangsphase in der gefährlichen Zone auftauchte, dann hatte stets ein Dortmunder Offensivmann seine Füße im Spiel. Philipp brachte sich zweimal in Abschlussposition (6., 11.), traf aber jeweils einen Gegenspieler statt das SGE-Tor.

Bartra auf Sahin - so einfach kann's gehen

Eine gute Viertelstunde brauchten die Hessen, um zu erkennen, dass die neuformierte BVB-Abwehr mit Weigl und Subotic in der Innenverteidiger alles andere als unverwundbar war. Vor allem Rebic beschäftigte die Defensive der Westfalen, einen heißen Zweikampf mit Bartra nahe der Strafraumkante ließ Referee Robert Hartmann laufen (18.). Offensichtlich ärgerte sich die Frankfurter Mannschaft noch über den ausgebliebenen Pfiff, in der Gegenbewegung fand die SGE nämlich keinen Zugriff. Bartra marschierte unbedrängt rechts nach vorne, flankte flach in das Sturmzentrum auf Sahin - der türkische Nationalspieler war einen Schritt schneller als Hasebe und musste aus sieben Metern nur noch einschieben (19.).

Nach dem Gegentreffer musste sich Frankfurt kurz schütteln, ehe die Kovac-Schützlinge den Schalter endgültig umlegten und Dortmunds Abwehr vor gewaltige Probleme stellte: Wolf scheiterte freistehend per Heber an Bürki (31.), Rebic versprang der Ball in einer aussichtsreichen Position (33.) und Haller zielte bei einem Drehschuss nicht genau genug (34.). Nachdem sich Chandler ohne Einwirkung eines Gegenspielers am Knie verletzt hatte und ausgewechselt wurde (37., Salcedo kam), ließen die Hessen einige weitere vielversprechende Kontergelegenheiten leichtfertig liegen.

Bundesliga, 9. Spieltag

Philipp erhöht

Mit Wiederbeginn klappten die Teams ihre Visiere komplett hoch - was folgte, war eine wilde Phase mit Vollgasfußball. Die Torchancen gehörten vor allem den Gästen: Innerhalb von zehn Minuten fehlten gleich drei Dortmundern Zentimeter, dazu ließ Aubameyang gleich zweimal das 2:0 liegen. Einmal geriet der Gabuner in Rücklage (51.), beim anderen Mal fand er im Eins-gegen-eins in Hradecky seinen Meister (53.). Zig Hochkaräter ließ der BVB liegen, bis Philipp beim Chancen-Festival genug hatte. Götze legte nach einem Ballgewinn im Mittelfeld für Philipp auf, der noch ein paar Meter ging und dann mit dem linken Fuß aus 15 Metern präzise nach rechts vollstreckte (57.).

Frankfurts doppelte Antwort

Damit nahm der ehemalige Freiburger allerdings keineswegs Druck vom Kessel - im Gegenteil: Die Eintracht antwortete mit wütenden Angriffen - und dem schnellen Anschluss. Bürki streckte Rebic links im Strafraum zu Boden, Haller verwandelte den fälligen Elfmeter eiskalt nach rechts oben (64.). Frankfurt war heiß gelaufen, während die Borussia einfach nicht in die Ordnung fand. Beispiel gefällig? Gacinovic fand die Lücke in der Innenverteidigung, Wolf stieß hinein und versenkte frei vor Bürki in die linke Ecke. Und schon stand es 2:2 (68.).

Das war es in Frankfurt noch lange nicht, die SGE hatte Oberwasser und drängte auf das dritte Tor. Gacinovics Kopfball geriet zu zentral (71.), Hallers Volleyschuss parierte Bürki stark (78.). Die Spannung blieb bis zum Ende groß, besonders für die SGE wurde es noch einmal brenzlig. Erst prüfte Debütant Sancho Hradecky, von wo der Ball zu Sahin gelangte. Aus acht Metern zog der türkische Nationalspieler ab - Hasebe klärte heldenhaft auf der Linie (90.). Dann war Schluss.

Frankfurt ist am kommenden Dienstagabend (20:45 Uhr) in der zweiten Pokalrunde beim Viertligisten 1. FC Schweinfurt gefordert. Dortmund tritt zur gleichen Zeit beim Drittligisten 1. FC Magdeburg an.

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Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund