Bundesliga 2017/18, 4. Spieltag
13:37 - 6. Spielminute

Tor 1:0
Wagner
Kopfball
Vorbereitung Kramaric
Hoffenheim

13:51 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Zuber
Hoffenheim

14:43 - 55. Spielminute

Tor 1:1
Esswein
rechte Schulter
Vorbereitung Plattenhardt
Hertha

14:49 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Uth
für Wagner
Hoffenheim

14:59 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Duda
Hertha

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Passlack
für Kaderabek
Hoffenheim

15:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Stocker
für Duda
Hertha

15:09 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
B. Hübner
Hoffenheim

15:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Haraguchi
für Weiser
Hertha

15:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
N. Schulz
für Zuber
Hoffenheim

15:16 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Ibisevic
für Esswein
Hertha

15:19 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Plattenhardt
Hertha

HOF

BSC

Leistungsgerechtes 1:1 in Sinsheim

Esswein kontert Wagner: TSG und Hertha mit Remis

Sandro Wagner (Mi.)

Dreht nach seinem frühen 1:0 jubelnd ab: Sandro Wagner (Mi.). Getty Images

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann veränderte sich Startelf im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage in der Europa League gegen Sporting Braga auf vier Positionen: In der defensiven Dreierkette startete Hübner an Stelle des angeschlagenen Bicakcic (nicht im Kader). Zudem begannen im Mittelfeld Geiger, Zuber und Amiri statt Grillitsch, Schulz und Rupp (alle Bank).

Auch Hertha-Coach Pal Dardai setzte nach dem 0:0 gegen Athletic Bilbao auf Rotation: Im Tor stand wieder Jarstein statt Kraft. Stark, Kalou und Ibisevic (alle Bank) erhielten eine Pause, es begannen Skjelbred, Leckie und Esswein. Für Duda, der bereits gegen die Basken in der Startelf gestanden hatte, war es das Debüt von Beginn an in der Bundesliga. Ibisevic wiederum saß erstmals in seiner Zeit bei den Berlinern in der Liga auf der Reservebank.

Wagner schockt Berlin früh

Die TSG übernahm sofort die Initiative und setzte die Berliner Abwehr unter Druck. Jarstein konnten einen Kopfball von Wagner in der 5. Minute gerade noch entschärfen. Sekunden später stand es jedoch 1:0 für die Kraichgauer: Im Anschluss an einen Eckball köpfte der nicht richtig attackierte Wagner am Fünfmeterraum zu seinem ersten Saisontreffer ins linke Toreck ein (6.). Die Berliner Taktik, mit schnellen Akteuren wie Leckie und Esswein auf Konter zu setzen, war damit bereits ein gutes Stück weit Makulatur.

1. Bundesliga, 4. Spieltag

Auch nach der Führung blieben die Hoffenheimer tonangebend. Die Hertha kam kaum einmal auch nur in die Nähe des Strafraum. Einzige Ausnahme in den ersten 35 Minuten: Nach einem unzureichenden Rückpass von Vogt zu Baumann hätten Esswein, der den Ball eroberte, und anschließend Weiser per Kopf beinahe profitieren können. Doch dem Versuch fehlten Wucht und Genauigkeit, um Baumann ernsthaft zu gefährden (16.). Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie danach, weil nun auch die Kraichgauer immer weniger Elan und Spielwitz an den Tag legten.

Erst in der Schlussphase der ersten 45 Minuten nahm die Partie wieder an Fahrt auf, denn Berlin war nun plötzlich besser im Spiel. Baumann entschärfte einen strammen Schuss von Esswein, der ihm zunächst durchgerutscht war, gerade noch vor der Torlinie (37.). Auch bei einem Schuss von Duda war der Keeper auf dem Posten (42.). So ging es mit der knappen Führung für 1899 in die Halbzeit.

Esswein trifft mit der Schulter

Oliver Baumann

Hechtsprung: Oliver Baumann sichert den Ball knapp vor dem Tor. Getty Images

Nach der Pause waren es plötzlich die Berliner, die Hoffenheim in die eigene Hälfte drängten. Esswein setzte eine wohl als Flanke gedachte Hereingabe von oben auf die Querlatte (50.). Kurz darauf bereitete Leckie gut für Duda vor, dessen strammen Abschluss Baumann gekonnt entschärfte (51.). Wenig später war es aber soweit: Nach Flanke von Plattenhardt bugsierte Esswein den Ball am ersten Pfosten ins linke Toreck (55.).

Nach dem Ausgleich verflachte die ohnehin nicht gerade hochklassige Begegnung, in der sich beide Mannschaften nun taktisch größtenteils neutralisierten, weiter. Die Hertha verteidigte anders als in der ersten halben Stunde des Spiels sehr effektiv und ließ die Hausherren kaum in Abschlusspositionen kommen. Selbst kamen die Hauptstädter aber auch nicht zu ähnlich guten Offensivaktionen wie in den ersten zehn Minuten vor und nach der Pause. Und so blieb es am Ende beim leistungsgerechten Remis.

Spieler des Spiels

Sandro Wagner Sturm

2,5
Spielnote

Nach munteren 60 Minuten wurde die Partie immer zerfahrener und flachte ab.

3,5
Tore und Karten

1:0 Wagner (6', Kopfball, Kramaric)

1:1 Esswein (55', rechte Schulter, Plattenhardt)

Hoffenheim

Baumann 2,5 - Nordtveit 4, Vogt 3,5, B. Hübner 3,5 - Kaderabek 2,5 , Zuber 3 , Geiger 3, Demirbay 3, Amiri 3,5 - Kramaric 3, Wagner 2,5

Hertha

Jarstein 3 - Pekarik 3,5, Langkamp 4,5, Rekik 3, Plattenhardt 3 - Lustenberger 3,5, Skjelbred 3,5, Leckie 3, Duda 3,5 , Weiser 3 - Esswein 2,5

Schiedsrichter-Team

Markus Schmidt Stuttgart

3,5
Spielinfo

Stadion

Wirsol Rhein-Neckar-Arena

Zuschauer

27.243

In der Englischen Wochen spielt Hoffenheim am Mittwoch (20.30 Uhr) in Mainz. Gladbach empfängt zeitgleich Bayer Leverkusen.

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - Hertha BSC