DFB-Pokal 2017/18, 1. Runde
22:08 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Pohjanpalo
für Havertz
Leverkusen

22:13 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Schleusener
für Zawada
Karlsruhe

22:13 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Brandt
für Bellarabi
Leverkusen

22:13 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Bailey
für Mehmedi
Leverkusen

22:23 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Wendell
Leverkusen

22:25 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
A. Hofmann
für Wanitzek
Karlsruhe

22:44 - 93. Spielminute

Tor 0:1
Kohr
Kopfball
Vorbereitung Brandt
Leverkusen

22:48 - 96. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Luibrand
für Muslija
Karlsruhe

22:50 - 99. Spielminute

Tor 0:2
Pohjanpalo
Rechtsschuss
Vorbereitung Volland
Leverkusen

22:57 - 105. Spielminute

Tor 0:3
Bailey
Linksschuss
Vorbereitung Brandt
Leverkusen

22:59 - 106. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Aranguiz
für Volland
Leverkusen

23:03 - 108. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Vujinovic
für A. Fink
Karlsruhe

23:06 - 113. Spielminute

Gelbe Karte
Henrichs
Leverkusen

KSC

LEV

Leverkusen muss im Wildpark in die Verlängerung

Kohr löst für Bayer beim KSC spät den Knoten

Dominik Kohr

Sorgte in der Verlängerung für den Bayer-Führungstreffer: Dominik Kohr. imago

Karlsruhe-Coach Marc-Patrick Meister nahm nach dem 2:1-Sieg über Wehen Wiesbaden , dem ersten Sieg im vierten Spiel nach dem Abstieg in die 3. Liga, einen Wechsel vor: Stoll rückte für den im Pokal rotgesperrten Gordon in die Innenverteidigung.

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich brachte bei seinem Pflichtspieldebüt auf der Bank von Bayer zwei Neuzugänge in der Startelf: Sven Bender durfte nach seinem Wechsel von Dortmund von Beginn an ran, zudem stand Kohr nach seiner Rückkehr vom FCA in der Anfangsformation. Die Bender-Zwillinge sind zwar wieder vereint, liefen aber nicht zusammen auf, weil Lars (Kapitän von Bayer) wegen einer Sprunggelenkverletzung fehlte.

Leverkusen fand bei strömendem Regen gut ins Spiel und hatte gleich nach zwei Minuten die erste große Möglichkeit: Bellarabi kam gegen zu hoch stehende Karlsruher kurz hinter der Mittellinie an den Ball und steuerte auf das Tor zu, sein Schuss von der Strafraumlinie zischte aber über den Querbalken. Ein erstes Ausrufezeichen des Favoriten, der das Heft des Handelns in die Hand nahm und sich immer wieder in Tornähe spielte - allerdings zeigte sich Bayer wenig effektiv. Der KSC, der geschickt verteidigte, zeigte sich erstmals in der 13. Minute vor dem Gäste-Tor - und wie! Wanitzek spielte Zawada im Strafraum frei, der scheiterte aber am stark reagierenden Leno.

Bayer war optisch überlegen und erarbeitete sich Chancen, die Havertz, Tah und vor allem Mehmedi in der stärksten Phase der Werkself liegen ließen. So konnte sich der KSC nach einer guten halben Stunde wieder etwas befreien, so richtig ärgern konnte der Drittligist den Bundesligisten aber nicht. Siebeck schloss zu zögerlich ab (33.), die Flanke von Lorenz senkte sich zwar gefährlich, landete aber nicht im Bayer-Tor (39.). Kohr hätte für die Gäste in der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten fast zugeschlagen, doch sein Abschluss ging knapp links vorbei.

DFB-Pokal, 1. Runde

Auch im zweiten Durchgang begann die Herrlich-Elf engagiert und mit Vorteilen, es fehlte aber weiter die letzte Entschlossenheit im Spiel nach vorne. Abgesehen von Wendell, der aus halblinker Position in Uphoff seinen Meister fand (50.), konnte sich Bayer vor dem Tor nicht in Szene setzen. Der KSC agierte in der Defensive weiter geschickt, hatte in der Offensive aber wenig zu bestellen. In der 70. Minute forderte Bellarabi, der an Siebeck abgeprallt war, Elfmeter, die Pfeife von Schiedsrichter Hartmann blieb aber stumm. Kurz danach reagierte Herrlich und brachte mit Brandt und Bailey zwei frische Offensivkräfte. Bailey war es dann auch, der den Abwehrriegel der Karlsruher mit einem feinen Zuspiel auf Volland knackte (78.). Doch der Stürmer brachte den Ball alleine vor Uphoff nicht im Tor unter. Als Uphoff noch die Fingerspitzen an einen Kohr-Knaller brachte (89.) und Pohjanpalo den Ball aus sieben Metern nicht im KSC-Tor unterbrachte (90.+1), ging es in die Verlängerung.

Dort sorgte Kohr per Kopf nach einem Brandt-Freistoß schnell für die Leverkusener Führung (93.). Als Pohjanpalo per Außenrist nur sechs Minuten später erhöhte, war das Spiel gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Drittligisten gelaufen. Der kassierte nach einem Doppelpass zwischen Brandt und Bailey auch noch das 0:3. Die Werkself spielte die Partie in der Folge routiniert nach Hause.

Spielnote

Ein unterhaltsames Pokalspiel, in dem sich Leverkusen eine Vielzahl sehenswerter Chancen erspielte, Karlsruhe aber tapfer dagegenhielt und eine Verlängerung erzwang. Da machte die zuvor abschlussschwache Werkself aber kurzen Prozess und kam hochverdient weiter.

2,5
Tore und Karten

0:1 Kohr (93', Kopfball, Brandt)

0:2 Pohjanpalo (99', Rechtsschuss, Volland)

0:3 Bailey (105', Linksschuss, Brandt)

Karlsruhe

Uphoff - Camoglu , Stoll , Pisot , Siebeck - Bülow , Wanitzek , Muslija , M. Lorenz - A. Fink , Zawada

Leverkusen

Leno - Henrichs , Tah , S. Bender , Wendell - Kohr , Kampl , Bellarabi , Mehmedi - Havertz , Volland

Schiedsrichter-Team

Robert Hartmann Wangen

Spielinfo

Stadion

Wildparkstadion

Zuschauer

17.073

Karlsruhe gastiert am kommenden Freitag in der 3. Liga bei Fortuna Köln (19 Uhr). Leverkusen startet mit dem Eröffnungsspiel beim FC Bayern München am Freitag (20.30 Uhr) in die Bundesligasaison. Die Auslosung für die 2. Runde des DFB-Pokals findet am 20. August statt. Die Partien werden dann am 24. und 25. Oktober ausgetragen.