21:00 - 15. Spielminute

Tor 0:1
Tawatha
Linksschuss
Vorbereitung Chandler
Frankfurt

21:08 - 24. Spielminute

Gelbe Karte (Gladbach)
Wendt
Gladbach

21:26 - 41. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
N. Schulz
für Wendt
Gladbach

21:31 - 45. + 2 Spielminute

Tor 1:1
Hofmann
Linksschuss
Vorbereitung Hahn
Gladbach

22:01 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
M. Wolf
für Mascarell
Frankfurt

22:02 - 60. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Fabian
Frankfurt

22:14 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Varela
für M. Wolf
Frankfurt

22:17 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Seferovic
für Rebic
Frankfurt

22:22 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Benes
für Dahoud
Gladbach

22:22 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Varela
Frankfurt

22:32 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Gladbach)
N. Schulz
Gladbach

22:35 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte (Gladbach)
Hahn
Gladbach

22:42 - 91. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Herrmann
für Traoré
Gladbach

22:55 - 103. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Russ
für Tawatha
Frankfurt

23:08 - 111. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Sow
für Hofmann
Gladbach

BMG

SGE

DFB-Pokal

Ex-Gladbacher Hrgota schießt Frankfurt nach Berlin

Die Borussia zieht im Elfmeterkrimi den Kürzeren

Ex-Gladbacher Hrgota schießt Frankfurt nach Berlin

Mahmoud Dahoud (li.) und Guillermo Varela

Harter Kampf: Mahmoud Dahoud (li.) und Guillermo Varela. imago

Gladbachs Coach Dieter Hecking verzichtete auf personelle Wechsel und schickte die Elf ins Rennen, die bei der 2:3-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund begonnen hatte.

Frankfurts Trainer Niko Kovac baute seine Startformation gegenüber dem 3:1-Erfolg gegen den FC Augsburg auf zwei Positionen um: Hector, der in drei der vergangenen vier Spiele nicht einmal zum Aufgebot gezählt hatte, und Tawatha durften für Andersson Ordonez und Barkok ran (beide nicht im Kader).

Gladbach unkonzentriert - Tawatha mit Wucht

Die Eintracht startete energisch, ging vorne früh drauf und erwischte schläfrige Fohlen in der Anfangsphase ein ums andere Mal auf dem falschen Fuß. Schon in der 2. Minute spielte Fabian Angreifer Hrgota leicht frei, der aufmerksame Sommer verließ seinen Kasten und wischte dem Ex-Gladbacher die Kugel zunächst vom Fuß, Fabian setzte den Ball aus 15 Metern anschließend knapp links vorbei. Keine 60 Sekunden später fehlte Hrgota an der Kante des Fünfmeterraums eine Fußspitze, Rebic bekam in seinen Abschluss zu wenig Kraft (11.). Mit dem vierten Versuch belohnten sich die Hessen für den starken Beginn, Tawatha hämmerte die Kugel nach Chandlers Flanke aus 16 Metern in die linke Ecke (15.).

Spieler des Spiels
Frankfurt

Lukas Hradecky Tor

1
Spielnote

Typisches Pokalspiel, das fußballerisch nicht auf dem allerhöchsten Niveau stattfand, aber durch das Elfmeterschießen seinen großen Spannungshöhepunkt hatte.

3
Tore und Karten

0:1 Tawatha (15', Linksschuss, Chandler)

1:1 Hofmann (45' +2, Linksschuss, Hahn)

Gladbach
Gladbach

Sommer 2 - Elvedi 3,5, Christensen 4, Vestergaard 3, Wendt 5 - Strobl 4, Dahoud 5 , Traoré 3 , Hofmann 3,5 , Stindl 3 - Hahn 3,5

Frankfurt
Frankfurt

Hradecky 1 - Hector 3,5, Abraham 2,5, Oczipka 3 - Chandler 3, Tawatha 2,5 , Mascarell 3 , Gacinovic 3,5, Fabian 3 - Hrgota 4, Rebic 4

Schiedsrichter-Team
Deniz Aytekin

Deniz Aytekin Oberasbach

2,5
Spielinfo

Stadion

Borussia-Park

Zuschauer

54.014

Gladbachs Spiel blieb auch in der Folge fehlerbehaftet und unstrukturiert. Beide Flügelspieler nahm die SGE erfolgreich aus dem Spiel, auch Stindl, ansonsten der Dreh- und Angelpunkt in der Offensive, verbuchte kaum Ballaktionen und bekam wenig Zugriff auf die Partie. Bei Gladbach sprangen abgesehen von zwei Distanzschüssen von Dahoud (17.) und Traoré (34.) keine Abschlüsse heraus, der Weg in den Strafraum blieb der Borussia komplett versperrt.

Hofmann trifft im zweiten Anlauf

Bei der SGE allerdings nahmen Tempo, Aggressivität und Konzentration gegen Ende der ersten 45 Minuten peu à peu ab. Das rief die Hausherren auf den Plan: Sommers weiter Abschlag genügte, um die gesamte Eintracht-Defensive auszuhebeln. Hofmann hob das Leder aus 18 Metern am herauseilenden Hradecky, aber auch am Tor vorbei (43.). Praktisch mit dem Pausenpfiff fingen sich die Gäste noch das 1:1, weil Traoré links unbedrängt flanken, Hahn am ersten Pfosten freistehend verlängern und Hofmann aus sechs Metern locker vollenden durfte (45+2.).

DFB-Pokal, Halbfinale

Mit Wiederanpfiff passte Hecking die Ausrichtung seiner Mannschaft leicht an, Stindl rückte eine Position nach hinten und spielte hinter Hahn. Ein Schachzug, der Wirkung zeigte: Mit dem Kapitän als zusätzlicher Anspielstation im Zentrum bekamen die Fohlen mehr Kontrolle und Sicherheit auf dem Weg nach vorne. Die Tatsache, dass die Hausherren enorme Probleme hatten, in das letzte Drittel vorzudringen, änderte sich trotzdem nicht.

Wolfs Arbeitstag endet früh

Dafür schränkte Gladbach die Eintracht in ihren Umschaltsituationen ein, indem es bei Ballverlusten schnell Druck auf den Ballführenden ausübte. Chancen bot die Partie in dieser Phase nicht, dafür zwei negative Höhepunkte: Mascarell humpelte vom Platz (59.), seinen eingewechselten Vertreter Wolf erwischte es wenige Minuten später schwer an der Schulter - der Frankfurter wurde mit der Trage abtransportiert (72.).

Marco Fabian (Boden)

Der Eintracht, in diesem Fall Marco Fabian (Boden), gingen die Kräfte aus. imago

Die Schlussviertelstunde der regulären Spielzeit leitete Stindl per Schuss aus 16 Metern ein, Hradecky war schnell unten und wehrte die Kugel zur Seite ab (75.). Würde die Borussia mit aller Macht auf eine Entscheidung in 90 Minuten drängen? Mitnichten! Beide Teams schenkten sich zwar nichts und warfen sich leidenschaftlich in viele Zweikämpfe, ließen die letzte Konsequenz im Vorwärtsgang aber vermissen. So ging es in die Verlängerung.

Dort war Vorsicht zunächst Trumpf, ehe die Elf vom Niederrhein mit dem eingewechselten Herrmann das Risiko erhöhte und die Hessen hinten einschnürte. Einige Male flog die Kugel kreuz und quer durchaus gefährlich durch den Sechzehner, ein geeigneter Gladbacher Abnehmer fehlte allerdings. Dabei blieb es auch in den letzten 15 Minuten, sodass das Elfmeterschießen die Entscheidung herbeiführen musste. Die ersten zwölf Elfmeter saßen, dann scheiterten drei Spieler in Folge, ehe Hrgota die Eintracht nach Berlin schoss.

Borussia Mönchengladbach gastiert in der Liga am Samstag (15.30 Uhr) in Mainz, die Frankfurter spielen am Sonntag (17.30 Uhr) in Hoffenheim.

Bilder zur Partie Bor. Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt