Tochter verstarb kurz nach der Geburt

Trotz Schock: Boulahrouz will spielen

Khalid Boulahrouz.

Schwerer Schicksalsschlag für Hollands Verteidiger Khalid Boulahrouz. dpa

Die Schicksalsnachricht ereilte den früheren Hamburger am Vormittag. Seine Frau Sabia hatte am Vortag die Tochter Anissa zur Welt gebracht. Doch die Frühgeburt hatte schlimme Folgen: Anissa verstarb in den Morgenstunden des Donnerstags. Dieser tragische Vorfall überschattet den bislang glänzenden Turnierverlauf für die Elf von Marco van Basten, die sich zu eine Top-Favoriten gemausert hatte.

Trotz dieser tragischen Situation will Boulahrouz am Samstag beim Viertelfinale in Basel gegen Russland auflaufen. Trainer Marco van Basten sagte am Mittwoch, dass der Abwehrspieler ihm mitgeteilt habe, dass er spielen kann und will. Sollte er dennoch nicht spielen, so dürfte Jonny Heitinga auf jeden Fall in die Elf kommen und in die Innenverteidigung rücken. Für ihn würde André Ooijer nach außen wechseln und Boulahrouz vertreten.

Die Niederländer haben ihr Programm am Donnerstag verständlicherweise arg reduziert.