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Güney und Koep schocken Essen

Nordrhein: SW Essen - 1. FC Kleve 0:2

Güney und Koep schocken Essen

Arie van Lent

Trat nach dem Sieg gegen Essen auf die Euphorie­bremse: Kleve-Coach Arie van Lent. imago

Doch Trainer Arie van Lent, dessen Vertrag unabhängig von der Ligen-Zugehörigkeit noch ein Jahr läuft, trat kräftig auf die Euphorie­bremse: "Noch haben wir gar nichts erreicht." Um ganz sicher zu gehen, benötigt Kleve am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten Lever­kusen einen Heimsieg. Sonst könn­ten der unterlegene ETB (gleichzei­tig in Duisburg) oder sogar die SSVg Velbert (gegen Bergisch Gladbach) noch vorbeiziehen.

"Dieser Rückschlag ist nur schwer zu verdauen. Aber in der zweiten Hälfte war Kleve besser", gab Essens "Macher" Heinz Hofer ehrlich zu. Güney mit seinem elften Saisontreffer und Koep schockten den ETB, der eingewechselte Vladi vergab bei einem Kopfball an die Latte aus kurzer Entfernung den möglichen Ausgleich.

Interim­strainer Fred Bockholt meinte: "Der Einsatz hat gestimmt, aber die spielerische Qualität gefehlt. Das Schlimmste wäre jedoch, jetzt schon aufzugeben."

Essen: Johns – Hupperts, Jost, Saracevic, Caspers – Schikora, Acar (61. Barke), Grallert, Katriniok – Wolf, Ouro-Akpo (61. Vladi) – Trainer: Bockholt

Kleve: Müller – Sendag, Eraslan (64. Koep), Behrendt, Jaliens – Mahr, Akpinar (9. Goncalves), Zeh, Losing – Güney, Pods­zus – Trainer: van Lent

Tore: 0:1 Güney (59.), 0:2 Koep (73.) – SR: Kinhöfer (Herne) – Zuschauer: 2200

Franz Josef Colli