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Trennung von Werres steht bevor

Nordrhein: Nach Pleiten herrscht schlechte Stimmung in Dattenfeld

Trennung von Werres steht bevor

Der Hauptsponsor des abstiegsbedroh­ten FC Germania nannte das Pokal-­Aus gegen den Verbandsligisten FC Wegberg-Beeck (0:2) und das 0:1 gegen SW Essen ein "österliches Debakel". Zwar räumte auch Trai­ner Hermann-Josef Werres ein, schmerzhafte Pleiten erlebt zu haben, doch insgesamt klangen seine Analysen deutlich moderater: "Nach der Leistung gegen Essen kann ich der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen." Dies war nicht die einzige Mei­nungsverschiedenheit der ver­gangenen Wochen zwischen den Klub-Verantwortlichen und dem Trainer, dessen Vertrag im Juni ausläuft.

Zwar beteuern Wernze und der Sportliche Leiter Ingo Haselbach, die Zusammenarbeit bis Saisonende fortsetzen zu wollen. Doch eine Verlängerung scheint keineswegs sicher. "Bisher haben keine Gespräche stattgefunden. Irgendwann muss ich mich nach einem neuen Klub umschauen", sagt Werres, der Verständnis für eine Trennung nach rund drei Jahren hätte. Laut Haselbach soll indes in Kürze ein Gespräch geführt werden: "Wir werden reden und schauen, ob man ein gemeinsames Konzept erarbeiten kann." Nach einem Ver­sprechen für die Zukunft klingt dies eher nicht.

Wolfram Kämpf