Dortmund: Keine automatische Verlängerung

Wörns streicht Klausel

Christian Wörns

Christian Wörns will seinen Bankplatz gegen einen Stammplatz tauschen. imago

"Ich wollte mir das unwürdige Spektakel ersparen, dass bei jedem Spiel runtergerechnet wird, wie viele Spiele noch zur Vertragsverlängerung fehlen", sagte Wörns am Dienstag.

Bereits vergangene Woche hatte der 35-Jährige erklärt, dass ihn die magische Zahl von 25 Einsätzen "herzlich wenig" interessiere. Er wolle in der Rückrunde voll angreifen und sich einen Platz in der Mannschaft sichern. Dies hatte auch Sportdirektor Michael Zorc erkannt. "Der Christian", versicherte Zorc, gegenüber dem kicker, "wird um seinen Platz fighten."

Nach einer enttäuschenden Hinrunde mit elf Pflichtspiel-Einsätzen (zehn in der Liga, eins im Pokal) hat Wörns im Kampf um einen Stammplatz große Konkurrenz. Nach der Verpflichtung von Mats Hummels vom FC Bayern, bewerben sich mit Martin Amedick, Markus Brzenska und Robert Kovac, der in der Gunst von Trainer Thomas Doll am höchsten notiert ist, insgesamt fünf Innenverteidiger für zwei Plätze.