Bayern: Dem Abwehrchef ist es zu frostig

Lucio: "Gefangene der Kälte"

Bayerns Abwehrchef Lucio

Bayerns Abwehrchef Lucio: "Mir ist's zu kalt." imago

Lucios Gedankenspiele, den Verein spätestens mit Ende seines bis 2010 laufenden Vertrages zu verlassen, gründen vor allem auf dem ungemütlichen Wetter in Deutschland. Lucio unterstrich sein Unwohlsein und das seiner Familie mit den markigen Worten, seine Dione, die drei Kinder Valentina, Victoria und Joao sowie er selbst fühlten sich im hiesigen Winter "wie Häftlinge der tiefen Temperaturen, wir sind Gefangene der Kälte".

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Nach Meinung des 29 Jahre alten Innenverteidigers verhindert Väterchen Frost auch so manchen Transfer der südamerikanischen Ballkünstler. "Es ist fast unmöglich, brasilianische Stars, die schon in Spanien oder Italien spielen, nach Deutschland zu locken. Es liegt nicht am FC Bayern, sondern am Land. In Italien und Spanien sind die Kultur, die Gewohnheiten, die Sprache und das Wetter ähnlich wie in Brasilien. Damit kann Bayern nicht konkurrieren."