Bielefeld: 29-Jähriger rast in einen LKW

Ahanfouf außer Lebensgefahr

Abdelaziz Ahanfouf

Hatte offensichtlich Glück im Unglück: Abdelaziz Ahanfouf. imago

Die zuerst als lebensgefährlich eingeschätzten Verletzungen sind anscheinend nicht so schwerwiegend wie eingangs befürchtet. Dies gab der Verein am Mittwoch per Pressemitteilung mit Bezug auf die Diagnose des behandelnden Arztes bekannt.

Wie die Neue Westfälische am Dienstag in ihrer Online-Ausgabe berichtete, ist der 29-jährige Stürmer auf dem Weg in seine Heimatstadt Rüsselsheim auf der Autobahn 33 in der Nähe des westfälischen Borchen gegen 17.40 Uhr mit hohem Tempo auf einen niederländischen LKW aufgefahren und mit seinem Fahrzeug durch die Wucht des Aufpralls unter den Sattel-Auflieger gerutscht.

Als die Feuerwehr am Unfall-Ort eintraf, hat Ahanfouf dem Bericht zufolge benommen hinter dem Steuer gesessen, war aber wohl ansprechbar. "Der hat mehr als nur einen Schutzengel gehabt", wird Vize-Kreisbrandmeister Elmar Keuter zitiert. Der Marokkaner wurde vom Unfallort aus in das nächstliegende Krankenhaus in Paderborn gebracht.

In der Klinik diagnostizierte der behandelnde Arzt ein Hirnödem. Weiterhin stellte der Mediziner weder Knochenbrüche noch Hirnblutungen fest, wie der Verein mitteilte. Eine genaue Untersuchung zeigte ebenfalls, dass der Kreislauf stabil sei. Dennoch bleibt Ahanfouf zunächst noch auf der Paderborner Intensivstation.

Abdelaziz Ahanfouf wechselte 2006 vom MSV Duisburg zur Arminia und hatte in dieser Saison wegen diverser Verletzungen noch keinen Einsatz. Zuletzt lief der Offensivspieler am 18. Februar dieses Jahres beim 1:3 gegen den VfL Bochum in der Bundesliga für die Arminia auf.