Bundesliga

Van der Vaart provoziert weiter

HSV-Star posiert mit Valencia-Trikot - Gespräche mit Manager Ruiz

Van der Vaart provoziert weiter

Rafael van der Vaart

Er provoziert immer massiver: Rafael van der Vaart, wechselwilliger Star vom HSV. imago

Erst am Freitag hatte HSV-Trainer Huub Stevens seinen Star in einem flammenden Plädoyer in Schutz genommen. Doch van der Vaart provoziert weiter. Bevor die Wechselfrist am 31. August um Mitternacht ausläuft, will der 24-Jährige in Valencia spielen, jedes Mittel scheint ihm dazu recht zu sein.

Bis 2010 ist van der Vaart noch beim HSV unter Vertrag - und die Hanseaten denken nicht daran, ihren Schlüsselspieler noch abzugeben. Deshalb hatte Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer am Freitag verlangt, dass der Nationalspieler seine Wechselabsichten nicht mehr weiter äußert: "Rafael muss jetzt aufhören, sich Richtung Valencia zu positionieren."

Zudem hatten die Verantwortlichen den FC Valencia dazu aufgefordert, die Bemühungen um van der Vaart unverzüglich einzustellen. Kopien dieses Schreibens, in dem der HSV klar machte, dass der Spieler nicht zum Verkauf stünde, erhielten darüber hinaus die DFL und die FIFA. Klar ist: Sollten van der Vaarts Berater Sören Lerby oder der FC Valencia den Wechsel weiterhin vorantreiben, müssen sie nun mit Sanktionen durch den Weltverband rechnen. In deren Spielervermittler-Reglement ist nämlich festgelegt, dass ein Berater und ein Verein einen Akteur nicht dazu bewegen dürfen, seinen Verkauf trotz laufenden Kontrakts voranzutreiben. Diese Regelung haben beide Seiten nun wiederholt gebrochen.