Europa League 2016/17, Gruppenphase, 1. Spieltag
20:12 - 57. Spielminute

Tor 1:0
Bungert
Kopfball
Vorbereitung Malli
Mainz

20:12 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Tannane
für Dabo
St. Etienne

20:22 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Veretout
für Lemoine
St. Etienne

20:24 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Cordoba
für Muto
Mainz

20:27 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
F. Frei
für S. Serdar
Mainz

20:32 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Bungert
Mainz

20:35 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Söderlund
für Saivet
St. Etienne

20:37 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Donati
Mainz

20:38 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Öztunali
für Clemens
Mainz

20:42 - 88. Spielminute

Tor 1:1
Beric
Rechtsschuss
Vorbereitung Söderlund
St. Etienne

M05

ETI

Remis zum Start - Bungerts Treffer reicht nicht

Beric verhindert Mainzer Auftakterfolg

Romain Hamouma (l.), Suat Serdar

Hoher Luftstand: Der Mainzer Suat Serdar (r.) im Spiel gegen St. Etienne. Getty Images

Der Mainzer Trainer Martin Schmidt setzte nach dem spektakulären auf ein wenig Rotation. In der Innenverteidigung spielte Kapitän Bungert statt Balogun (nicht im Kader). Im defensiven Mittelfeld kam Serdar statt Frei (Bank) zum Einsatz, während in der Offensive Clemens und Muto statt Öztunali und Cordoba (beide Bank) starteten.

Christophe Galtier, Coach von St. Etienne, veränderte seine Startelf nach dem auf drei Positionen: Statt Veretout, M'Bengue und Roux begannen Dabo, Hamouma und Beric.

Moens Pfeife bleibt stumm - Mainz findet kein Durchkommen

Die Mainzer waren von Beginn an um Initiative bemüht, trafen aber mit der AS auf einen Gegner, der sofort deutlich machte, warum FSV-Coach Schmidt ihm "eine der besten Defensiven der Ligue 1" attestiert hatte. So verschob sich St. Etienne clever und gab dem FSV kaum Raum. Und wenn sich doch einmal kurzzeitig ein Lücke auftat, fehlte es der Hausherren zumeist an Geradlinigkeit und Präzision im Angriffsspiel. Torchancen waren daher Mangelware in der ersten Hälfte.

1. Spieltag, Gruppe C

Glück benötigten die Franzosen in der 19. Minute dennoch: Denn nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite zog Florentin Pogba - älterer Bruder von Frankreichs Starspieler Paul Pogba - Bell zunächst vor und dann auch noch im Sechzehnmeterraum am Trikot. Der norwegische Referee Svein Oddvar Moen ließ weiterspielen. Im weiteren Verlauf hatte der FSV weiter Probleme, zu Abschlüssen zu kommen. In der 25. Minute wurde de Blasis mit einem Schuss vom Strafraumrand abgeblockt, der schon die klarste Offensivaktion der Mainzer in der ersten Hälfte war.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte war es die AS, die bei ihren gelegentlichen Angriffen etwas mehr Zielstrebigkeit zeigte. Einen nicht voll getroffenen Schuss von Hamouma vom Strafraumrand parierte FSV-Torhüter Lössl jedoch ebenso sicher (31.) wie einen Freistoß von Saivet rund zehn Minuten später (41.). Kurz darauf verpasste Perrin einen von Pogba verlängerten Kopfball nur knapp (42.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der FSV seine beste Phase, die Malli mit einem Distanzschuss nach geschickter Körpertäuschung gegen zwei Gegenspieler einläutete (51.). Kurz darauf hatte die AS erneut Glück, dass Referee Moen weiterspielen ließ, nachdem Beric im eigenen Fünfmeterraum den Ball mit dem Oberarm gestoppt hatte (52.). So oder so war Mainz nun besser im Spiel. Keeper Moulin rettete links im Strafraum gegen den steilgeschickten Clemens (55.). Unmittelbar danach zwang Bussmann mit einem wuchtigen Distanzschuss zu einer Flugparade (56.).

Beric kontert Bungert spät

Sekunden später stand es 1:0 für den FSV! Malli fand mit seinem Eckball, der im Strafraum bis zum zweiten Pfosten trudelte, den dort heranrauschenden Bungert, der per Kopf aus kurzer Distanz vollstreckte (57.). Nach dem Treffer änderte sich die Rollenverteilung. Nun war es die AS, die gegen weitgehend passive Mainzer deutlich mehr für die Offensive tat.

In der Schlussphase geriet die Schmidt-Elf prompt immer mehr unter Druck. In der 76. Minute kamen Selnaes und Saivet, der den Schuss den Norwegers entscheidend abfälschte, dem Ausgleich schon sehr nahe. In der 88. Minute belohnten sich die Franzosen schließlich für ihr druckvolles Spiel nach dem 0:1: Nach weiter Freistoßflanke aus der eigenen Hälfte von Theophile-Cathrine setzte sich Joker Söderlund am Strafraumrand im Kopfballduell mit Bell durch und verlängerte zu Beric, der den Ball am rechten Pfosten zum 1:1 über die Linie drückte. Bereits am Freitag zuvor in der Ligue 1 gegen PSG hatte der Slowene spät den 1:1-Endstand markiert.

Mainz ist am Sonntag in der Liga beim FC Augsburg zu Gast (15.30 Uhr), St. Etienne empfängt ebenfalls am Sonntag in der Liga den SC Bastia (17 Uhr). Am 2. Spieltag der Gruppenphase der Europa League steht für Mainz am 29. September (17 Uhr/ MESZ) das Spiel in Aserbaidschan gegen FK Qäbälä an. St. Etienne empfängt am selben Tag um 21.05 Uhr den RSC Anderlecht.

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Bilder zur Partie 1. FSV Mainz 05 - AS St. Etienne