Offenbach: 18.000 Zuschauer erwartet

Türker soll retten

Suat Türker

Er soll die Kickers in der Liga halten: Stürmer Suat Türker. dpa

Gegner: Braunschweig steht seit dem 30. Spieltag als Absteiger fest, hat aber von den jüngsten fünf Partien nur einmal verloren, dabei u.a. in Kaiserslautern und Duisburg gepunktet. OFC-Trainer Wolfgang Frank: "Die Braunschweiger wollen sich präsentieren. Die werden uns nichts schenken."

Umfeld: Zum "Endspiel" um den Klassenverbleib will der Verein seine Anhängerschaft in großem Maße mobilisieren. Das Stadion soll mit 18000 Zuschauern gefüllt werden. Sie sollen das Team frenetisch nach vorne peitschen. Alle erwarten den finalen Befreiungsschlag. Den Abstieg hält niemand für möglich.

Pluspunkt: Die Mannschaft zeigte in Augsburg und Köln nach der zwischenzeitlichen Führung der Gastgeber, dass sie mit Rückschlägen umgehen kann, traf jeweils zum Ausgleich und holte wichtige Punkte. In Suat Türker hat der OFC einen der besten Stürmer der Liga in seinen Reihen. Der 31-Jährige (14 Tore) trifft regelmäßig und ist fürs letzte Spiel der Hoffnungsträger. Die Ausgangssituation spricht für den OFC: Ein Sieg und sowohl Essen (in Duisburg) als auch Unterhaching (in Rostock) müssten gewinnen, um vor den Kickers zu bleiben.

Minuspunkt: Der Druck ist riesig. Gegen das Schlusslicht erwartet jeder einen klaren Sieg. Möglich, dass nicht alle Spieler dieser nervlichen Belastung gewachsen sind. Sieben Punkte aus zuletzt 14 Spielen sprechen dazu nicht gerade für eine Top-Form und ein starkes Selbstvertrauen.

Mounir Zitouni