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Schaffhausen entlässt Seeberger

Schweiz: Deutscher Trainer muss gehen

Schaffhausen entlässt Seeberger

Jürgen Seeberger

Aus und vorbei: Die Zeit Jürgen Seebergers in Schaffhausen endete nach sieben Jahren. imago

Die Zeit Seebergers im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet endet im verflixten siebten Jahr. Seit 2000 war der Deutsche im Amt, führte den FC vier Jahre später in die höchste Spielklasse und hielt den Klub, wenngleich oft mit Schwierigkeiten, bis heute ganz oben.

Am Mittwoch endete die Zeit des Deutschen, dessen Vertrag im Sommer nach eigenem Wunsch ohnehin nicht verlängert worden wäre. Nur ein Punkt Vorsprung vor dem Schlusslicht Aarau war den Verantwortlichen um Präsident Aniello Fontana zu wenig, die Leistungen in den vergangenen Wochen zu schwach.

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Seit klar war, dass Seeberger gehen würde, hätte die Konzentration im Team gelitten, so der Klubchef. Seit zwölf Spielen ist der FC ohne Sieg, das 0:1 am Wochenende gegen Sion war ein weiterer Tiefpunkt. "Wenn man gegen eine lustlose und desolate Equipe wie jene (...) keine Punkte mehr gewinnt, sagt das praktisch alles aus über die Befindlichkeit des eigenen Teams", sagte Fontana.

Und so habe er Seeberger bereits nach dem Spiel seinen Entschluss mitgeteilt. Auch wenn es ihm schwer fiel, schließlich arbeiteten beide seit Jahren zusammen.