Bundesliga

Mahdavikia soll kommen

Wolfsburg: "Rentenvertrag" für Simon Jentzsch?

Mahdavikia soll kommen

Mehdi Mahdiavika

Fingerzeig nach Wolfsburg? Der VfL hat Interesse am Hamburger Mehdi Mahdiavika. dpa

Dass sie in Wolfsburg auch am Ende ihrer zehnten Bundesliga-Saison zu den Nicht-Absteigern gehören werden, steht für Trainer wie Manager außer Frage. Und deshalb forcieren sie die Personalplanungen für die neue Spielzeit.

Spielerberater Norbert Pflippen hat sich für Freitag angemeldet, um im Auftrag seines Klienten Simon Jentzsch (30) über die vorzeitige Verlängerung des bis 2008 befristeten Vertrages zu verhandeln.

Eine langfristige Bindung ist in aller Interesse, betonen die Parteien. "Recht zuversichtlich" gehe er in die Gespräche, sagt Fuchs. Und der Torhüter teilt den Optimismus: "Es kann eine Lösung geben." Fragt sich nur, zu welchen Konditionen. "Das Geld muss stimmen, die Perspektive muss stimmen und die Laufzeit ebenso", betont Pflippen.

Der neue "Rentenvertrag" soll deshalb über fünf Jahre bis 2012 laufen, verbunden mit einer Anhebung der Bezüge und einer Ausstiegsklausel für den Fall, dass die Wolfsburger auch künftig in den Abstiegsregionen rumdümpeln. Denn dauerhaft will sich Jentzsch nicht mit den Plätzen 12 bis 15 anfreunden. Es müsse "klar signalisiert werden", dass man "nicht stagniert, sondern etwas aufbaut", fordert er.

Die Verpflichtung von Marcelinho sei "ein richtiger Schritt" gewesen, ebenso der Transfer des Berliners Ashkan Dejagah für die kommende Saison. Möglich, dass demnächst ein weiteres Signal folgt. Nach kicker-Informationen bemüht sich der VfL um die Verpflichtung von Mehdi Mahdavikia (29), dessen Vertrag beim Hamburger SV nach einer bislang dürftigen Saison (18 Einsätze/Notenschnitt 4,25) im Sommer endet. "Ein interessanter Spieler", sagt Augenthaler, "weil er auf der rechten Seite vorn und hinten spielen kann."

Vor allem aber, weil Mahdavikia mit seinen technischen Fertigkeiten und seiner Schnelligkeit perfekt das Anforderungsprofil an den modernen Außenverteidiger erfülle. Die meisten Angriffe, weiß Augenthaler, "werden über diese Position eingeleitet". Facundo Quiroga, Uwe Möhrle oder Alex, die derzeitigen Platzhalter, genügen da höheren Ansprüchen nicht.

Oliver Hartmann