2. Bundesliga

Beinlichs Zuversicht ungebrochen

Rostock: "Nur ein grottenschlechter Tag"

Beinlichs Zuversicht ungebrochen

Rostocks Kapitän Stefan Beinlich gegen Marco Caligiuri (MSV)

Den Aufstieg fest im Visier: Rostocks Kapitän Stefan Beinlich, hier gegen Marco Caligiuri (MSV). imago

Noch größer (sieben Punkte) war das Polster nur zum Ende der Vorrunde, in der die Hanseaten 17 Spiele lang ungeschlagen blieben. Doch die Souveränität, die Rostock vor der Winterpause auszeichnete, ist abhanden gekommen.

So konnten in bisher sieben Rückrundenspielen nur zwei Siege eingefahren werden. Dass die Verfolger praktisch keinen Boden gutmachen konnten, war aber nicht zuletzt auch ein Verdienst der Rostocker. Mit dem 1:1 in Kaiserslautern sowie dem 2:1-Sieg in Duisburg wurden auswärts bei der unmittelbaren Konkurrenz "Big Points" gemacht.

Zu Hause aber scheint Hansa Angst vor der eigenen Courage zu haben. Zum Rückrundenauftakt verpasste man durch das 0:1 gegen Freiburg, auf neun Punkte zu enteilen. Es war die erste Saisonniederlage. Eine Woche später folgte in Aue (0:3) prompt die zweite. Und als am vorigen Sonntag die Chance gegeben war, den Vorsprung auf acht Punkte auszubauen, blieb Hansa beim 0:0 gegen den Vorletzten Burghausen zum zweiten Mal daheim ohne Tor. Manager Stefan Studer beunruhigt dies nicht. "Angst hat die Mannschaft auf keinen Fall. Burghausen war eine Ausnahme, davor gegen Fürth und Augsburg haben wir im eigenen Stadion ja gut gespielt", wirft er ein und ergänzt: "Mit sechs Punkten ist unser Vorsprung weiter komfortabel."

Kapitän Stefan Beinlich (35) sieht das ähnlich: "Wir wissen, dass wir uns noch lange nicht in Sicherheit wiegen können. Doch es ist natürlich ein sehr gutes Gefühl, dass wir es weiter in der eigenen Hand haben." Er ist überzeugt: "Burghausen bleibt ein Ausrutscher. Da hatten wir einfach einen grottenschlechten Tag."

Dirk Harten