Frankfurt: Stürmer mit Sprunggelenksproblemen

Amanatidis fehlt der Eintracht

Ioannis Amanatidis

Kann es nicht fassen: Ioannis Amanatidis fällt verletzt aus. dpa

"Man muss abwarten, ob Amanatidis am Samstag in Hamburg überhaupt auflaufen kann", erklärte Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel noch am Dienstag gegenüber kicker online, am Mittwoch hatte er die Gewissheit, dass der Angreifer nicht spielen kann.

Den Griechen in Diensten der Eintracht plagen schon seit längerem Probleme im Sprunggelenk. Dienstagvormittag konnte der 25-Jährige noch am Training der Frankfurter teilnehmen, am Nachmittag musste er wieder passen. Die Reizung im Sprunggelenk ist so gravierend, dass der Stürmer bis Samstag aus dem normalen Trainingsbetrieb genommen wurde.

Zuletzt kam Amanatidis, der sich Anfang Dezember einen Bänderriss zugezogen hatte und dadurch seinen Stammplatz verlor, nur von der Bank. "Ich will aber immer spielen. Wenn das nicht geht, fühle ich mich nicht wohl", hatte er da verlauten lassen. Nun muss er sich erst einmal in Geduld üben und auf seinen 19. Liga-Einsatz in dieser Saison warten.

Warten muss Trainer Funkel seit seiben Spielen auf einen Sieg. "Im Umfeld wird man unruhig, aber das sind Abläufe, die normal sind. Davon lässt sich das Trainerteam null beeinflussen", erklärte Funkel, der bereits am Donnerstag mit der Mannschaft nach Hamburg reist: "Ich will noch einmal in Ruhe mit den Spielern sprechen."

Neben Amanatidis wird der Eintracht-Coach in Hamburg auch auf Linksverteidiger Christoph Spycher (Rotsperre), Kapitän Jermaine Jones, der am Dienstag am rechten Außenminiskus operiert wurde, und Stammkeeper Markus Pröll (Rippenprellung) verzichten müssen.