D'dorf - Osnabrück: Weidemann atmet auf

Wollitz vermisst altbekannte Stärken

Claus-Dieter Wollitz

War wenig begeistert von dem, was er in Düsseldorf sah: VfL-Coach Claus-Dieter Wollitz. imago

Es klang, als sei es Osnabrück gelungen, das Schlimmste, eine noch derbere Niederlage, zu vermeiden. Auch sein Trainer erinnerte an die "sehr guten" ersten 30 Minuten, in denen man gut kombiniert habe. Pelé Wollitz: "Nach der Pause haben wir aber um das 2:0 gebettelt. Das war nicht das Osnabrück, das man kennt." Junge Spieler wie Menga und Aziz besäßen noch nicht die Konstanz. Wenn so viele Stammspieler (Nouri, Ndjeng, Cartus, Tredup) fehlten, wirke sich das übel aus.

Aufatmen hingegen in Düsseldorf. "Der Druck war schon sehr groß", entschuldigte Trainer Uwe Weidemann die schwache erste halbe Stunde. "Wir hatten mehr zu verlieren als Osnabrück." Bei einer Niederlage und der Aussicht auf ein spielfreies Wochenende sowie die Partien in Erfurt und gegen Dresden hätte sich diese Anspannung weiter verschärft.

Zufrieden zeigte er sich mit dem Einstand der neuen Nummer eins, Kenneth Kronholm. Ihn fuchsen nur die Sperren gegen Barth sowie Palikuca - damit fehlen gegen Erfurt gleich zwei Defensivkräfte. Mit dem frisch getankten Selbstvertrauen sollte aber auch dies gemeistert werden.

Wolfgang Schmitz