Formel 1

Sutil gibt sich bescheiden

Spyker-Team stellt sein Auto für die kommende Saison vor

Sutil gibt sich bescheiden

Die Spyker-Fahrer Chritsijan Albers und Adrian Sutil vor dem neuen "Spyker-Ferrari F8-VII".

Die Spyker-Fahrer Chritsijan Albers und Adrian Sutil vor dem neuen "Spyker-Ferrari F8-VII". dpa

Auch der Gräfelfinger Spyker-Pilot Adrian Sutil, der bereits einige Einsätze für den aus Midland F1 hervorgegangenen Rennstall als so genannter Freitagsfahrer bestritt, gab bescheiden zu Protokoll: "Ich will beim Aufbau helfen. Ich will die Strecken und möglichst schnell und gut das Formel-1-Business kennen lernen."

Der F1-Neuling war 2002 Teamkollege des neuen McLaren-Mercedes-Piloten Lewis Hamilton (England) in der Formel 3 Euro Serie. Ein Jahr später holte er in dieser Nachwuchsklasse den japanischen Meistertitel. Sutils Spyker-Teamkollege Albers fährt seit 2005 in der Formel 1. "Wir wollen weiter nach vorne", sagte der 27 Jahre alte Niederländer.

Hoffnungen setzt Spyker in seinen Ferrari-Motor Das Chassis ist eine Weiterentwicklung des Vorjahresmodells von MF1 Racing. Der erst am 1. November zum Team gestoßene frühere Technische Direktor von Toyota, Star-Konstrukteur Mike Gascoyne, will während der Saison eine "B-Stufe" bringen. Damit soll Spyker konkurrenzfähiger werden und möglichst auch in die Punkteränge fahren können.

Vier Testfahrer beschäftigt Spyker, darunter der Deutsche Markus Winkelhock aus Berglen-Steinach, Sohn des 1985 tödlich verunglückten früheren Formel-1-Piloten Manfred Winkelhock.