Kaiserslautern: Neuzugang Auer glaubt an den Aufstieg

"Ich bin mit dem FCK-Gen geimpft"

Bereit für neue Aufgaben: Benjamin Auer

Bereit für neue Aufgaben: Benjamin Auer nennt Kaiserslautern "meinen Verein". imago

kicker: Herr Auer, Sie sind zurück beim 1. FCK. Mit welchen Zielen?

Benjamin Auer (25): Wie jeder Neue will ich mich schnell integrieren. Dazu sind nur zweieinhalb Wochen Zeit. Dann gibt es nur noch ein Ziel: Der Aufstieg mit dem 1. FCK.

kicker: Was bewog Sie, freiwillig zweitklassig zu spielen?

Auer: Mit meiner Situation in Bochum war ich natürlich sehr unzufrieden. Schon im Sommer führte ich gute Gespräche mit Trainer Wolf. Der 1. FCK ist mein Verein. Zweitklassig zu spielen ist nicht dramatisch für mich.

kicker: Können Sie Lautern helfen?

Auer: Klar! Ich bin seit der Jugend mit dem FCK-Gen geimpft. Ich werde alles dafür geben, um meinen Anteil zum Aufstieg beizusteuern. Auer und der FCK - ich denke, das passt!

kicker: Wie fit sind Sie nach ihrer rätselhaften Virusinfektion?

Auer: Ich bin topfit. Die Krankheit ist überstanden. In Bochum habe ich die letzten sechs Wochen problemlos mittrainiert. Ich bin also bereit.

Klar war: Wenn ich in die Zweite Liga gehe, dann nur nach Kaiserslautern.

Benjamin Auer

kicker: Welche Kopfstände musste Trainer Wolf bewerkstelligen, um Sie zum FCK zu lotsen?

Auer: Überhaupt keine. Klar war: Wenn ich in die Zweite Liga gehe, dann nur nach Kaiserslautern.

kicker: Sie sind bis Saisonende ausgeliehen. Sehen Sie ihre Zukunft in Bochum oder Lautern?

Auer: Das ist eine Frage, die momentan schwer zu beantworten ist. Wenn es mit dem Aufstieg klappt, gibt es sicher Möglichkeiten, hier länger zu bleiben.

kicker: War es ein Fehler, im Sommer nach Bochum zu gehen?

Auer: Ich stehe zu dieser Entscheidung. Allerdings sind zwei Ligaspiele und eine Pokalpartie keine so gute Bilanz.

kicker: Sie werden am 11. Januar 26. Ist nach den Stationen KSC, Gladbach, Mainz und Bochum die Zeit reif, sesshaft zu werden?

Auer: Ich hätte nichts einzuwenden, beim FCK sesshaft zu werden. Zumal ich in Pirmasens und Landau zwei Fitnessstudios betreibe.

kicker: 4-3-3, 4-4-2 oder 4-2-3-1: In welchem taktischen System sind Sie am stärksten?

Auer: Ich kann jedes System spielen. Der Trainer muss sehen, was am besten passt.

kicker: Auch ihr Ex-Klub Mainz suchte Stürmer. War eine Rückkehr eine Überlegung wert?

Auer: Nein. Es gab keinen Kontakt.

kicker: Ist der 1. FCK mit den Neuen Meißner, Opara, Vignal und Ihnen stark genug für den Aufstieg?

Auer: Der FCK hatte schon eine starke Mannschaft. Mit uns Neuen müsste der Aufstieg allemal klappen.

Interview: Uli Gerke