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Transferverbot für Serie-A-Klubs

Italien: Lazio geht von der Börse

Transferverbot für Serie-A-Klubs

Grund für die Maßregelung ist die wirtschaftliche Situation in den Klubs. Lediglich Atalanta, Catania, Empoli, Livorno, Palermo, Parma, Torino und Reggina erfüllten nach einem Bericht der Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" die Vorgaben, nach denen die Verschuldung des Vereins nur ein Drittel der Einnahmen betragen darf.

Somit ist auch klar, dass Meister und Tabellenführer Inter Mailand nicht tätig werden darf. Gleichs gilt für den Stadtrivalen AC Mailand sowie die römischen Spitzenklubs AS und Lazio Rom.

Lazio geht von der Börse

Die Laziali gaben am Freitag zudem bekannt, dass sie den Rückzug von der Mailänder Börse planen. Klubchef Claudio Lotito, selbst Anteilseigner (30 Prozent), hat den Rückkauf aller Aktien schon initiiert.

Die Rückkauf-Operation wird ihn nach Angaben italienischer Medien rund 15 Millionen Euro kosten. Lazio war seit 1999 an der Börse notiert. Lotito musste wegen seiner Verwicklungen in den Manipulationsskandal ursprünglich eine zweijährige Berufssperre antreten, die jedoch dieser Tage vom Schlichtungskomitee auf vier Monate reduziert wurde. Lotito darf somit wieder offiziell in seinem Amt tätig sein.