Bundesliga

Amanatidis erlitt Bänderriss

Frankfurt: Doppelter Frust nach 0:0 gegen Newcastle

Amanatidis erlitt Bänderriss

Doppelter Bänderriss: Ioannis Amanatidis im Pech gegen Newcastle.

Doppelter Bänderriss: Ioannis Amanatidis im Pech gegen Newcastle. imago

"Das ist natürlich ein absoluter Wermutstropfen", sagte Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel, nachdem er seinen gesetzten Stürmer auf Krücken aus der Kabine Richtung Krankenhaus humpeln sah. Der Grieche, der in zwei Tagen seinen 25. Geburtstag feiert, wird den Hessen bis zum Jahresende fehlen.

In dieser Zeit muss die Funkel-Elf, die aktuell auf Platz elf der Tabelle steht, in der Bundesliga noch in Aachen, gegen Bremen und bei der Hertha in Berlin antreten. Zudem steht am 13. Dezember das alles entscheidende UEFA-Cup-Spiel bei Fenerbahce Istanbul an sowie am 19. Dezember das wichtige DFB-Pokal-Spiel gegen den Zweitligisten 1. FC Köln.

Angesichts des Ausfalls von Neuzugang Michael Thurk ist die Verletzung von Amanatidis der zweite herbe personelle Rückschlag in den vergangenen Wochen. Als einziger nomineller Stürmer steht den Hessen nunmehr nur noch der Japaner Naohiro Takahara zur Verfügung, der bisher in zehn Bundesliga-Spielen drei Tore markierte und ein weiteres auflegte.

"Bis zur Winterpause wird es richtig hart. Da müssen wir als Mannschaft auf die Zähne beißen“, meinte Mittelfeldspieler Benjamin Huggel mit Blick auf den Kräfteverschleiß und die Personalprobleme. Der Schweizer selbst wird nach seiner dritten Gelben Karte beim "Endspiel“ in Istanbul fehlen.

An die türkische Metropole hat der Defensiv-Allrounder ohnehin nicht die besten Erinnerungen. Schließlich wurde er nach den Vorkommnissen rund um das WM-Qualifikationsspiel zwischen der Türkei und der Schweiz, das am 16. November 2005 mit wilden Prügelszenen endete, für die Schweizer Auswahl gesperrt und verpasste so die WM im Land seines Arbeitgebers.