2. Bundesliga

Vucicevic: "Wir haben nicht viele Chancen"

1860 München: Berhalter und Hoffmann sind fraglich

Vucicevic: "Wir haben nicht viele Chancen"

Ein Küsschen für den Torschützen: Berhalter "lobt" Vucicevic.

Ein Küsschen für den Torschützen: Berhalter "lobt" Vucicevic. imago

Erleichterung statt Euphorie, Realismus statt Überschwang. "Ein Arbeitssieg" meint Torhüter Michael Hofmann, an seinem 34. Geburtstag mit einer starken Leistung Garant für den dringend benötigten Erfolg.

Neben dem Torwart standen die zuletzt viel kritisierten Stürmer im Fokus. Sowohl Nemanja Vucicevic als auch Antoni di Salvo beendeten ihre Flaute. "Wir haben nicht viele Chancen pro Spiel. Deshalb ist es um so wichtiger, dass wir die wenigen nutzen", sagt Vucicevic, dem die Denkpause auf der Bank in Augsburg (0:3) nicht geschadet hatte: "Eine gute Lektion."

Sturmpartner di Salvo ist ebenfalls erleichtert. "Wir haben auch in der torlosen Phase weitergearbeitet und an uns geglaubt. Am Freitag wurden wir dafür belohnt."

Ungleich schwerer als gegen die schwachen Essener wird die Aufgabe bei Spitzenreiter Karlsruhe am Dienstag. "Die sind in einer Wahnsinnsform", sagt Vucicevic, der diesen Fakt als "positive Motivation für uns" einstuft.

Trainer Walter Schachner hofft, dass sein Team "genug Selbstvertrauen getankt hat" und will aus einer sicheren Defensive heraus agieren. Dabei hofft er auf die Abwehr-Routiniers Torben Hoffmann und Gregg Berhalter, die wegen Muskelproblemen nicht trainieren können, aber trotzdem spielen sollen.