Polen: Strafe wegen rassistischer Äußerungen

Mijailovic bleibt gesperrt

Mijailovic (re.) im Duell mit Blackburns Robbie Savage.

Nikola Mijailovic (re.) wurde wegen rassistischer Äußerungen von der UEFA für fünf Spiele gesperrt. imago

Die UEFA sah es als erwiesen an, dass der Abwehrspieler des polnischen Erstligisten Wisla Krakow im UEFA-Cup-Spiel vergangene Woche gegen den englischen Premier-League-Klub Blackburn Rovers (1:2) seinen südafrikanischen Gegenspieler Benny McCarthy mehrfach rassistisch verunglimpft habe.

McCarthy hatte unmittelbar nach dem 2:1-Erfolg der Engländer schwere Vorwürfe gegen Mijailovic erhoben, woraufhin die UEFA sofort die Untersuchungen aufnahm.

Blackburns Teammanager Mark Hughes war noch am Tag nach der Partie fassungslos gewesen. "Es ist unglaublich, dass so ein Vorfall unseren tollen Auftritt überschattet. Benny war sehr traurig am Ende des Spiels, weil er während der Partie zahlreiche Sprüche rassistischer Natur über sich ergehen lassen musste."

Ein Einspruch Wisla Krakows gegen die Strafe hatte keinen Erfolg. Der Berufungssenat der UEFA hat diesen abgewiesen.