2. Bundesliga

Beinlich: Viel Grund zum Lachen

Fürth/Rostock: Kleine ärgert sich

Beinlich: Viel Grund zum Lachen

Enrico Kern jubelt über sein 1:0 in Fürth.

Enrico Kern jubelt über sein 1:0 in Fürth. dpa

Dabei agierte der Ex-Hamburger als treibende Kraft der Pagelsdorf-Elf, spielte direkt in die Spitze, stieg in schwierigen Situationen auf den Ball und machte so Rostock zum verdienten Sieger. "Wir haben uns kontinuierlich gesteigert und heute vor allem dank unserer spielerischen Fähigkeiten gewonnen", so der Hansa-Kapitän. Der ebenso erstliga-erfahrene Christian Rahn (27) bezeichnete den Auftritt in Fürth als "die beste Saisonleistung".

Für die nächste Zweitliga-Aufgabe ist die Pagelsdorf-Elf bestens gerüstet, wenn Kaiserslautern ins gut gefüllte Ostseestadion kommt. "Schön, dass wir eine solche Euphorie entfachen konnten. Aber deswegen heben wir nicht ab, wir wissen schon, was wir noch alles falsch machen", so Beinlich.

Zu sehen war dies vor allem zwischen der 15. und 37. Minute, als Greuther Fürth die Rostocker regelrecht an die Wand spielte. In 22 Minuten kombinierten sich die Franken zu sechs hochkarätigen Chancen (Timm/3, Reisinger, Schröck, Fuchs), die allesamt vergeben wurden. In dieser Phase machten sich die Umstellungen von Trainer Benno Möhlmann - der offensivere Fuchs besetzte die Mittelfeldzentrale an Stelle von Defensivabräumer Andreasen - bezahlt. Da aber die SpVgg laut Möhlmann "schläfrig" in Halbzeit zwei ging und prompt wieder hinten lag, riss der spielerische Faden erneut. "Ich wusste, dass es eine schwere Saison wird", sagte Thomas Kleine. Der Kapitän ärgerte sich über sein aberkanntes Kopfball-Tor. "Da war gar nichts", so der 28-Jährige.