3. Liga Analyse

3. Liga 2016/17, 36. Spieltag
14:08 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Ki. Schindler
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Ducksch
Kiel

14:22 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
C. Lenz
Kiel

14:42 - 37. Spielminute

Tor 2:0
Ki. Schindler
Rechtsschuss
Vorbereitung Lewerenz
Kiel

15:11 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Herrmann
Kiel

15:19 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Holthaus
für Andrist
Rostock

15:20 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Nadeau
Rostock

15:24 - 63. Spielminute

Tor 2:1
Ziemer
Rechtsschuss
Rostock

15:31 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Drexler
Kiel

15:34 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Gardawski
Rostock

15:35 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Hoheneder
für Drexler
Kiel

15:35 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
S. Benyamina
für Ziemer
Rostock

15:39 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Garbuschewski
für Dorda
Rostock

15:45 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Schwenk
für Ducksch
Kiel

15:50 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Siedschlag
für Mühling
Kiel

KIE

ROS

Störche haben nun vier Punkte Vorsprung auf Rang drei

Schindlers Doppelpack bringt Kiel der 2. Liga nah

Kingsley Schindler (re.) brachte Holstein Kiel früh in Führung.

Kingsley Schindler (re.) brachte Holstein Kiel früh in Führung. Getty Images

Kiels Trainer Markus Anfang bot die gleiche Elf auf, die vergangene Woche 3:0 bei Verfolger Jahn Regensburg gewonnen hatte. Der Coach schickte damit bereits zum fünften Mal in Folge die gleiche Startelf aufs Feld.

Rostocks Trainer Christian Brand nahm im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen Wehen Wiesbaden drei Änderungen vor: Henn, Gardawski und Gebhardt begannen für Bischoff (5. Gelbe), Hoffmann (Bank) und Quiring (Infekt).

Die Partie begann perfekt aus Sicht der Gäste: Ducksch wurde im Strafraum von Henn zu Fall gebracht, es gab Elfmeter für Kiel. Schindler nahm sich der Sache an und verwandelte in die Tormitte (3.). Nach diesem frühen Treffer verflachte die Begegnung, Holstein zog sich weit zurück und lauerte auf Konter. Aber Rostock konnte mit dem sich bietenden Ballbesitz wenig anfangen. Gebhardt brachte hinter seinen Abschluss keinen Druck (25.). Auf der Gegenseite profitierte Ducksch von einer zu kurzen Kopfballrückgabe von Jänicke, setzte den Volley aber weit über den Kasten (27.).

Schindler trifft fulminant

3. Liga, 36. Spieltag

Die Störche taten nicht mehr, als unbedingt nötig. Dennoch war die Anfang-Elf das gefährlichere Team: Nach einem Ballverlust der Gäste schaltete Lewerenz schnell um und knallte die Kugel an den Pfosten. Den folgenden Nachschuss von Ducksch parierte Schuhen stark (34.). Noch vor der Pause stellte die Hausherren jedoch auf 2:0: Lewerenz legte rüber zu Schindler, der drosch die Kugel an die Unterkante der Latte, von da aus sprang das Leder ins Tor (37.).

Ziemer trifft aus dem Nichts

Kiel kam gut aus der Kabine, Bielers Schuss stellte Schuhen aber vor keine großen Probleme (47.). Die Gastgeber hatten eigentlich alles im Griff, Hansa enttäuschte offensiv. Aber aus dem Nichts kamen die Gäste nach einer Ecke zur Führung: Ziemer setzte sich mit etwas Glück gegen Ducksch durch und wuchtete den Ball aus kurzer Distanz ins Tor (63.).

Nach dem Treffer wurden die Gäste mutiger, Kiel hatte leichte Probleme. Aber so wirklich torgefährlich wurde Rostock nicht. Es dauerte bis zur vierten Minute der Nachspielzeit, bis es noch einmal einen Abschluss gab: Garbuschewski setzte die Kugel rechts am Tor vorbei. Anschließend war Schluss und Kiel fuhr einen ganz wichtigen und verdienten Dreier im Kampf um den Aufstieg ein. Die Störche haben nun bei noch zwei verbleibenden Spielen vier Punkte Vorsprung auf Rang drei. Der Rückstand auf Spitzenreiter Duisburg wurde auf einen Zähler verkürzt.

Holstein Kiel spielt am kommenden Samstag um 13.30 Uhr in Großaspach, Hansa Rostock empfängt zeitgleich Rot-Weiß Erfurt.