3. Liga Analyse

19:10 - 8. Spielminute

Gelbe Karte
Steinhart
Lotte

19:13 - 10. Spielminute

Gelbe Karte
Nikolaou
Erfurt

19:23 - 20. Spielminute

Gelbe Karte
Kaffenberger
Lotte

19:37 - 34. Spielminute

Tor 1:0
Freiberger
Rechtsschuss
Vorbereitung Dej
Lotte

20:23 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Neidhart
Lotte

20:24 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Odak
Erfurt

20:25 - 67. Spielminute

Tor 2:0
Neidhart
Kopfball
Vorbereitung Rodrigues Pires
Lotte

20:28 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Erfurt)
Bieber
für Vocaj
Erfurt

20:32 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Erfurt)
Benamar
für Odak
Erfurt

20:33 - 74. Spielminute

Gelb-Rote Karte
T. Wendel
Lotte

20:34 - 75. Spielminute

Tor 2:1
Kammlott
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Erfurt

20:35 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Bergmann
Erfurt

20:37 - 79. Spielminute

Tor 2:2
Kammlott
Bauch
Vorbereitung Erb
Erfurt

20:38 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Rodrigues Pires
Lotte

20:41 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Benamar
Erfurt

20:42 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Lotte)
Tankulic
für Kaffenberger
Lotte

20:44 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Erfurt)
Pigl
für Menz
Erfurt

20:44 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Lotte)
Engel
für Rosinger
Lotte

20:50 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Lotte)
Brock
für Rodrigues Pires
Lotte

LOT

ERF

3. Liga

Kammlott belohnt bessere Erfurter

Trotz Überlegenheit läuft RWE lange einem Rückstand hinterher

Kammlott belohnt bessere Erfurter

Daniel Brückner

Strauchelte mit RWE in Lotte, fiel aber nicht: Erfurts Daniel Brückner. Getty Images

Lotte-Coach Ismail Atalan nahm im Vergleich zum 1:3 in Kiel zwei Änderungen vor. Neuzugang Kaffenberger feierte sein Startelfdebüt, dazu durfte Heyer das erste Mal in dieser noch jungen Runde von Beginn an ran. Verzichten musste Atalan auf den gesperrten Rahn, der gegen Kiel die Rote Karte sah und deswegen zwei Spiele aussetzen muss . Dazu nahm Schikowski zunächst auf der Bank Platz.

Auch Erfurts Trainer Stefan Krämer entschied sich nach dem 0:0 gegen den VfR Aalen zu zwei Wechseln. Es fehlte der verletzte Möckel, dem Innenverteidiger sprang gegen Aalen nach einem Sturz die Schulter aus der Gelenkpfanne, ihm droht eine längere Pause . Für ihn rückte Mittelfeldmann Bergmann in die Startformation, Nikolaou wurde in die Abwehr beordert. Weiterhin erhielt Aydin den Vorzug gegenüber Uzan.

Pires-Rodrigues an die Latte

Die Anfangsphase verlief ohne spielerische Höhepunkte, zwei Freistöße sorgten für die größte Gefahr. Zunächst blieb der Versuch von Erfurts Brückner in der Mauer hängen (8.), Pires-Rodrigues machte es auf der Gegenseite besser: Sein Versuch - noch leicht abgefälscht von der RWE-Mauer - klatschte an die Latte (11.). Lotte kombinierte sich hin und wieder sehenswert durchs Mittelfeld, die Gastgeber kamen allerdings nicht zwingend zum Abschluss.

Mitte der ersten Hälfte investierten die Gäste mehr in die Partie, die Thüringer nahmen das Spiel in die Hand. Tyrala zielte zu hoch (21.), Kammlott wurde nach einer Hereingabe von Brückner zurückgepfiffen (25.). Wenig später fehlte in der Mitte ein Abnehmer, als Kammlott den Ball hereinbrachte (34.). Fast im direkten Gegenzug konterten sich die Sportfreunde im eigenen Stadion zur Führung: Freiberger tauchte nach einem langen Ball alleine vor Klewin auf und ließ dem Keeper keine Abwehrchance - 1:0 (33.).

Erfurt zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt, Odak versetzte zwei Gegenspieler und drang von links in den Sechzehner ein, sein Schuss aus spitzem Winkel prallte vom Pfosten ins Aus (38.). Die Gäste konnten sich auch in der Folge nicht für ihr couragiertes Auftreten belohnen, es fehlte zu häufig der letzte, der entscheidende Pass. Somit blieb es bei der knappen Führung für die Sportfreunde zur Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchte es Rosinger aus der Distanz, Klewin konnte den harten Schuss nicht festhalten, Erfurts Hintermannschaft entschärfte die Situation endgültig (50.). Im Anschluss übernahm wieder Erfurt das Kommando, der Krämer-Elf fehlte jedoch erneut die letzte Konsequenz im Spiel nach vorne, um zu zwingenden Chancen zu kommen. Und wie in der ersten Hälfte schlug Lotte eiskalt zu, diesmal nach einem Standard: Neidhart köpfte eine Ecke von Pires-Rodrigues ungestört ein (67.).

Kammlott eiskalt vom Punkt

Wer nun dachte, dies sei die Entscheidung, der wurde eines Besseren belehrt - Erfurt steckte nicht auf. Für den Anschlusstreffer musste allerdings ein Elfmeter herhalten: Referee Dr. Robert Kampka zeigte nach einem Handspiel von Wendel auf den Punkt und dem bereits verwarnten Innenverteidiger die Ampelkarte (74.). Nachdem Erb in der letzten Partie vom Punkt scheiterte, durfte diesmal Kammlott ran - und der Torjäger verwandelte eiskalt (75.).

RWE hatte nun endgültig Oberwasser und warf alles nach vorne. Bei einem Eckball köpfte Erb auf den zweiten Pfosten, Kammlott sprintete in den Ball und drückte ihn entschlossen zum Ausgleich über die Linie (79.). Die Gäste gaben sich mit dem 2:2 nicht zufrieden, sie spielten weiter nach vorne. Bei einem vielversprechenden Konter wurde Kammlott wegen Abseits zurückgepfiffen (84.). Kurz darauf wurde der eingewechselte Benamar beinahe zum Matchwinner, Fernandez parierte seinen Kopfball (89.). Dies sollte die letzte Chance bleiben, sodass es beim Remis blieb.

Tore und Karten

1:0 Freiberger (34', Rechtsschuss, Dej)

2:0 Neidhart (67', Kopfball, Rodrigues Pires)

2:1 Kammlott (75', Handelfmeter, Rechtsschuss)

2:2 Kammlott (79', Bauch, Erb)

Lotte

Fernandez 3 - Neidhart 2,5 , T. Wendel 4 , Nauber 3, Steinhart 4 - Heyer 3,5, Kaffenberger 4,5 , Dej 3,5, Rodrigues Pires 3 - Freiberger 2,5 , Rosinger 4

Erfurt

Klewin 3,5 - Menz 3 , Erb 3, Nikolaou 3,5 , Odak 2,5 - Bergmann 4 , Vocaj 3 , Aydin 3, Tyrala 3, Brückner 2,5 - Kammlott 1,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Robert Kampka Mainz

4
Spielinfo

Stadion

FRIMO Stadion

Zuschauer

1.898

Das nächste Spiel bestreitet Lotte am Sonntag, den 21. August (15.30 Uhr) in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals zuhause gegen Bundesligist Werder Bremen, in der Liga geht es am Samstag, den 27. August (14 Uhr) nach Chemnitz. Erfurt ist am Samstag, den 20. August (15 Uhr) im Köstritzer Landespokal bei BSV Blau-Weiß 22 Lengenfeld unterm Stein gefordert. Eine Woche später steht der 5. Spieltag in der 3. Liga an. Am Samstag, den 27. August (14 Uhr) empfangen die Thüringer Fortuna Köln.