2. Bundesliga 2016/17, 28. Spieltag
13:19 - 20. Spielminute

Tor 1:0
Zoua
Linksschuss
Vorbereitung Heubach
K'lautern

13:26 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
J. Gjasula
Fürth

13:39 - 39. Spielminute

Tor 2:0
Moritz
Rechtsschuss
Vorbereitung Mwene
K'lautern

13:41 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Gaus
K'lautern

14:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Raum
für van den Bergh
Fürth

14:10 - 54. Spielminute

Spielerwechsel
Sararer
für Berisha
Fürth

14:17 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
L. Görtler
für Kerk
K'lautern

14:26 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Steininger
für J. Gjasula
Fürth

14:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Glatzel
für Osawe
K'lautern

14:42 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Glatzel
K'lautern

14:42 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
K. Przybylko
für Zoua
K'lautern

FCK

FUE

Kaiserslautern knackt Fürths Serie

Zoua und Moritz lassen Lautern aufatmen

Christoph Moritz & Balazs Megyeri

Freie Bahn: Kaiserslauterns Christoph Moritz erhöht auf 2:0. imago

Kaiserslauterns Trainer Norbert Meier wollte eigentlich auf dieselbe Startelf vom 0:0 gegen den VfL Bochum vertrauen, doch beim Aufwärmen verletzte sich Halfar, der kurzfristig durch Kerk ersetzt wurde. Fürths Coach Janos Radoki tauschte nach dem 0:0 gegen Eintracht Braunschweig zweimal Personal: Dursun und Gjasula spielten für Gießelmann (Adduktorenprobleme) und Sararer (Bank).

Die Roten Teufel begannen im 5-1-2-2-System sehr aggressiv und schoben in den Anfangsminuten energisch nach vorne. Die Spielvereinigung, die sich taktisch verändert im 4-2-3-1 präsentierte, überstand die ersten Angriffswellen der Pfälzer und riss die Spielkontrolle dann mehr und mehr an sich. Wirkliche Durchschlagskraft entwickelten die Franken allerdings nicht. Der FCK verteidigte eng am Mann und ließ das Kleeblatt dank energischer Zweikampfführung nicht wirklich aufkommen.

Lange Bälle als Erfolgsrezept

Mit einem langen Ball schaffte es dann Heubach, die gegnerische Defensive aus den Angeln zu heben: Pinter verschätzte sich sträflich, sodass Zoua frei vor Megyeri auftauchte und zum 1:0 einschob (20.). Fürth suchte nach einer Antwort, leistete sich viele Fehlpässe, was den Spielaufbau torpedierte.

Nach einer halben Stunde zog sich Lautern weiter zurück und überließ die Kugel den Gästen, die nach wie vor nicht in Schussposition kamen. Dabei lauerte der Fritz-Walter-Klub auf Kontermöglichkeiten. Eine solche ergab sich kurz vor der Halbzeit: Wieder hebelte ein langer Ball, dieses Mal von Mwene, die Kleeblatt-Defensive aus. Moritz hatte freie Bahn und erhöhte auf 2:0 (39.).

Viel Leerlauf in Hälfte zwei

2. Bundesliga, 28. Spieltag

Mit Wiederbeginn brachte Radoki, der schon kurz vor der Pause taktisch auf das bewährte 3-4-1-2-System umgestellt hatte, auch frisches Personal und schickte Raum auf den Rasen. Da auch das nicht den Knoten löste, brachte Radoki wenig später auch noch Sararer (54.). Zwar hatte die Spielvereinigung mehr Ballbesitz, doch leistete sie sich zu viele Fehlpässe, um Druck aufbauen zu können. Weiterhin bissig zeigte sich Lautern, das die direkten Duelle leidenschaftlich führte und die entscheidenden Zweikämpfe gewann.

Über weite Strecken des zweiten Durchgangs gab es überhaupt keine Strafraumszenen zu sehen. Der FCK entlastete wieder besser und hielt die Franken erfolgreich vom eigenen Tor fern. Mit der Hereinnahme von Steininger (69.) zog Radoki auch noch seine letzte offensive Option von der Bank. Mehr Durchschlagskraft brachte aber auch das nicht. In den Angriffen der Kleeblättler fehlte es an Tempo und Präzision.

Zwei Serien reißen

Erst in der Schlussphase kam die Spielvereinigung zu ihrer ersten nennenswerten Chance: Narey kam aus 14 Metern zentraler Position zum Schuss, zielte aber genau auf Pollersbeck (83.). Es blieb beim 2:0. Damit rissen zwei Serien: Lautern gewann nach sechs Spielen ohne Sieg - Fürth verlor nach neun Partien ohne Niederlage.

Kaiserslautern spielt in der nächsten Woche am Sonntag (13.30 Uhr) bei Union Berlin. Fürth muss ebenfalls auswärts ran und spiel gleichzeitig beim VfL Bochum.