2. Bundesliga 2016/17, 18. Spieltag
13:42 - 13. Spielminute

Spielerwechsel
Hauptmann
für Gogia
Dresden

14:00 - 31. Spielminute

Tor 0:1
Heise
Linksschuss
Vorbereitung Berko
Dresden

14:09 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Stefaniak
Dresden

14:16 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Petrak
Nürnberg

14:33 - 46. Spielminute

Tor 0:2
Berko
Linksschuss
Vorbereitung Lambertz
Dresden

14:36 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Brecko
Nürnberg

14:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
P. Kammerbauer
für Brecko
Nürnberg

14:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Teuchert
für Petrak
Nürnberg

14:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Kreuzer
für Berko
Dresden

14:59 - 71. Spielminute

Tor 1:2
Mühl
Rechtsschuss
Vorbereitung Matavz
Nürnberg

15:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
J. Müller
für Lambertz
Dresden

15:12 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Margreitter
Nürnberg

15:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Gislason
für Sepsi
Nürnberg

FCN

SGD

Nürnberg stellt neuen Zweitliga-Rekord auf

Berkos Blitztor bringt Dynamo Dresden den Sieg

Philip Heise

Philip Heise drückt den Ball über die Linie - 1:0 für die SGD. imago

Nürnbergs Trainer Alois Schwartz veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Kaiserslautern kurz vor der Winterpause auf zwei Positionen: Bulthuis fiel mit einer Knieverletzung aus, für ihn spielte Mühl in der Innenverteidigung. Burgstaller hat den Verein gen Schalke verlassen und wurde durch den erst 20-jährigen Sabiri ersetzt, der sein Profidebüt gab.

Dresdens Coach Uwe Neuhaus nahm nach dem 2:1-Sieg in Bielefeld gleich fünf Veränderungen vor: Teixeira, Kreuzer, Testroet, Aosmann und Jannik Müller mussten weichen, Lambertz, Fabian Müller, Neuzugang Heise, Stefaniak und Modica durften von Beginn an ran.

Beide Teams versuchten vom Anpfiff weg den Gegner zu attackieren und ihm somit weder Zeit noch Raum für ein gepflegtes Aufbauspiel zu geben. Insgesamt war die Anfangsphase geprägt von Kampf - die Nürnberger, die in einem 4-2-3-1 agierten, hatten zwar mehr vom Spiel, aber die Gäste aus Sachsen sorgten im 4-3-3 aus einer defensiven Grundordnung heraus über die schnellen Außenspieler Berko und Stefaniak für überfallartige Gegenstöße.

2. Bundesliga, 18. Spieltag

Dynamo wird stärker

Strafraumsituationen blieben lange Zeit Mangelware. Auf Seiten des Clubs war es Matavz, der einen ersten Warnschuss abgab (9.) und Möhwald, der aus aussichtsreicher Position ein Luftloch schlug (14.). Eine Hiobsbotschaft für die Gäste, Gogia musste bereits nach 13 Minuten verletzungsbedingt durch Hauptmann ersetzt werden, brachte beim Aufsteiger allerdings einen Aufschwung mit sich.
Dresden gewann immer mehr Zweikämpfe, eroberte die zweiten Bälle und brachte den FCN vor allem über die Außen immer wieder in Verlegenheit. Hauptmann (20.), Berko (22.) und Kutschke (26.) konnten von diesen Hereingaben allerdings nicht profitieren.

Heise trifft bei Debüt

Von den Hausherren kam weiterhin nichts, viele schnelle Ballverluste und ungenaue Zuspiele bestimmten das fränkische Spiel - stattdessen schlugen die Gäste zu: Nach Zuspiel von Berko musste Neuzugang Heise aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten (31.) - 1:0 für Dynamo Dresden. Nürnberg war um eine Antwort bemüht, außer einem Möhwald-Volley blieben die Franken aber harmlos (36.). Auf der anderen Seite verpasste Kutschke, Nürnberger Leihgabe im Dresdner Trikot, das 2:0, als er einen Kopfball nur an das Außennetz setzte (37.).

Nürnberg schläft - Berko vollstreckt

Wer nach der Pause eine Reaktion vom 1. FC Nürnberg erwartet hatte, der hatte sich grundlegend getäuscht - im Gegenteil: 14 Sekunden nach Wiederanpfiff war es Berko, der einmal mehr Sepsi ganz alt aussehen ließ und aus kurzer Distanz auf 2:0 stellte. Die Gäste ließen es mit dem Ergebnis im Rücken ruhiger angehen, ohne die harm- und planlos agierenden Nürnberger jedoch zurück ins Spiel kommen zu lassen.

Lukas Mühl

Nach einer Ecke trifft Lukas Mühl zum 1:2-Anschluss. imago

Der Club mühte sich, kämpfte, fand so allmählich wieder in die Partie zurück und hatte durch einen Kempe-Freistoß (55.), eine Matavz-Direktabnahme (65.) und Teuchert (70.) gute Gelegenheiten auf den Anschlusstreffer. Letztlich belohnte sich Nürnberg und traf nach einer Ecke durch einen Mühl-Abstauber zum 1:2 (72.). Dies bedeutete nicht nur den Anschlusstreffer, sondern auch den alleinigen Rekord: In 39 Spielen in Folge erzielten die Franken mindestens einen Treffer.

In der Folge mobilisierte die Schwartz-Elf noch einmal ihre letzten Kräfte, aber sowohl Kempe (77.), Behrens (90.) und Kammerbauer (90.+1) scheiterten allesamt an SGD-Keeper Schwäbe.

Nürnberg gastiert am kommenden Samstag (13.30 Uhr) beim 1. FC Heidenheim. Dresden empfängt gleichzeitig Union Berlin.