2. Bundesliga 2016/17, 14. Spieltag
13:49 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Osawe
K'lautern

14:40 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Sverko
Karlsruhe

14:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Zoua
für Aliji
K'lautern

14:55 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Yamada
Karlsruhe

14:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Halfar
für L. Görtler
K'lautern

14:59 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Stoppelkamp
Karlsruhe

15:14 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Kom
für Yamada
Karlsruhe

15:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Mavrias
für Yann
Karlsruhe

FCK

KSC

Zouas Kopfballtor zählt nicht

Kein Sieger im Südwest-Derby

Thoelke vs. Osawe

Immer ein Unruheherd: FCK-Stürmer Osawe (re.) gegen KSC-Verteidiger Thoelke. imago

Kaiserslauterns Trainer Tayfun Korkut vertraute auch nach dem 1:1 beim TSV 1860 München zum mittlerweile fünften Mal in Folge der gleichen Startelf. Auf der Bank rückte Frey für Dittgen in den Kader.

KSC-Coach Tomas Oral stellte seine erste Elf nach der 1:3-Pleite gegen den SV Sandhausen auf fünf Positionen um: Stoll, Sverko, Yann, Prömel und Kamberi ersetzten Kinsombi, Sallahi, Valentini, Torres (nicht im Kader) und Hoffer (Bank).

Die Partie begann mit kurzer Verspätung, weil KSC-Anhänger im Gästeblock Pyrotechnik zündeten und das Stadion in weißen Nebel hüllten. Als Schiedsrichter Perl die Partie anpfiff, war die Sicht noch immer erschwert, so dass nicht alle der rund 28.487 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion freie Sicht auf die erste Riesenchance des FCK hatten. Mwene schlug eine scharfe Hereingabe vor das KSC-Tor, wo Gaus die Führung nur um Millimeter verpasste (5.). Die Pfälzer gaben in der Folge den Ton an, brachen immer wieder über die Außenbahnen durch und stürzten so die Karlsruher Defensive ein ums andere Mal in Verlegenheit. So auch in der 15. Minute, als sich Osawe gegen Thoelke durchsetzte, bis zur Grundlinie marschiert und den Ball vor das Tor ablegte. Dort konnte Sverko gerade so vor dem heranrauschenden Görtler klären (15.).

Stoppelkamp gibt den Antreiber

Nach etwa 20 Minuten wachten auch die Gäste, die ab der Mittellinie die Lauterer anliefen, auf. Angetrieben vom dynamischen und sehr präsenten Stoppelkamp auf der linken Seite drängten die Badener häufiger nach vorne. Mehr als ein paar Annäherungen und einen von Ziegler gefährlich abgefälschten Yamada-Schuss (27.) erspielte sich die Oral-Elf jedoch nicht. Der FCK dagegen, nun mehr in der Defensive gefordert, agierte etwas zielstrebiger, setzte bis zur Halbzeitpause noch zwei kleine Nadelstiche durch Görtler (25.) und Mwene (33.). Allerdings traten die Roten Teufel nun nicht mehr ganz so bestimmend, wie noch zu Anfang.

Zoua kommt, trifft - und wird zurückgepfiffen

2. Bundesliga, 14. Spieltag

Die Karlsruher kamen mit mehr Schwung aus der Kabine und suchten zielstrebiger den Weg vor das Tor. Doch trotz der optischen Dominanz sprang zunächst nicht mehr als eineinhalb Chancen durch Kamberi (52., 59.) heraus. FCK-Trainer Korkut reagierte, beorderte Zoua auf das Feld, um die Offensive zu beleben. Der Stürmer war nur wenige Sekunden auf dem Feld, als er einen Freistoß von Stieber erreichte und den Ball aus wenigen Metern ins Tor wuchtete. Perl verweigerte dem Treffer jedoch wegen Abseitsstellung die Anerkennung. Doch nicht Zoua, sondern Osawe stand im Moment der Freistoß-Ausführung im Abseits. Womöglich wertete der Unparteiische dessen Präsenz neben KSC-Verteidiger Bader, der zwischen den beiden FCK-Angreifern stand, als aktives Eingreifen in den Kampf um den Ball - eine in jedem Fall umstrittene Entscheidung.

Kamberi hat die Führung auf dem Fuß

Auf der Gegenseite kamen die Gäste zu ihrer besten Möglichkeit: Kamberi wurde von Stoppelkamp bedient. Sein Schuss auf die kurze Ecke wehrte Pollersbeck ab (67.). Nun entstand eine zwar nicht hochklassige, aber spannende Partie. Der FCK raffte sich auf, kam durch Moritz (70.), Osawe (74.), den eingewechselten Halfar (77., 81.) zu guten, aber nicht zwingenden Chancen. Die letzte Möglichkeit des Spiels vergab Ewerton in der Nachspielzeit, der nach einem Fehler von Orlishausen den Ball über das freie Tor köpfte.

Kaiserslautern begibt sich am kommenden Freitag (18 Uhr) nach St. Pauli, der KSC empfängt zeitgleich die SpVgg Greuther Fürth.