2. Bundesliga 2016/17, 9. Spieltag
13:04 - 4. Spielminute

Gelbe Karte
Mar. Hartmann
Dresden

13:24 - 25. Spielminute

Gelbe Karte
Kutschke
Dresden

13:37 - 38. Spielminute

Tor 1:0
Kutschke
Kopfball
Vorbereitung Stefaniak
Dresden

13:41 - 42. Spielminute

Tor 2:0
Lambertz
Linksschuss
Vorbereitung Aosman
Dresden

13:43 - 44. Spielminute

Tor 3:0
Gogia
Linksschuss
Vorbereitung Kutschke
Dresden

14:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Asano
für Klein
Stuttgart

14:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Özcan
für M. Zimmermann
Stuttgart

14:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Hauptmann
für Lambertz
Dresden

14:22 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Özcan
Stuttgart

14:26 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Testroet
für Kutschke
Dresden

14:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Tashchy
für Maxim
Stuttgart

14:30 - 74. Spielminute

Tor 4:0
Gogia
Rechtsschuss
Vorbereitung Testroet
Dresden

14:32 - 76. Spielminute

Tor 5:0
Testroet
Rechtsschuss
Vorbereitung Gogia
Dresden

14:40 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Berko
für Gogia
Dresden

SGD

VFB

Stuttgart muss fünf Gegentreffer schlucken

5:0! Kaltschnäuzige Dresdner nehmen VfB auseinander

Andreas "Lumpi" Lambertz trifft

Geburtstagskind und Torschütze in einem: Andreas "Lumpi" Lambertz trifft zum zwischenzeitlichen 2:0 für die SGD. picture alliance

Dresdens Coach Uwe Neuhaus konnte im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Sandhausen wieder auf Außenstürmer Stefaniak (zuletzt Probleme mit der Gesäßmuskulatur) zurückgreifen. Der U-21-Nationalspieler verdrängte Hauptmann aus der Startaufstellung. Außerdem verteidigte Ballas im Abwehrzentrum anstelle von Jannik Müller.

VfB-Trainer Hannes Wolf nahm nach der 4:0-Party gegen Fürth lediglich eine Veränderung vor: Rechtsverteidiger Klein spielte für Özcan. Großkreutz rückte dafür ins rechte Mittelfeld auf, Mané (Doppeltorschütze bei seinem VfB-Debüt gegen die Spielvereinigung) stürmte diesmal in vorderster Front.

Viel Taktik, keine Chancen

Die Anfangsphase der Partie war enorm von der Taktik geprägt. Stuttgart trat mit seiner gewohnt starken Defensive auf und hielt die Abstände zwischen den Reihen sehr gering. Dazu verteidigten die Schwaben sehr hoch und ließen so lange Zeit nichts anbrennen. Doch auch Dresden trat gut sortiert auf und ließ die Angriffsbemühungen des Bundesliga-Absteigers im Keim ersticken. Dementsprechend sahen die Zuschauer auch keine Torchancen in den ersten 20 Minuten.

Doch dann verzeichnete Gentner die erste Möglichkeit der Schwaben, nach einer Ecke schoss der Kapitän aber knapp drüber (23.). Von Dresden war bis zu diesem Zeitpunkt offensiv weiterhin nichts zu sehen. Dies änderte sich erst nach einer halben Stunde, als Lambertz im gegnerischen Strafraum auftauchte, aber noch rechtzeitig vom Ball getrennt wurde.

Mané vergibt 1:0 - Dresden anschließend eiskalt

Mehr oder weniger im Gegenzug hätte Stuttgart von einem Ausrutscher Modicas profitierten können. Großkreutz bediente bei einem Konter Mané mustergültig, doch der Portugiese vergab freistehend vor Schwäbe die große Möglichkeit zur Führung (33.).

Dies rächte sich nur fünf Minuten später, als Kutschke vollkommen überraschend zum 1:0 für die Sachsen einnickte (38.). Allerdings ging dem Treffer auch eine strittige Situation voraus, in der Dresden den Ball nicht ins Aus gespielt hatte, obwohl Klein am Boden gelegen war. Und genau über die Seite des Österreichers fiel daraufhin die Dynamo-Führung.

2. Liga, 9. Spieltag

Stuttgart stand nun komplett neben sich und fiel in den kommenden Minuten vor dem Pausenpfiff auseinander. Ein riskanter Langerak-Abstoß ging dem 2:0 durch Geburtstagskind Lambertz (wurde am Samstag 32 Jahre alt) voraus (42.), ehe kurz darauf Gogia den Australier freistehend zum 3:0-Pausenstand tunnelte (44.).

Gogia und Testroet machen's deutlich

VfB-Coach Wolf reagierte und brachte nach dem Seitenwechsel mit Özcan (für Zimmermann) und Asano (für Klein) zwei frische Offensivkräfte. Der Japaner bekleidete fortan die Sturmspitze, während Mané auf den rechten Flügel auswich und Großkreutz nun als Rechtsverteidiger spielte.

Doch auch die personellen Umstellungen brachten den Schwaben keinen Erfolg, weil es Dresden verstand, das Leder vom eigenen Tor fernzuhalten und selbst zu Abschlüssen zu kommen (Kutschke, Hauptmann und Teixeira).

So tickte die Uhr aus schwäbischer Sicht erbarmungslos herunter, ohne dass der VfB sich hochkarätige Chancen herausspielen konnte. Stattdessen präsentierten sich die Sachsen weiter eiskalt: Gogia (74.) und der eingewechselte Testroet (77.) legten sich gegenseitig die Treffer zum 4:0 bzw. 5:0 auf.

Spieler des Spiels

Akaki Gogia Mittelfeld

1
Spielnote

Zunächst waren Torchancen Mangelware, doch Dresden zeigte im weiteren Spielverlauf große Effektivität im Abschluss und setzte spielerische Akzente.

3
Tore und Karten

1:0 Kutschke (38', Kopfball, Stefaniak)

2:0 Lambertz (42', Linksschuss, Aosman)

3:0 Gogia (44', Linksschuss, Kutschke)

4:0 Gogia (74', Rechtsschuss, Testroet)

5:0 Testroet (76', Rechtsschuss, Gogia)

Dresden

Schwäbe 2,5 - Teixeira 3, Modica 2,5, Ballas 2,5, Fa. Müller 3 - Mar. Hartmann 3 , Aosman 2, Lambertz 2 - Gogia 1 , Kutschke 1,5 , Stefaniak 2,5

Stuttgart

Langerak 5 - Klein 5 , Baumgartl 5,5, Pavard 6, Insua 5,5 - Hosogai 5, Großkreutz 5,5, Gentner 5, M. Zimmermann 5,5 , Maxim 5 - Carlos Mané 6

Schiedsrichter-Team

Benjamin Cortus Röthenbach a. d. Pegnitz

3,5
Spielinfo

Stadion

DDV-Stadion

Zuschauer

29.906

Am kommenden Wochenende gastieren die Sachsen am Samstag (13 Uhr) in Heidenheim, der VfB wird bereits am Freitag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen 1860 München versuchen, Wiedergutmachung zu betreiben.