2. Bundesliga 2016/17, 7. Spieltag
13:31 - 2. Spielminute

Tor 1:0
Mar. Hartmann
Rechtsschuss
Vorbereitung Modica
Dresden

13:33 - 3. Spielminute

Gelbe Karte
Kurzweg
Würzburg

14:00 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
Schröck
Würzburg

14:10 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Daghfous
Würzburg

14:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Würzburg)
F. Müller
für Lagos
Würzburg

14:37 - 50. Spielminute

Tor 1:1
F. Müller
Kopfball
Vorbereitung Daghfous
Würzburg

14:45 - 58. Spielminute

Tor 2:1
Gogia
Rechtsschuss
Vorbereitung Teixeira
Dresden

14:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Kutschke
für Testroet
Dresden

14:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Würzburg)
Nagy
für Kurzweg
Würzburg

14:56 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Stefaniak
Dresden

14:59 - 72. Spielminute

Tor 2:2
Schröck
Rechtsschuss
Würzburg

15:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Berko
für Gogia
Dresden

15:03 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Teixeira
Dresden

15:11 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Nagy
Würzburg

15:16 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Hauptmann
für Aosman
Dresden

15:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Würzburg)
Königs
für Soriano
Würzburg

SGD

WÜR

Kickers als Comebacker - Dresden beendet Negativserie

Schröcks Traumtor belohnt Würzburger Moral

Blitzstart: Dresdens Hartmann (#6) trifft zum 1:0.

Blitzstart: Dresdens Hartmann (#6) trifft zum 1:0. imago

Dresdens Trainer Uwe Neuhaus zeigte sich nach dem 0:3 in Kaiserslautern wechselfreudig und brachte gleich vier Neue. Namentlich bedeutete dies, dass Jannik Müller in der Abwehrreihe statt Ballas begann. Im Mittelfeld kehrten Lambertz und Aosman zurück, Konrad und Kreutzer mussten auf die Bank. Ganz vorne stürmte wieder Testroet statt Kutschke.

Kickers-Trainer Bernd Hollerbach beließ es im Vergleich zum 0:1 gegen Union Berlin bei einem Tausch: Lagos ersetzte Taffertshofer.

Dynamo glückte ein Start nach Maß: Stefaniaks Ecke von rechts landete über Lambertz und Modica bei Hartmann, der sich nicht zweimal bitten ließ und den Ball über die Linie zur frühen Führung drückte. Weil der Ball Lambertz an die ausgetreckte Hand gesprungen war, reklamierte Hollerbach umgehend Handspiel - vergeblich, Schiedsrichter Patrick Ittrich gab den Treffer (2.).

2. Liga, 7. Spieltag

Die Kickers ließen sich von dem Rückstand nicht entmutigen, vielmehr attackierten sie sofort und drängten auf den Ausgleich. Durch konsequentes Pressing erzwangen sie dann auch gegnerische Ballverluste und kamen so auch zu einigen vielversprechenden Möglichkeiten: Soriano (6.) und Benatelli (9.) hatten aber ebenso kein Abschlussglück wie auf der Gegenseite Lambertz, der im Eins-gegen-eins in Wulnikowski seinen Meister fand (11.).

Nachdem Daghfous' abgefälschter Freistoß an die Latte gekracht war (14.), ließ das anfänglich hohe Tempo des Spiels nach. Beide Mannschaften gönnten sich mehr und mehr schöpferische Pausen, sodass die Begegnung zusehends verflachte. Zweikämpfe und Ungenauigkeiten häuften sich, was unter dem Strich dazu führte, dass die Partie immer zerfahrener wurde und kaum mehr Höhepunkte zu bieten hatte. So ging es mit der knappen SGD-Führung in die Halbzeit.

Hollerbach zieht Felix Müller aus dem Hut

Sicherer Rückhalt: Würzburgs Schlussmann Wulnikowski.

Sicherer Rückhalt: Würzburgs Schlussmann Wulnikowski. pictue alliance

Nach Wiederanpfiff nahm die Partie wieder Fahrt auf, was auch am eingewechselten Felix Müller lag. Den Joker hatten die Dresdner zunächst nicht auf der Rechnung, was dieser prompt mit dem Treffer zum 1:1 bestrafte (50.). Der Ausgleich wirkte wie ein Weckruf für die Mainfranken, die energisch aus der Pause kamen und über Felix Müller (51.) und Daghfous (54) weiter für Wirbel sorgten.

Dresden wehrte sich allerdings und kam selbst auch zu Einschussgelegenheiten, so hatte Aosman mt seinem 18-Meter-Lattentreffer großes Pech (56.), ehe Gogia ein Zuspiel von Teixeira zur neuerlichen Führung veredelte (58.). Das 2:1 brach die Moral der Gäste aber nicht. Würzburg wollte sich mit der drohenden Pleite nicht abfinden und schlug abermals zurück: Pisots Flanke von rechts wurde mittig geklärt und landete bei Schröck, der sehenswert per Volleyschuss aus 18 Metern vollendete (72.).

Das 2:2 war ein gerechtes Ergebnis, doch gab es keine Gewissheit, dass es bei diesem Resultat bleiben würde. Weil beide Mannschaften bis zum Schlusspfiff weiter nach vorne spielten, blieb es ein spannendes und offenes Duell, in dem es letztlich doch keinen Sieger geben sollte.

Spieler des Spiels

Tobias Schröck Mittelfeld

2
Spielnote

Spannende und abwechslungsreiche Partie mit einem leistungsgerechten Ende.

3
Tore und Karten

1:0 Mar. Hartmann (2', Rechtsschuss, Modica)

1:1 F. Müller (50', Kopfball, Daghfous)

2:1 Gogia (58', Rechtsschuss, Teixeira)

2:2 Schröck (72', Rechtsschuss)

Dresden

Schwäbe 4 - Teixeira 3 , Modica 3,5, J. Müller 3, Fa. Müller 4,5 - Aosman 3 , Mar. Hartmann 3 , Lambertz 3,5 - Gogia 2,5 , Testroet 5 , Stefaniak 3

Würzburg

Wulnikowski 2,5 - Pisot 3, Schoppenhauer 4, S. Neumann 3,5, Kurzweg 4,5 - Benatelli 3,5, Schröck 2 , Lagos 4 , Weihrauch 4, Daghfous 3 - Soriano 3,5

Schiedsrichter-Team

Patrick Ittrich Hamburg

4
Spielinfo

Stadion

DDV-Stadion

Zuschauer

27.710

Während die Dresdner bereits wieder am Freitag (18.30 Uhr) in Sandhausen gefordert sind, empfängt Würzburg zwei Tage danach am Sonntag (13.30 Uhr) den TSV 1860 München zum bayerischen Derby.