2. Bundesliga 2016/17, 7. Spieltag
18:35 - 6. Spielminute

Gelbe Karte
Steininger
Fürth

19:46 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Tripic
für Steininger
Fürth

19:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Kuhn
für Höler
Sandhausen

19:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Roßbach
für Paqarada
Sandhausen

19:58 - 71. Spielminute

Tor 1:0
Freis
Rechtsschuss
Vorbereitung Narey
Fürth

20:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Sukuta-Pasu
für Vollmann
Sandhausen

20:06 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Gießelmann
Fürth

20:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Rapp
für Freis
Fürth

20:12 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
J. Gjasula
Fürth

20:18 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Gugganig
für J. Gjasula
Fürth

20:20 - 90. + 3 Spielminute

Tor 1:1
Wooten
Rechtsschuss
Vorbereitung Kister
Sandhausen

20:17 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Gordon
Sandhausen

FUE

SAN

Sandhausen trifft in letzter Sekunde

Wooten ärgert Fürth am Geburtstag

Jurgen Gjasula (li.) und Andrew Wooten

Zwei nicht unwesentliche Akteure im direkten Duell: Jurgen Gjasula (li.) und Andrew Wooten. imago

Die Rückkehr des Kreativdirektors

Fürths Coach Stefan Ruthenbeck konnte nach dem 2:1-Derbysieg in Nürnberg wieder auf Kreativdirektor Gjasula zurückgreifen, dessen Fehlen sich in den vergangenen vier Partien deutlich bemerkbar gemacht hatte. Rapp, seinerseits eher für das Grobe zuständig, musste weichen.

Auch Sandhausens Trainer Kenan Kocak nahm gegenüber dem müden 0:0 gegen Heidenheim eine personelle Veränderung vor: Vollmann verdrängte Kosecki.

Mit Gjasula in der Startelf kehrte zeitgleich die Kultur ins Fürther Aufbauspiel zurück. Der defensive Mittelfeldmann zog die Bälle an wie ein Magnet, hatte praktisch bei jedem gelungenen Angriff seine Füße im Spiel. Mit einem perfekt getimten Schnittstellenpass setzte er Freis ein, der mit seinem Schuss aus spitzem Winkel an Knaller scheiterte (9.).

Fürth: Erst feurig, dann fahrig

Nur Sekunden später nahm Dursun die Kugel mit dem Rücken zum Tor im Strafraum an und probierte es aus zwölf Metern kunstvoll per Hacke. Knaller war zur Stelle. Auch der beste Kleeblatt-Angriff lief über Gjasula: Er setzte Narey rechts ein, der sofort auf Steininger weiterleitete. Der Youngster nahm Tempo auf und schlug den Ball halbhoch auf Dursun im Zentrum, der für Berisha ablegte. Der kraftvolle Schuss aus 14 Metern geriet zu zentral, Knaller packte zu (17.).

In der Folge häuften sich die Fehler im Aufbauspiel der Spielvereinigung, wodurch die Kurpfälzer besser in die Partie kamen. Einen Einwurf beispielsweise verteidigten die Hausherren fahrig, Linsmayer zog die Kugel aus 15 Metern am langen Eck vorbei (21.). Auch spielerisch legte der SVS in dieser Phase zu, ließ die Kugel zeitweise locker-leicht durch die eigene Reihen laufen. Eine Standardsituation hätte die Bemühungen beinahe belohnt, Kisters Kopfball zischte aber Zentimeter links vorbei (33.). Nachdem Wooten nach Vollmann-Vorlage vor Megyeri nicht genug Druck in seinen Abschluss brachte (39.), bat Referee Willenborg zum Pausentee.

2. Liga, 7. Spieltag

Joker Tripic macht Betrieb

Nach Wiederanpfiff rollten zahlreiche Angriffe der Ruthenbeck-Schützlinge auf das Gästetor zu, ein echter Plan fehlte dem Kleeblatt allerdings. So segelten etliche Flanken ins Zentrum, die Gordon und Kister zumeist problemlos klärten. Tripic brachte mit seiner Einwechslung Schwung, nickte zunächst Gießelmanns Flanke an den Pfosten (60.) und schloss ein Solo mit einem Flachschuss ab. Knaller war auf dem Posten (62.).

Die linke Defensivseite machte SVS-Coach Kocak als Achillesferse aus, brachte deshalb Roßbach für Paqarada (68.) und erhoffte sich mehr Stablität. Doch der Schuss ging nach hinten los: Narey marschierte auf rechts im Höchsttempo an Freund und Feind vorbei, um den Ball etwa fünf Meter vor der Grundlinie quer zu spielen. Am langen Pfosten wartete der offenbar vergessene Freis, der die Kugel über die Linie drückte - 1:0 (71.).

Partycrasher Wooten

Sandhausen musste kommen, fand aber kaum Zugriff auf die Partie. Vielmehr bestimmten die Hausherren den Takt, hielten das Geschehen lange vom eigenen Strafraum entfernt. Durch frühes Attackieren sorgten die Franken selbst dafür, dass sie erst gar nicht zittern mussten - und doch fiel noch der Ausgleich: Nach einem langen Ball köpfte Caligiuri das Leder vor Kisters Füße, der aus 18 Metern wuchtig abzog. Megyeri parierte, Wooten schnappte sich den Rebound und netzte ein (90 +3.). Dann war sofort Schluss.

Fürth ist am Montag in Stuttgart zu Gast (20.15 Uhr), Sandhausen empfängt am Freitag Dynamo Dresden (18.30 Uhr).