2. Bundesliga 2016/17, 2. Spieltag
13:12 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Eisfeld
Bochum

13:33 - 34. Spielminute

Tor 0:1
Celozzi
Rechtsschuss
Vorbereitung Gyamerah
Bochum

14:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Hoffer
für Bader
Karlsruhe

14:08 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Mlapa
Bochum

14:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Quaschner
für Mlapa
Bochum

14:15 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Wurtz
für Gyamerah
Bochum

14:21 - 65. Spielminute

Tor 1:1
Diamantakos
Rechtsschuss
Vorbereitung Torres
Karlsruhe

14:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
G. Krebs
für Yamada
Karlsruhe

14:32 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Jordi Figueras
Karlsruhe

14:38 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Barry
für Torres
Karlsruhe

14:39 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Wurtz
Bochum

14:40 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Stiepermann
Bochum

14:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Canouse
für Stöger
Bochum

14:45 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Kom
Karlsruhe

KSC

BOC

Beide Teams überzeugen nur phasenweise

Celozzis Traumtor reicht nicht zum Sieg

Manuel Riemann

Banges Hoffen: Manuel Riemann kann nur zusehen, wie der Ball ins lange Eck trudelt. picture alliance

Der KSC beendete die Auftaktpartie gegen Bielefeld mit einem torlosen Unentschieden und mit zehn Mann: Sallahi flog nach einem taktischen Foul in der 89. Minute mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz. Den vakanten Posten links in der Abwehr-Viererkette besetzte Tomas Oral nun mit Valentini, Youngster Bader rückte dafür auf rechts ins Team. Zudem begannen Jordi Figueras und Yamada für Thoelke und Barry. Gertjan Verbeek veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1 Sieg gegen Union Berlin auf einer Position: Gyamerah spielte anstelle des erkrankten Weilandt.

Die Anfangsphase bot reichlich Abtast-Fußball von beiden Seiten: Oral schien seine Karlsruher eindringlich vor den Offensiv-Qualitäten der Gäste gewarnt zu haben, dementsprechend ging es zuerst vorrangig um das Verteidigen des eigenen Tores. Dabei gingen beide Seiten immer wieder früh drauf, um ein kontrolliertes Aufbauspiel des Gegners zu verhindern. Großchancen gab es keine - auch weil beide Parteien diszipliniert verteidigten.

Nach Yamadas frühem Warnschuss (2.) verbuchte Bochum leichte optische Vorteile und kam immer wieder durch Stiepermann zu Torannäherungen. In der 6. Minute zögerte der Ex-Fürther etwas zu lang, 20 Minuten später trudelte seine Volleyabnahme nach Gyamerahs Flanke links vorbei. Dazwischen passierte - fast nichts.

Celozzi nimmt Maß

Erst nach einer knappen halben Stunde kam etwas mehr Schwung in die Begegnung, nun auch dank des KSC. Stoppelkamps Freistoß sorgte für Chaos (28.), dann war wieder Stiepermann an der Reihe: Sein Fernschuss strich knapp links dabei. So eifrig die Badener den VfL zu Beginn verteidigt hatten, so unaufmerksam agierten sie nun teilweise in der Defensive. Celozzi bestrafte die Spalier stehende Abwehr, indem er den Ball aus rund 30 Metern wuchtig oben rechts versenkte (34.)

Die Badener enttäuschten in der Offensive, waren lediglich durch Stoppelkamps Standardqualitäten einem Torerfolg nahe. Nach einer Ecke des feinen Technikers sprang der Ball Gyamerah aus kurzer Distanz an die Hand, einige Karlsruher forderten Elfmeter (42.). Schiedsrichter Patrick Ittrich ließ aber weiterspielen - eine nachvollziehbare Entscheidung. Das war es dann auch mit der Aufregung vor Bochums Torwart Riemann. Stiepermann probierte es in der 45. Minute noch einmal aus der Ferne, dann war Pause.

2. Bundesliga, 2. Spieltag

Das Heimteam kam mutiger aus der Kabine. Mit der Einwechslung Hoffers für Bader setzte Oral ein erstes Zeichen für mehr Angriffswucht seiner Mannen. Der Joker war auch gleich mittendrin im Geschehen, als er von Stoppelkamp geschickt wurde und seine Hereingabe geblockt wurde (56.). Kurz darauf wurde Diamantakos von einer Freistoß-Flanke überrascht und brachte keinen Druck hinter den Torabschluss (63.).

Stoppelkamp zielt zu hoch

Zwei Minuten später war der Angreifer dagegen voll auf der Höhe des Geschehens und veredelte die Hereingabe von Torres gekonnt zum Ausgleich. Der KSC agierte jetzt wie aufgedreht, von Bochum war nichts mehr zu sehen. Beleg gefällig? Hoffer und Diamantakos spielten Stoppelkamp frei, der mit einer Körpertäuschung zwei Bochumer aussteigen ließ, dann aus 16 Metern viel Zeit zum Torschuss hatte - und mit links zu hoch schoss (71.).

Der KSC rannte weiter an, ließ die Abwehrarbeit aber etwas außer Acht. Das nutzte Perthel zu einem Flankenlauf, an dessen Ende der eingewechselte Quaschner am stark reagierenden Vollath scheiterte (79.). Danach schien die Kraft bei beiden Teams auszugehen, es folgten Auswechslungen, Gelbe Karten und Behandlungspausen, ehe Schiedsrichter Ittrich schließlich die Partie beendete.

Spieler des Spiels

Dimitrios Diamantakos Sturm

2,5
Spielnote

Bochum hatte den KSC in den ersten 45 Minuten im Griff, nach der Pause waren die Badener zweikampfstärker. Das Remis geht in Ordnung.

3,5
Tore und Karten

0:1 Celozzi (34', Rechtsschuss, Gyamerah)

1:1 Diamantakos (65', Rechtsschuss, Torres)

Karlsruhe

Vollath 2,5 - Bader 4 , Stoll 3, Jordi Figueras 4 , Valentini 3,5 - Kinsombi 3, Kom 3,5 , Torres 3 , Stoppelkamp 2,5, Yamada 4 - Diamantakos 2,5

Bochum

Riemann 3 - Celozzi 2,5 , Hoogland 4, Bastians 2,5, Perthel 4 - Losilla 3, Stiepermann 2,5 , Gyamerah 4 , Eisfeld 3,5 , Stöger 3,5 - Mlapa 4

Schiedsrichter-Team

Patrick Ittrich Hamburg

2,5
Spielinfo

Stadion

Wildparkstadion

Zuschauer

14.504

Beide Teams sind somit weiterhin unbesiegt, der KSC wartet aber noch auf den ersten Dreier der Saison. Nächste Station DFB-Pokal: Im Duell der Zweitligisten trifft der KSC am 20. August (18.30 Uhr) auswärts auf den TSV 1860 München. Bochum ist im DFB-Pokal beim baden-württembergischen FC Astoria Walldorf zu Gast. Anpfiff ist am 21. August um 15.30 Uhr.