Bundesliga 2016/17, 34. Spieltag
15:54 - 25. Spielminute

Tor 0:1
Sabitzer
Linksschuss
Vorbereitung Schmitz
Leipzig

16:06 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Fabian
Frankfurt

16:43 - 56. Spielminute

Tor 0:2
Poulsen
Rechtsschuss
Vorbereitung Forsberg
Leipzig

16:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Vallejo
für Tawatha
Frankfurt

16:53 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
D. Kaiser
für Burke
Leipzig

16:57 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Meier
für Varela
Frankfurt

17:01 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
D. Kaiser
Leipzig

17:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
D. Blum
für Hrgota
Frankfurt

17:10 - 83. Spielminute

Tor 1:2
Vallejo
Rechtsschuss
Vorbereitung Oczipka
Frankfurt

17:09 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Selke
für Poulsen
Leipzig

17:15 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Selke
Leipzig

17:16 - 90. Spielminute

Tor 2:2
D. Blum
Linksschuss
Vorbereitung Oczipka
Frankfurt

SGE

RBL

Leipzig verpasst den Punkte-Rekord als bester Aufsteiger

Vallejo und Blum: Joker retten Frankfurts Generalprobe

Blum trifft

Schuss zum 2:2: Frankfurts Blum erzielt den späten Ausgleich gegen Leipzig. imago

Frankfurts Trainer Niko Kovac nahm im Vergleich zur 2:4-Auswärtspleite in Mainz eine Veränderung an seiner Startelf vor: Varela ersetzte Barkok (Bank). Bei der SGE saßen zudem nach längerer Verletzungspause wieder Stürmer Meier und Defensivmann Vallejo auf der Bank.

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl veränderte seine Mannschaft nach der 4:5-Niederlage gegen den FC Bayern auf zwei Positionen: Compper und Werner (beide Bank) machten für Schmitz und Burke Platz.

Frankfurt erwischte gegen in der Anfangsphase fahrige Leipziger den besseren Start. Hrgota (5.) und Seferovic (8., 13.) vergaben erste gute Möglichkeiten für die Hessen. Die Kovac-Elf erarbeitete sich einige Standardsituationen, Abraham wurde gleich zweimal nach Eckstößen gefunden, verfehlte das Tor aber per Kopf (16., 19.). Leipzig konnte bis zur 20 Minute kaum offensive Akzente setzen, hatte zwar mehr Ballbesitz und die bessere Zweikampfquote, wusste diese Vorteile aber nicht in Zählbares umzumünzen.

Erster Angriff von Leipzig: Sabitzer eiskalt

Nach rund 20 Minuten ließ der Frankfurter Schwung nach. Das Geschehen auf dem Rasen verflachte zunehmend - bis Leipzig mit dem ersten richtigen Angriff eiskalt zuschlug: Tawatha ließ sich von Forsberg in der Vorwärtsbewegung den Ball abluchsen. Der Schwede zog nach innen und spielte dann einen sehenswerten Steckpass in den Frankfurter Strafraum auf Schmitz, dessen Querpass Sabitzer nur über die Linie schieben musste (25.).

Kurz nach der Führung hatte Leipzigs Burke das 2:0 auf dem Fuß, Hradecky fing den Schuss des Schotten aus spitzem Winkel ab (27.). In der Folge gelang es der Hasenhüttl-Elf besser, das Spiel zu kontrollieren. Vor beiden Toren passierte bis zum Pausenpfiff aber wenig. Lediglich Fabian (31.) und Seferovic (41.) kamen zu Abschlüssen, verfehlten das Tor aber deutlich.

Bundesliga, 34. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel blieben Chancen zunächst weiter Mangelware, dann bauten die Gäste ihre Führung nach einem Eckstoß aus. Poulsen nahm eine Forsberg-Ecke direkt und traf zum 2:0 (56.). Das Bein des Dänen war dabei im Zweikampf mit Abraham allerdings ziemlich hoch, Schiedsrichter Felix Brych hätte somit auch auf gefährliches Spiel entscheiden können.

Mit dem zweiten Treffer im Rücken ließ es Leipzig noch eine Spur ruhiger angehen. Oczipka (63.) und Seferovic (72.) verpassten für die Eintracht den Anschlusstreffer. Auf der Gegenseite scheiterte Sabitzer an Hradecky und ließ damit das 3:0 liegen (80.). Für Highlights sorgten auf Frankfurter Seite die Einwechslungen von Vallejo und Meier, die beide nach längeren Verletzungspausen mit Blick aufs Finale nochmal Spielpraxis sammeln sollten.

Vallejo und Blum sorgen für späten Punktgewinn

Die Partie schien noch auszulaufen, doch sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit erzielte Vallejo auf Flanke von Oczipka das 1:2 (83.), im Gegenzug fiel beinahe das dritte Leipziger Tor, doch Keitas abgefälschten Schuss hielt Hradecky fest (85.). Frankfurt warf nun noch einmal alles nach vorne und wurde in der 90. Minute durch Blum belohnt. Wieder legte Oczipka vor, der eingewechselte Offensivmann drosch den Ball aus vollem Lauf ins Tor zum 2:2. Frankfurt konnte damit eine einigermaßen gelungene Generalprobe vor dem Pokalfinale gegen Dortmund feiern. Leipzig verpasste den Punkterekord als bester Aufsteiger.

Spieler des Spiels

Emil Forsberg Mittelfeld

2
Spielnote

Die spektakuläre Schlussphase entschädigte für das über weite Strecken tempoarme und langweilige Spiel mit wenigen Höhepunkten.

3,5
Tore und Karten

0:1 Sabitzer (25', Linksschuss, Schmitz)

0:2 Poulsen (56', Rechtsschuss, Forsberg)

1:2 Vallejo (83', Rechtsschuss, Oczipka)

2:2 D. Blum (90', Linksschuss, Oczipka)

Frankfurt

Hradecky 2,5 - Hector 4, Abraham 4, Oczipka 2,5 - Chandler 4, Gacinovic 3,5, Varela 4 , Tawatha 5 , Hrgota 5 , Fabian 4,5 - Seferovic 4

Leipzig

Gulacsi 3 - Schmitz 4, Ilsanker 4, Upamecano 3,5, Bernardo 3,5 - N. Keita 3, Demme 3,5, Sabitzer 2,5 , Forsberg 2 - Burke 5 , Poulsen 2,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Felix Brych München

4
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

51.000

Die Eintracht tritt am kommenden Samstag um 20.30 Uhr im DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund an.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - RB Leipzig