Bundesliga 2016/17, 33. Spieltag
15:42 - 12. Spielminute

Gelbe Karte
Chandler
Frankfurt

16:12 - 42. Spielminute

Tor 0:1
Hrgota
Linksschuss
Vorbereitung Barkok
Frankfurt

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Muto
für Öztunali
Mainz

16:36 - 50. Spielminute

Tor 0:2
Seferovic
angeschossene linke Hand
Frankfurt

16:41 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Fabian
Frankfurt

16:47 - 60. Spielminute

Tor 1:2
Cordoba
Rechtsschuss
Vorbereitung F. Frei
Mainz

16:48 - 62. Spielminute

Tor 2:2
Bell
Kopfball
Vorbereitung Brosinski
Mainz

16:55 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Besuschkow
für Barkok
Frankfurt

16:59 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Bell
Mainz

17:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Latza
für F. Frei
Mainz

17:03 - 76. Spielminute

Tor 3:2
Muto
Kopfball
Vorbereitung Bojan
Mainz

17:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Varela
für Seferovic
Frankfurt

17:04 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Muto
Mainz

17:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Rebic
für Tawatha
Frankfurt

17:10 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Rebic
Frankfurt

17:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Quaison
für Cordoba
Mainz

17:16 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Bojan
Mainz

17:20 - 90. + 3 Spielminute

Tor 4:2
De Blasis
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Muto
Mainz

17:21 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
De Blasis
Mainz

17:17 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Besuschkow
Frankfurt

M05

SGE

Rheinhessen so gut wie gerettet

Muto macht den Mainzer Wahnsinn perfekt

Muto jubelt

Jubel zum zwischenzeitlichen 3:2: Muto feiert seinen Treffer. imago

Mainz-Coach Martin Schmidt nahm im Vergleich zum 0:0 beim Hamburger SV zwei Veränderungen in seiner Startelf vor: Latza und Muto (beide Bank) wurden durch Frei und Bojan ersetzt.

Frankfurts Trainer Niko Kovac tauschte nach der 0:2-Heimniederlage gegen Wolfsburg drei Startelf-Akteure: Varela, Rebic (beide Bank) und Stendera (Knieprobleme, nicht im Kader) wurden durch Abraham (zurück nach Gelbsperre), Barkok und Seferovic ersetzt. Letztgenannter bildete mit Hrgota eine Doppelspitze vor den zwei Offensiven Fabian und Barkok.

Erste Chancen für Mainz

Von Kovac' offensiver Ausrichtung war allerdings zunächst wenig zu sehen. Denn Mainz begann mit Schwung und erspielte sich gleich die ersten Torannäherungen: De Blasis stahl sich bei einem Einwurf im Rücken der Frankfurter Defensive davon, sein Querpass von der Grundlinie fand jedoch keinen Abnehmer (1.). Kurz danach flog Balogun nach einer Ecke knapp am Ball vorbei (10.).

Danach kam auch Frankfurt zu seiner ersten Möglichkeit. Hrgota steckte auf den an der Strafraumkante startenden Seferovic durch, dessen Flachschuss Huth stark parierte. Den zweiten Versuch setzte Barkok über den Kasten (11.).

Gastgeber bleiben am Drücker

Von Frankfurts Doppelchance ließ sich Mainz aber nicht beeindrucken. Die Rheinhessen waren immer wieder bemüht, mit schnellen Vertikalpässen und Seitenverlagerungen die Frankfurter Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen und beschleunigte das Tempo im Angriffsdrittel. Allerdings fehlte es der Schmidt-Elf an der nötigen Durchschlagskraft und Zielstrebigkeit. De Blasis (14.) und Frei (20.) verfehlten das Ziel. Hradecky parierte die Schüsse von Cordoba (22.) und Donati (35.).

Kalte Dusche für Mainz: Hrgota trifft

Bundesliga, 33. Spieltag

Frankfurt, das zu diesem Zeitpunkt weniger Torschüsse zu verzeichnen hatte (2:8), dafür aber die deutlich bessere Zweikampfquote vorwies (65 Prozent), fand bis kurz vor die Pause nur selten den Weg nach vorne - schlug dann aber eiskalt zu: Barkok flankte aus der Tiefe und fand am zweiten Pfosten Hrgota, dem Donati viel zu viel Raum ließ. Frankfurts Stürmer nahm den Ball mit der Brust an und traf dann aus spitzem Winkel zum 1:0 für die Gäste (42.).

Huth schießt Seferovic an

Schmidt reagierte zur Pause auf den Rückstand und beorderte mit Muto eine zweite Spitze auf den Rasen. Doch gefährlich blieb zunächst nur Frankfurt. Hrgota wusste einen Stellungsfehler von Bell erst nicht auszunutzen (48.), zwei Minuten später lag der Ball aber doch im Tor: Balogun tauchte unter einer Flanke hindurch, Huth wehrte Hrgotas Kopfball noch stark ab, schoss dann aber die Hand von Seferovic an, von der die Kugel ins Tor prallte (50.).

Doppelschlag bringt Mainz zurück

Mainz schien für einige Momente mausetot, auch in der mit 34.000 Zuschauern ausverkauften Arena machte sich eine Schockstarre breit, die erst wieder Gbamin (Hradecky hielt) durchbrach (58.). Kurz darauf keimte noch größere Hoffnung auf: Cordoba wurde in stark abseitsverdächtiger Position angespielt, hatte plötzlich freie Bahn und vollendete mit einem wuchtigen Schuss zum 1:2 (60.). Und nur zwei Minuten später verwandelte Bell das Mainzer Stadion in ein Tollhaus: Einen Brosinski-Freistoß aus dem Halbfeld nickte der Innenverteidiger mit einem Aufsetzer vorbei an Hradecky ins lange Eck zum 2:2 (62.).

Muto macht den Wahnsinn perfekt

Nun drängte Mainz mit viel Elan auf das dritte Tor, Frankfurt sah sich nun wie zu Beginn des ersten Durchgangs tief in die eigene Hälfte gedrängt - konnte sein Tor diesmal aber nicht sauber halten. Denn Muto machte mit einem Kopfball zum 3:2 den Mainzer Wahnsinn perfekt. Der Japaner setzte sich im Kopfballduell mit Hector, der sich plötzlich gegen zwei Gegenspieler behaupten musste, durch und traf zur vielumjubelten Führung. In der Nachspielzeit setzte De Blasis vom Elfmeterpunkt (Hector hatte Muto gefoult) den Schlusspunkt zum 4:2. Damit stand aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz gegenüber dem Hamburger SV und dem 1:1 von Wolfsburg gegen Mönchengladbach fest, dass die Mainzer so wie gerettet sind und höchstwahrscheinlich auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen.

Die Mainzer reisen am nächsten Samstag (15.30 Uhr) zum letzten Saisonspiel nach Köln, die Eintracht empfängt zur gleichen Zeit RB Leipzig.

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Bilder zur Partie 1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt