Bundesliga 2016/17, 32. Spieltag
15:34 - 4. Spielminute

Tor 1:0
Reus
Rechtsschuss
Vorbereitung Castro
Dortmund

15:41 - 11. Spielminute

Gelbe Karte
Reus
Dortmund

15:44 - 14. Spielminute

Handelfmeter
Aubameyang
verschossen
Dortmund

15:45 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Uth
Hoffenheim

16:15 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Castro
Dortmund

16:39 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Sokratis
Dortmund

16:44 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Dembelé
Dortmund

16:45 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Toljan
für Kaderabek
Hoffenheim

16:45 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Demirbay
Hoffenheim

16:50 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Amiri
für Uth
Hoffenheim

16:56 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Szalai
für B. Hübner
Hoffenheim

17:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Rode
für Reus
Dortmund

17:06 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Kagawa
für Dembelé
Dortmund

17:09 - 82. Spielminute

Tor 2:0
Aubameyang
Kopfball
Vorbereitung Guerreiro
Dortmund

17:12 - 86. Spielminute

Tor 2:1
Kramaric
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Wagner
Hoffenheim

17:17 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
S. Bender
für Guerreiro
Dortmund

BVB

HOF

Torjäger Aubameyang verschießt Elfmeter - und trifft doch

Ein irreguläres Reus-Tor ebnet dem BVB den Weg

Versetzte die Südtribüne nach nur vier Minuten erstmals in Ekstase: Dortmunds Marco Reus jubelt über sein 1:0.

Versetzte die Südtribüne nach nur vier Minuten erstmals in Ekstase: Dortmunds Marco Reus jubelt über sein 1:0. imago

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel stellte nach dem 0:0 zu Hause gegen Köln dreimal um: Für den angeschlagenen Durm verteidigte Piszczek, dazu übernahmen Dembelé und Guerreiro für Kagawa und Pulisic (beide Bank).

TSG-Coach Julian Nagelsmann nahm nach dem 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt eine Veränderung vor: Uth durfte von Beginn an ran, Amiri saß dafür auf der Bank.

Reus steht 1,50 Meter im Abseits

Vom Start weg machten die Dortmunder ordentlich Dampf, wollten an einem Heimdreier gar keine Zweifel aufkommen lassen. Und nach nur vier Minuten zappelte die Kugel im Netz: Castro legte auf Reus, der deutlich im Abseits stand. Der Nationalspieler ließ sich frei vor Baumann nicht bitten und tunnelte den 1899-Schlussmann - 1:0 (4.). Trotz heftiger Hoffenheimer Proteste ließ sich Referee Dr. Felix Brych nicht umstimmen. In der Folge war ordentlich Feuer drin, knackige Zweikämpfe bestimmten das Geschehen.

Brych bringt Kramaric um die beste TSG-Chance

Durch die nächsten beiden diskussionswürdigen Szenen hätte der BVB dann nachlegen können: Reus nahm die Kugel klar mit dem Arm mit, nach seiner Flanke sprang das Spielgerät unglücklich an die Hand von Kaderabek. Brych zeigte auf den Punkt, doch Aubameyang zielte neben den linken Pfosten (14.). Nach dem verschossenen Elfmeter war bei den Westfalen ein wenig die Luft raus, 1899 kam deutlich besser ins Spiel und durfte den Ball in den eigenen Reihen halten. Einzig Torgefahr konnten die Kraichgauer kaum erzeugen, die aussichtsreiche TSG-Möglichkeit durch Kramaric erstickte das Schiedsrichtergespann im Keim, weil es fälschlicherweise auf Abseits entschied (45.). Dortmund blieb bis zur Pause blass, leistete sich speziell im Aufbauspiel viel zu viele einfache Fehler.

Baumann verhindert das 2:0

Bundesliga, 32. Spieltag

Nach dem Wechsel blieb die Partie erst einmal zerfahren, beide Mannschaften schafften es kaum, Fluss in ihr Spiel zu bekommen. Oft wurden gute Ansätze zu inkonsequent zu Ende gespielt. Die Gangart blieb ruppig: Sokratis, Dembelé und Demirbay holten sich binnen sechs Minuten jeweils eine Gelbe Karte ab. Wie aus dem Nichts die dicke Chance für den BVB aufs 2:0, doch Reus fand nach starkem Sokratis-Freistoß seinen Meister in Baumann (58.).

Nagelsmanns Wechsel verpuffen

In den ersten 25 Minuten nach der Pause tauschte der offensichtlich unzufriedene Nagelsmann dreimal, während Tuchel sein Team unverändert ließ. Auch die Einwechslungen von Toljan, Amiri und Szalai machten sich aber nicht wirklich bezahlt. Vor allem vor dem gegnerischen Tor war 1899 viel zu harmlos, wodurch Dortmund ohne großen Aufwand die Führung verteidigen konnte.

Kramarics Anschluss kommt zu spät

Bis zur 82. Minute: Piszczek bekam zu viel Platz, Guerreiro scheiterte noch am Pfosten, ehe Aubameyang ins leere Tor einköpfen durfte - 2:0. Die Messe schien gelesen, bis Ginter Wagner klammerte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kramaric sicher (86.). Mehr als der Anschlusstreffer war am Ende aber nicht drin, wodurch der BVB in der Tabelle nicht unverdient an Hoffenheim vorbeizog (bei zwei Punkten Vorsprung) und nun die besten Karten auf die direkte Champions-League-Qualifikation hat.

Spieler des Spiels

Julian Weigl Mittelfeld

2,5
Spielnote

Zerfahrene Partie, die ihre Spannung aus den vielen Zweikämpfen zog, in spielerischer Hinsicht aber vieles schuldig blieb und wenige Torraumszenen bot.

3,5
Tore und Karten

1:0 Reus (4', Rechtsschuss, Castro)

2:0 Aubameyang (82', Kopfball, Guerreiro)

2:1 Kramaric (86', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Wagner)

Dortmund

Bürki 3 - Ginter 3,5, Sokratis 3 , Schmelzer 3 - Piszczek 3, Weigl 2,5, Castro 3,5 , Guerreiro 4 , Dembelé 4 - Aubameyang 4 , Reus 3,5

Hoffenheim

Baumann 2,5 - Süle 3,5, Vogt 3, B. Hübner 4 - Kaderabek 3,5 , Demirbay 3 , Rudy 3, Zuber 4, Kramaric 3 - Uth 4,5 , Wagner 4

Schiedsrichter-Team

Dr. Felix Brych München

6
Spielinfo

Stadion

Signal-Iduna-Park

Zuschauer

81.360 (ausverkauft)

Für die siegreichen Dortmunder geht es am kommenden Samstag um 15.30 Uhr nach Augsburg, Hoffenheim will zur gleichen Zeit in Bremen den Kontakt zu Rang drei halten. Am 34. Spieltag dann das umgekehrte Spiel: Der BVB empfängt Werder, die Kraichgauer den FCA.

Bilder zur Partie Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim